Ergebnisse zum Suchbegriff „Zitat“

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3. September 2022

Rumänien und Siebenbürgen

„Zu Rat und Tat die Hände reichen“: 32. Sachsentreffen in Meschen

Das diesjährige Sachsentreffen findet am 16. und 17. September in Meschen statt. In Meschen war Stephan Ludwig Roth ab 1847 Pfarrer. Hier wurde er verhaftet, bevor er am 11. Mai 1849 hingerichtet wurde. Aus diesem Grund ist das Motto des Sachsentreffens ein Zitat von Roth. Er schreibt: „Einst wird die Morgensonne über unsern Bergen scheinen, einst wird es auch bei uns tagen. Und wenn es Tag wird, da wird man sich erkennen. Beschämt werden manche sich Erkennenden auseinanderfliehen, doch viele werden sich ins Angesicht schauen und sich erkennen und sich zu Rat und Tat die Hände reichen.“ Veranstaltet wird das Treffen vom Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen (DFDS), der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien und der Nachbarschaft Meschen (Deutschland). mehr...

28. August 2022

Kulturspiegel

Neuer Gedichtband von Susanne Weber

„Gedichte können Balsam für die Seele sein. Erlebte Bilder aus der Natur in Wechselwirkung mit persönlichen Stimmungskontexten sind dafür eine unendliche Heilquelle.“ Dieses Zitat des Lebensberaters und Trauerredners Miklos Szalachy ist im neuen Gedichtband der Autorin Susanne Weber enthalten und drückt also auch ihre Meinung und Einstellung zu Gedichten aus. Der Titel des Buches lautet „Querwege – Spaziergang durchs Leben“ und sie blickt in ihren etwas mehr als 20 Gedichten und Prosatexten auf Erlebnisse und Gefühle in ihrem Leben zurück. mehr...

2. August 2022

Aus den Kreisgruppen

Kronenfest in Ingolstadt wie in alten Zeiten

Die Frage „Bloß drei Jahre?“ hörte man immer wieder an diesem letzten Sonntag im Juni. Viele Landsleute hatten ihre Freunde auf die Wiese der Sportgaststätte in Ingolstadt-Zuchering mitgebracht. Ja, nach drei Jahren konnten wir endlich wieder diesen alten Brauch aufleben lassen. In seiner Ansprache hatte der Vorsitzende Manfred Binder das Kronenfest als ein Fest der puren Lebensfreude beschrieben. Das konnten wir an diesem sonnigen Tag alle spüren. mehr...

1. August 2022

Kulturspiegel

In Mediasch wird ein bedeutender Bücherschatz aus dem 14.-16. Jahrhundert gehoben

„Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen!“ Das bekannte Zitat aus Goethes Faust könnte gut als Motto der Historikerzunft stehen, die versucht, das lückenhaft überlieferte Wissen über unsere Vergangenheit zu sammeln, so weit wie möglich zu verstehen und zu ergänzen, um ein möglichst klares Bild davon zu gewinnen, woher wir kommen. Wer nun die siebenbürgisch-sächsische Vergangenheit studieren will, hat erhebliche Mühe, die Quellen aufzuspüren, denn viele gingen im Laufe der Jahrhunderte durch Kriege und Feuersbrünste, auch aus Unachtsamkeit verloren oder finden sich recht willkürlich verteilt in verschiedenen Archiven und Bibliotheken Siebenbürgens und Europas. mehr...

8. Juli 2022

Interviews und Porträts

Der Hermannstädter Alfred Mrass spricht über seine gelebte Heimatnähe

„Mit der Auswanderung nach Deutschland verändern wir nur unseren Wohnsitz. Das sächsische Siebenbürgen bleibt unsere Heimat. Folglich sollen wir so oft wie möglich die alte Heimat besuchen und mit unseren dortigen Landsleuten Kontakt aufnehmen.“ – Diese Worte, mit denen Alfred Mrass, früherer stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, seine tief empfundene Heimatverbundenheit ausdrückt, sind bezeichnend für das Leben und Wirken des 77-jährigen Hermannstädters. Sein großes Heimat-Engagement, seine unermüdlichen Bemühungen um die Belange und den Erhalt der siebenbürgisch-sächsischen Kultur räumen Alfred Mrass in der Reihe der Heimatverbundenen einen festen Platz ein. Das nachfolgende Interview führte Brigitte Kräch. mehr...

15. April 2022

HOG-Nachrichten

Ostergruß des HOG-Verbands

Ich habe die Erfahrung bestätigt gesehen, dass es hoffnungslose Situationen kaum gibt, solange man sie nicht als solche akzeptiert.“ (Willy Brandt)
Liebe Landsleute, hohe Kennzahlen in der Pandemie, Aggression und Krieg in Europa – schlechte Nachrichten gibt es wahrlich genug. Wen sollte es wundern, wenn gute Nachrichten in den Hintergrund rücken, wie die überwältigende Solidarität mit den Notleidenden und der starke Zusammenhalt der Gemeinschaft gegen Willkür. Obiges Zitat des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt zeigt, dass es an uns liegt, auch in schwierigen Situationen die Zuversicht nicht zu verlieren, sondern „das Beste daraus zu machen“.
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3. April 2022

Kulturspiegel

Meisterwerk der europäischen Prosa: Ioana Pârvulescu stellt ihren Roman „Wo die Hunde in drei Sprachen bellen“ vor

Eine zierliche Frau betritt den Saal: Ioana Pârvulescu kam zu ihrer Lesung, die im Rahmen des Begleitprogramms der aktuellen HDO-Ausstellung „Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer“ stattfand, direkt aus Bukarest. Drei Tage zuvor hatte die Süddeutsche Zeitung mit einer großen Besprechung ihres Romans die Zuhörerschaft auf die Autorin und ihr Thema eingestimmt. „Von Seite zu Seite empfindet man mehr Vergnügen beim Lesen dieses Buches, wachsen einem die Menschen, von denen es erzählt, enger ans Herz. Man möchte mit ihnen wohnen in diesem großen, alten Haus im siebenbürgischen Brasov (Kronstadt), ‚wo die Hunde in drei Sprachen bellen‘“. In Rumänien lag im Februar 2022 der Roman, der 2016 im Humanitas Verlag (Bukarest) erschien, unter den meistverkauften Titeln dieses Verlages auf Platz 2. mehr...

28. März 2022

Verbandspolitik

Ein kleines bisschen Wappenkunde: Was Sie schon immer über den Zeitungskopf wissen wollten

Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland fühlt sich durchaus der Tradition verpflichtet. Doch auch Traditionen wandeln sich, manchmal durch einen plötzlichen Umbruch, manchmal eher schleichend und im Detail. Ist es Ihnen aufgefallen? Auf der ersten Seite ganz oben in der Mitte? Seit der Folge 1 vom 17. Januar 2022 hat sich die Titelseite der Siebenbürgischen Zeitung leicht verändert: Das Verbandswappen tritt in der Reihe größer hervor und es weist auch farblich einige Anpassungen auf. Was ist der Hintergrund? Und überhaupt: Was hat es eigentlich mit all den anderen Wappen im Zeitungskopf auf sich? Lassen Sie uns heute ein bisschen Heraldik betreiben! mehr...

27. März 2022

Kulturspiegel

Die Akte Sokrates

Gespräch zwischen dem Schriftsteller Hellmut Seiler und dem Theaterregisseur Ioan C. Toma mehr...

15. März 2022

Interviews und Porträts

Väterlicher Freund und Anreger. Erinnerungen an Hans Bergel

Ich erinnere mich noch gut an jenen Tag im Mai 1981, als ich zum ersten Mal die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung beim Sitz der siebenbürgischen Landsmannschaft in der Münchner Sendlingerstraße betrat. Inmitten von Zeitungsstößen, Büchern und Neuerscheinungen saß er da an seiner Olivetti-Schreibmaschine, alles andere als unnahbar: Chefredakteur Hans Bergel, ein Zeitungsmacher zum Anfassen. Von meinem Vorschlag, eine Besprechung von Juliana Fabritius-Dancus eben erschienener Kunstdruckmappe „Sächsische Kirchenburgen aus (sic!) Siebenbürgen“ abzudrucken, zeigte er sich sofort angetan: „Mach ich gerne, Susi kenne ich seit meinen Hermannstädter Jahren.“ mehr...