19. Juli 2021

Baden-württembergischer Innenminister Thomas Strobl weiterhin Landesbeauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler

Der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl wurde am 6. Juli 2021 vom Ministerrat der baden-württembergischen Regierung, die Bündnis 90/Die Grünen und die CDU nach der Landtagswahl vom 14. März 2021 gebildet haben, zum Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler berufen. Baden-Württemberg zeige eine große Wertschätzung gegenüber den Heimatvertriebenen und Flüchtlingen. Ihr reiches Erbe wolle das Land auch in Zukunft „pflegen, erhalten und leben“, erklärte Thomas Strobl.
Innenminister Thomas Strobl ist weiterhin ...
Innenminister Thomas Strobl ist weiterhin Aussiedlerbeauftragter. Fotoquelle: Innenministerium Baden-Württemberg
„In den Südwesten kamen nach dem Zweiten Weltkrieg rund eineinhalb Millionen Heimatvertriebene und Flüchtlinge. Für diese Menschen war es eine Herausforderung, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden und das Erlittene zu verarbeiten. Sie haben viel investiert, um sich eine neue Existenz aufzubauen und sich in die Gesellschaft zu integrieren. Dem trägt die Landesregierung durch die Pflege und den Erhalt des Kulturguts der Deutschen im östlichen Europa Rechnung. Mit meiner erneuten Berufung zum Landesbeauftragten wird die große Bedeutung und Leistung dieser Menschen hervorgehoben. Sehr gerne bin ich weiterhin erster Ansprechpartner für die Anliegen und Interessen der deutschen heimatvertriebenen Landsleute, Flüchtlinge und Spätaussiedler“, sagte der Innenminister Thomas Strobl anlässlich der Berufung.

„Dem Land Baden-Württemberg ist es ein besonderes Anliegen, die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa zu erforschen, der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und sich für den Erhalt einzubringen. Aus diesem Grund haben wir die vom Land getragenen Kultur- und Forschungseinrichtungen ins Leben gerufen, nämlich das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen, das Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa in Freiburg, das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm, das auch vom Bund und der Stadt Ulm getragen wird, das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart sowie die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart. Zudem hat Baden-Württemberg Patenschaften über die Volksgruppe der Donauschwaben, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und die Landsmannschaft der Banater Schwaben übernommen, befasst sich im Rahmen der Donauraumstrategie mit der Kultur und Geschichte der Deutschen im Donauraum und gewährt Zuschüsse an Vertriebenenverbände sowie deren Einrichtungen“, erklärte Thomas Strobl.

Michael Konnerth, stellvertretender Bundesvorsitzender und Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschlande.V., gratuliert Thomas Strobl zu seiner erneuten Berufung zum Landesbeauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler. Konnerth bedankt sich bei Strobl für die „Wertschätzung und Unterstützung bei der Pflege des kulturellen Erbes nach § 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG)“ und bekräftigt die Hoffnung auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Einen besonderen Dank spricht Michael Konnerth dem Landesbeauftragten und seinem Mitarbeiterstab für die Unterstützung der siebenbürgisch-sächsischen Kulturgruppen in der schweren Zeit der Corona-Pandemie aus.

Schlagwörter: Berufung, Strobl, Baden-Württemberg, Politik, Beauftragter, Vertriebene und Aussiedler, Verbandspolitik, Michael Konnerth

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