25. März 2026

Sonderausstellung Gertrud Hornung in Gundelsheim

Die Sonderausstellung „‚Aber du, Herr, machst mich frei‘. Die Bildwelten der Künstlerin Gertrud Hornung“ wird am Freitag, 27. März, um 18.00 Uhr im Siebenbürgischen Museum, Schloss Horneck 1, 74831 Gundelsheim a.N., eröffnet und läuft bis zum 28. Juni.
Die Retrospektive präsentiert Zeichnungen, Druckgrafiken und Aquarelle der aus Schäßburg stammenden, heute nahezu vergessenen Künstlerin Gertrud Hornung (1937-1977). Die einzige Einzelausstellung der Werke Gertrud Hornungs zu ihren Lebzeiten fand vor 50 Jahren in Zusammenarbeit mit dem ersten Kurator des Siebenbürgischen Museums, Rolf Schuller, statt. Über diesen persönlichen Kontakt kam ein großer Bestand an grafischen Werken der Künstlerin in die Museumssammlung. Ergänzt wird die Präsentation mit Leihgaben aus Privatbesitz.

Die Ausstellung gibt einen Überblick über ihr künstlerisches Schaffen in den Jahren 1963-1977, das vor allem geprägt war von spiritueller Sinnsuche, immer wieder unterbrochen durch kontemplative Aufenthalte in einem Benediktinerinnenkloster. Die Werke geben auf emotionale Weise Einblick in eine hoch sensible Künstlerinnenseele und regen zur Reflexion über eigene religiöse wie existenzielle Fragen an.

Wiederentdeckt wurde sie von Helga Lutsch, deren Kunstlehrerin Gertrud Hornung 1960-62 in Agnetheln war. Sie hat in intensiver Recherche das kurze, von tiefer Spiritualität und innerer Zerrissenheit geprägte Leben der Künstlerin rekonstruiert und ein Werkverzeichnis zusammengetragen, das anlässlich der Retrospektive in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgischen Museum veröffentlicht wird.

Schlagwörter: Ausstellung, Grafiken, Gundelsheim

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