15. September 2019

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Gelungenes Heimattreffen in Neppendorf

„Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss.“ Mit diesem Zitat des deutschen Kulturphilosophen Johann Gottfried von Herder begann der HOG-Vorsitzende Helmut Gromer seine Begrüßung beim Heimattreffen, das vom 10. bis 12. August in Neppendorf stattfand. Und es musste sich niemand erklären. Gromer zeigte sich erfreut, dass es in Neppendorf noch eine intakte Kirchengemeinde gibt mit einem sehr aktiven Pfarrer, einem kompetenten und pflichtbewussten Kurator und Presbyterium sowie einer fleißigen Gemeindesekretärin. „Sie erhalten uns die Heimat“, betonte der HOG-Vorsitzende und lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit den Vertretern der Heimatgemeinde.
Dieses gute Miteinander würdigte auch Kurator Josef Beer, der die Gäste von nah und fern herzlich begrüßte und mit berechtigtem Stolz auf die gelungene Innenrenovierung der Kirche hinwies. Umrahmt wurde die Eröffnung am Samstag in der Kirche von einem spontan gebildeten Chor, den Pfarrer Dietrich Galter leitete und an der Gitarre begleitete. Gleich anschließend stellte Dr. Sara Konnerth ihre Ausstellung „Neppendorfer Lebensweise“ vor. Neben Bildern von verschiedenen Ereignissen, die unsere Gemeinschaft geprägt haben, werden auch Gegenstände aus dem täglichen Leben unserer Vorfahren gezeigt. Es folgte ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus „Zum Sepp“. Ana Maria Dahinten, Leiterin der Tanzgruppe aus ...Ana Maria Dahinten, Leiterin der Tanzgruppe aus Mühlbach, angelte sich zum Abschluss ihres erfolgreiches Auftritts Helmut Gromer als Tanzpartner. Foto: Brimes Sepp „Schön, dass die Kirche wieder fast voll ist“, freute sich Pfarrer Dietrich Galter beim Festgottesdienst am Sonntag mit rund 200 Teilnehmern. Vieles habe sich geändert, der Gottesdienst finde aber weiter nach einer Ordnung aus dem 19. Jahrhundert statt. „Es bleibt das Wort Gottes“, betonte der Geistliche und blickte nach einer beeindruckenden Predigt mit Zuversicht in die Zukunft: „Wir sehen Licht. Licht der Welt zu sein mit Jesus Christus.“ Nach dem Gottesdienst wurde am Ehrendenkmal vor der Kirche ein Kranz zum Gedenken an die Toten und Kriegsopfer niedergelegt. Für das leibliche Wohl sorgte im „Großen Saal“ das Team von Camelia Dinu mit Klößchensuppe (Ciorbă de perișoare) und Braten. Ebenfalls im „Großen Saal“ fand am Abend die Tanzunterhaltung statt. Das „Trio Saxones Plus“ sorgte dabei von Anfang an für eine ausgelassene Stimmung. So mancher Tänzer wurde auf wundersame Weise um einige Jahre jünger, als die altbekannten Melodien erklangen. Als weiteren Höhepunkt bot die Tanzgruppe aus Mühlbach unter der Leitung von Ana Maria Dahinten einen flotten Reigen.

Doch damit nicht genug: Am Montag gab es noch einen Ausflug in die „Wiesn“, einst beliebter Badeort der Neppendorfer. Nach einem Bad im Zibin wurde am Lagerfeuer bis spät in die Nacht gesungen. Damit ist ein gelungenes Heimattreffen ausgeklungen.

Brimes Sepp

Schlagwörter: Neppendorf, Heimattreffen

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