25. Mai 2026

Austausch zum kulturellen Erbe von Schloss Horneck

Berlin – Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, hat die Vorsitzende des Siebenbürgischen Kulturzentrums Schloss Horneck e.V., Heidi Mößner, den stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Hans-Günter Zerwes und Peter Schell, Architekt und Berater für die vor-restauratorischen Untersuchungen des Dachstuhls Schloss Horneck, zu einem Gespräch im Bundesministerium des Innern (BMI) empfangen.
Beauftragter Fabritius (außen rechts) im Gespräch ...
Beauftragter Fabritius (außen rechts) im Gespräch mit (von links) Vereinsvorsitzender Mößner, stellvertretendem Vorsitzenden Dr. Zerwes und Architekt Schell. Foto: BMI
Im Mittelpunkt des Gespräches standen die Bedeutung von Schloss Horneck als zentralem Kultur-, Begegnungs- und Erinnerungsort der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, die laufende Arbeit des Kulturzentrums sowie notwendige Restaurierungsarbeiten zur Aufrechterhaltung und weiteren Stärkung dieses historischen Ortes.

Vorsitzende Heidi Mößner informierte den Bundesbeauftragten Bernd Fabritius über die aktuellen und geplanten Projekte des Kulturzentrums. Hierzu zählen insbesondere die Weiterentwicklung von Bildungs- und Begegnungsangeboten, die weitere Sichtbarmachung siebenbürgisch-sächsischer Kultur für ein breiteres Publikum sowie um die Frage, wie Schloss Horneck als Zukunftsort und weithin bekanntes Zentrum siebenbürgischer Kulturen mit Leuchtturmwirkung weiter gestärkt werden kann.

Heidi Mößner lud Dr. Fabritius zum Kulturfest vom 16. bis 18. Oktober 2026 auf Schloss Horneck ein. Das Fest dient vor allem dazu, die Vielfalt siebenbürgisch-sächsischer Kultur sichtbar zu machen, Begegnungen zu ermöglichen und die Rolle von Schloss Horneck als lebendiges Zentrum der Gemeinschaft in einem grenzüberschreitenden Bezug weiter hervorzuheben.

Dr. Fabritius dankte Vorsitzender Mößner für die Einladung, würdigte das Engagement des Vereins und die Bedeutung des historischen Ortes: „Schloss Horneck ist weit mehr als ein historisches Gebäude. Es ist ein Ort lebendiger Erinnerung, kultureller Identität und generationenübergreifender Begegnung. Die hier geleistete Arbeit ist von großer Bedeutung für die Siebenbürger Sachsen, aber auch für das kulturelle Gedächtnis unseres Landes. Ich begrüße das große ehrenamtliche Engagement des Vereins. Das Kulturwochenende auf Schloss Horneck ist ein gelebtes Zeichen dafür, dass Erinnerungskultur und kulturelle Identität Gemeinschaft stiften und Zukunft gestalten. Solche Initiativen verdienen Aufmerksamkeit. Mögliche Projekte des Kulturzentrums werde ich im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützend begleiten.“

Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar beherbergt mit dem Siebenbürgischen Kulturzentrum, dem Siebenbürgen-Institut mit Bibliothek und Archiv sowie dem Siebenbürgischen Museum wichtige Einrichtungen zur Bewahrung, Erforschung und Vermittlung siebenbürgisch-sächsischer Geschichte und Kultur.

Vorsitzende Mößner dankte Bundesbeauftragtem Fabritius für das Gespräch und beide Seiten betonten, den Austausch fortzusetzen.

Quelle: BMI

Schlagwörter: Schloss Horneck, Aussiedlerbeauftragter, Bernd Fabritius, Mößner

Bewerten:

13 Bewertungen: +

Noch keine Kommmentare zum Artikel.

Zum Kommentieren loggen Sie sich bitte in dem LogIn-Feld oben ein oder registrieren Sie sich. Die Kommentarfunktion ist nur für registrierte Premiumbenutzer (Verbandsmitglieder) freigeschaltet.