Mit Verlaub, ein „lebendiger Ort der Begegnung“ wäre es, wenn wir Siebenbürger Sachsen in München so eine Veranstaltung in einem eigenen Haus der Begegnung feiern könnten. Wir sind seit dem Krieg die größte Einzelkreisgruppe und in München wohnen mit Abstand nicht nur die meisten Siebenbürger Sachsen in einer Deutschen Stadt (über 12.000 Sachsen), sondern auch eine um ein Vielfaches größere Anzahl an rumänischen Mitbürgern, deren Kultur unsere Siebenbürgische Kultur erheblich mitgeprägt hat!
Es ist fast schon anbiedernd, dass wir sieben Kinder an einem Malwettbewerb teilnehmen lassen und aus der Lobhudelei unserer Bayerischen Behörden (die vorbildlich arbeiten) nicht heraus kommen.
Was ich meine: an dem Knochen hängt weder sozial (Stichwort Fremdrente) noch in der Gegenwart, auch nur annähernd angemessen Fleisch dran.
Wir leisten in diesem Land kulturell Schwerstarbeit und werden mit Brotkrümmeln vom Tisch abgespeist, das wir vielfach in das Steuersystem selber einzahlen.
Als Nettoeinzahler in die Sozialsysteme, bedanken wir uns dafür, dass wir teilweise sozial willkürlich benachteiligt werden.
Es geht hier nicht um Hilfen, oder Förderung - es geht um soziale Teilhabe, die in einer eklatanten Schieflage steht - auch nach 75 Jahren Pfingstgeist, Lobpreisungen der Politik und Hoffnungsäußerungen nach nicht eingehaltenen Versprechen in Dinkelsbühl.
Vielleicht sollte man als Christenmensch bei den entsprechenden Entscheidungsträgern in den Spiegel schauen, bevor man in den Hergottswinkel zum Gebet geht.
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Artikel wurde 1 mal kommentiert.
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1 • ingenius mobile schrieb am 16.03.2026, 13:38 Uhr:
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