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16. Dezember 2015

Interviews und Porträts

Ein Journalist als Botschafter in Berlin: Interview mit Emil Hurezeanu

Am 25. September 2015 hat Emil Hurezeanu die Seiten gewechselt, aber nur dem Anschein nach. Denn als neuer Botschafter Rumäniens in der Bundesrepublik Deutschland bleibt er sich treu. Als Journalist hat er seine starke Stimme jahrzehntelang für ein demokratisches und modernes Rumänien erhoben, den Siebenbürger Sachsen und dem deutschen Kulturkreis fühlte er sich stets eng verbunden. Diese Grundhaltung führt er nun mit den Mitteln der Diplomatie fort und engagiert sich für eine Vertiefung der deutsch-rumänischen Beziehung, wie er im folgenden Interview mit Siegbert B r u s s erklärt. Am 26. August 1955 in Hermannstadt geboren, studierte Emil Hurezeanu Jura in Klausenburg (1975-1979) und erwarb den Masterabschluss in internationalen Beziehungen an der Universität Boston (1991). Seit 1976 wirkte er zunächst als Redakteur bei der Zeitschrift Echinox in Klausenburg und machte sich dann als kritischer Journalist beim Sender Freies Europa in München und der Deutschen Welle in Köln einen Namen. 1998 wurde er als Ehrenbürger Hermannstadts ausgezeichnet, am 26. November 2015 ernannte ihn die West-Universität Temeswar zu ihrem Ehrendoktor. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 26 mal kommentiert.

  • F_Eberle

    1F_Eberle schrieb am 16.12.2015, 11:14 Uhr:
    Emil Hurezeanu ist einfach gut. Ich vermisse sehr seine Sendungen im rumänischen Fernsehen. Als Botschafter für Rumänien ist er ein Glücksgriff.
  • Dura LEX i

    2Dura LEX i schrieb am 18.12.2015, 15:20 Uhr (um 15:46 Uhr geändert):
    Geehrter Emil Hurezeanu !

    Die Polen haben mein Auto gestohlen , die Ungaren mein Geldbeutel und Rumänien mein von mir gebautes Haus .

    RUMÄNIEN ,das Land der Karpaten und der Diebe !

    Die RESTITUTIONSFRAGE (sowohl für das RO Volk als auch für die SBS) und den Umgang damit ist und bleibt einer der schändlichsten Kapitel Rumäniens im 21 Jahrhundert!

    In dieser Frage treffen sich alle kommunistischen & Post kommunistischen Errungenschaften die Rumäniens Glaubwürdigkeit als Rechtstaat und vollwertiges Mitglied der EU-SUA-NATO Gemeinschaft in Frage stellen .

    Massive KORRUPTION ,politische Vetternwirtschaft , organisierter Diebstahl im RO Parlament ,Städte und Gemeinden , allgemeine und spezifische Verarsche und Massen Betrug kennzeichnen Rumäniens Restitutionspolitik und deren Anwendung in den 26 Jahren seit der blutigen Revolution .

    Sie und die Rumänische Regierung(Sie sind Repräsentant Ihrer Regierung und des rumänischen Staates-manchmal auch des Rumänischen Volkes wenn es darum geht Steuergelder einzutreiben damit Sie ihren Gehalt bekommen und die fette Pension danach kassieren ) haben mein Haus gestohlen !

    Bis HEUTE habe ich es nicht zurück bekommen noch wurde es ENTSCHÄDIGT !

    Schön das die ANRP um die 3,5 Miliarden € geplündert wurde währenddessen der EGMR 4000 anhängige Restitutionsklagen gegen den Rumänischen Staat zurück zu den Dieben nach Bukarest gesendet hat nach dem der EGMR(CEDO) fest stellen musste überfordert zu sein mit dem Ausmaß des Betruges und deren korrupte Abwicklung innerhalb Rumäniens und der ANRP.

    Senden Sie Ihrer Regierung die schönsten Grüße und Fragen Sie nach ob ich in den nächsten 26 Jahre mein Haus zurück bekomme .

  • Dura LEX i

    3Dura LEX i schrieb am 18.12.2015, 16:05 Uhr:
    Anhang zu :Geehrter Emil Hurezeanu !

    Im übrigen steht mein Haus in Hermannstadt und der dafür verantwortliche Bürgermeister für Restitutionsfragen der Stadt Sibiu war seiner Zeit der heutige Präsident Rumäniens Klaus Werner Johannis , derjenige Präsident der Sie , geehrter Herr Hurezeanu ,zum jetzigen Botschafter Rumäniens in Deutschland vorgeschlagen und ernannt hat .


    Herzliche Grüße an die D.N.A. !

  • Bäffelkeah

    4 • Bäffelkeah schrieb am 19.12.2015, 09:15 Uhr (um 09:17 Uhr geändert):
    Dura Lex: "Die Polen haben mein Auto gestohlen , die Ungaren mein Geldbeutel und Rumänien mein von mir gebautes Haus ."
    Wie viele Polen haben Ihr Auto gestohlen? Einwohnerzahl zum 31. März 2014 laut Wikipedia: 38.485.779.
    Haben die 9.908.798 Ungarn (Stand: 2013), davon leben 1,7 Millionen in Budapest, Ihren Geldbeutel gestohlen? (Das hätte ich dann doch zu gern beobachtet ...)
    Natürlich hat dieser Logik folgend der neu ins Amt eingesetzte Botschafter Hurezeanu gemeinsam mit Rumänien seinerzeit Ihr Haus "gestohlen".
    Ihre groben Verallgemeinerungen nerven mich, Sie hauen alle in die Pfanne und streuen dabei bewusst Rechtschreibfehler ein, um sich "unkenntlich" zu machen - Sie beherrschen Schriftdeutsch aber leidlich gut, "hartes Gesetz". Die Schreibweise "die Ungaren" (nicht gar, nicht durch: Gemüse, Fleisch) könnte eine Freudsche Fehlleistung sein - denn viel zu viele, aber nicht alle haben Orbán gewählt; wäre wünschenswert, wenn 2018 ein höherer Gargrad erreicht werden könnte, das Land verträgt weniger Chauvinismus, Nationalismus.
  • azur

    5azur schrieb am 19.12.2015, 10:48 Uhr:
    @Bäffelkeah: Einfach mal zwischen den Zeilen lesen. Würden Sie in diesem Ton mit jemandem kommunizieren, der verspricht, sich um die Restitution zu kümmern? Und das wenn Sie Ihr Haus zurück wollten? Ich nicht.
  • Bäffelkeah

    6 • Bäffelkeah schrieb am 19.12.2015, 16:31 Uhr:
    Na dann ist alles entschuldigt, azur, ein erlittenes Unrecht rechtfertigt es, Nationalitäten pauschal in Haft zu nehmen? Natürlich verstehe ich die Verletzung von Dura Lex, aber das Stigmatisieren "der Polen" und "der Ungarn" als Diebe gehört halt nicht hier her. Am Ende sind wir Deutsche scheinbar die bestohlenen Opfer der osteuropäischen "Diebe". Das sind Stereotype, wie sie leider nicht nur an Stammtischen gebräuchlich sind.
  • manü

    7manü schrieb am 19.12.2015, 17:05 Uhr (um 17:10 Uhr geändert):
    Was soll das @ Dura Lex i ?

    Auf übelste Weise greifen Sie den Botschafter Emil Hurezeanu an obwohl er sich für die Restitution im 26. Jahr nach der Revolution einsetzen will .Das kann nicht der richtige Weg sein !

    Auch wenn Emil Hurezeanu maximal bis zu den Wahlen 2016 im Amt bleibt und Präsident Johannis eine unrühmliche Vergangenheit in der Frage der Restitution als Bürgermeister von Hermannstadt aber auch als Privatmann vorweisen kann (sowie die meisten Bürgermeister in Rumänien ) haben Sie noch lange nicht das RECHT Rumänien als ganzes zu verurteilen .

    Ja , 26 Jahre sind eine lange Zeit . Ja , die ANRP wurde und wird ausgeplündert .

    Ja , Rumänien hat ein massives Korruptionproblem aber bedeutet dies das alle Rumänen Diebe sind nur weil Ihnen Ihr Haus unter einer von Moskau eingesetzten Diktatur gestohlen wurde und 26 Jahre nach der Wende immer noch nicht konkrete Wiedergutmachung stattgefunden hat und das unter den Augen der UNO , EU, CEDO , SUA usw. mit rechtsverbindlichen nationalen und internationalen Verträge die den Schutz des Eigentums garantieren sollen aber de facto in Rumänien keine Anwendung finden ?

    Nein , Rumänien ist nicht das Land der Karpaten und auch nicht das Land der Dieben so wie die Polen mit Sicherheit nicht Ihr Auto gestohlen haben . Bei den Ungaren bin ich mir nicht ganz sicher aber dazu könnten Bäffelkeah & azur mehr sagen mir fehlt in dieser Frage die nötige Sachkompetenz .
  • manü

    8manü schrieb am 19.12.2015, 18:31 Uhr (um 18:53 Uhr geändert):
    Ein letzer Tipp für Dura Lex i :

    Es gibt Hoffnung !

    Die rumänische Regierung hat das Programm "Prima CASA" ins leben gerufen .

    Vergessen Sie Ihr altes Haus in Hermannstadt(26 Jahre lang Prozesse ohne RESULTAT ,von Hermannstadt nach Bukarest via Strasbourg und zurück usw.mit leeren Versprechen rumänischer REPRÄSENTANTEN können doch nicht Zielführend sein) und bauen sich einfach ein neues Haus. Wenn Sie wollen auch in Hermannstadt ,gleich neben Ihr altes Haus (soweit ein Grundstück frei ist)dann können Sie immer gucken und sich über die neuen Besitzer(eventuell die Fam. Johannis) Ihres Hauses freuen !

    Ist doch schön und dient auch der Völkerverständigung bzw. dem Brückenbau zwischen Ost und West .

    Investitionen und erbautes so wie ehrlich erkauftes Privateigentum sind in Rumänien aber auch in der EU laut Gesetz auf ganz besondere Weise geschützt.

    Vom rum. Präsidenten bis hin zum rum. Botschafter in der BRD , vom einfachen Bürgermeister bis hin zu den höhsten rumänischen Instanten und das rum. Parlament sowie die ANRP Behörde,setzen sich alle tatkräftig und unermüdlich für den Schutz des Eigentums ein und das seit 26 Jahren !

    R E S P E C T U S maximus !!!

    Was will man mehr , Osteuropa ,blühende Landschaften , Emil Hurezeanu -der Verband der SBS und die Restitution. .
  • manü

    9manü schrieb am 19.12.2015, 21:14 Uhr (um 21:25 Uhr geändert):
    Schlussbemerkung :

    Hier geht es weder um Emil Hurezeanu noch um Klaus Johannis , weder um ein gestohlenes rotes Auto oder einen Geldbeutel , weder um rumänische Karpaten (auch wenn sie bis nach Polen reichen)noch um die Restitution und die damit verbundene Problematik .

    Nein, meine Damen und Herren , hier geht es um die ZUKUNFT Europas (EU)und all Ihren Einwohner am Beispiel Rumäniens , dem Europarat -CEDO und dem Umgang mit fundamentalen Werten die scheinbar beliebig zur Disposition gestellt werden .

    Wenn Dura Lex i heute bestohlen wurde werden morgen Sie dran sein !

    Keine Konvention , keine Verfassung kein Grundgesetz wird Sie davor schützen können beraubt zu werden (und das mit staatlicher Autorität!) so lange das geschriebene Gesetz , verbindliche Abkommen keine praktische Anwendung(das Dura Lex Haus wurde , ist und bleibt ein gestohlenes Haus so lange es nicht voll zurückerstattet wurde und das wurde es den vernehmen nach in 26 Jahren nicht ) in der EU und deren Mitgliedsländer mehr erfahren.

    Aus NAZISMUS und KOMMUNISMUS wurde EUZISMUS mit all seinen Begleiterscheinungen !

    Rumäniens hat es vor gemacht , die anderen werden(leider) F O L G E N !
  • getkiss

    10 • getkiss schrieb am 20.12.2015, 03:37 Uhr:
    "Sie sind einer der profiliertesten Journalisten Rumäniens, seit den achtziger Jahren in Deutschland und seit 2002 wieder in Rumänien tätig."

    Und dazu diese Kommentare! Ich bezweifle das mancher Kommentator den Artikel verstand.

    Typisch "deutsch"! "Mein Auto, mein Haus, mein Geldbeutel, usw."

    Ich wünsche diesen Leuten alles Gute, vor Allem Gesundheit!
    Dann wäre vielleicht mancher Mangel an Anstand behoben....
  • manü

    11manü schrieb am 20.12.2015, 07:43 Uhr:
    Zitat Emil Hurezeanu :

    "Wir wollen weder Sündenböcke sein, noch die Wirklichkeit beschönigen, sie ist kompliziert und problematisch. Ich lade auch „unsere Deutschen“ ein, sich an diesem Vorgang zu beteiligen, um die Wahrheit zurechtzurücken."

    Demnach hat Dura lex i nichts anderes getan als den Aufforderungen Emils folge zu leisten .Die Wahrheit ist ziemlich einfach wenn es sich um ein gestohlenes Haus handelt.

    Einer ist der Dieb der andere der bestohlene !

    So schnell kann die Wahrheit zurechtgerückt werden .

    So einfach .kann gesunde Politik sein die fundamentale zusammenhänge erkennt und entsprechend (mit Anstand) handelt .

    Beides ist in Rumänien z.Z. nicht vorhanden .Weder politischer Anstand noch institutionelle Gesundheit !
  • SBS aus BW

    12SBS aus BW schrieb am 20.12.2015, 09:53 Uhr:
    Fassen wir also zusammen, lieber "Dura lex i" / "manü":

    Das System der Geheimgesellschaften:
    1. man schafft Konflikte, bei denen die Menschen gegeneinander und nicht gegen den wahren Urheber kämpfen.
    2. man tritt nicht als Anstifter der Konflikte in Erscheinung,
    3. man unterstützt alle streitenden Parteien.
    4. man gilt als »wohlwollende Instanz«, die den Konflikt beenden könnte.
    Der Weg zum Ziel, soviel Zwietracht wie möglich unter den Menschen und Nationen der Erde zu stiften, dass sich diese in dem Netz der Desinformationen so verheddern, um nicht herauszufinden, wer die wahren Urheber sind.
  • Karin Decker-That

    13Karin Decker-That schrieb am 20.12.2015, 11:14 Uhr:
    Die Siebenbürger Sachsen neigen dazu, sich „Würdenträgern“ gegenüber devot zu zeigen. Das ist nicht Falschheit, sondern über Jahrhunderte hinweg antrainierte Klugheit, für deren letzten Schliff der Kommunismus gesorgt hatte. Es handelt sich um eine diskrete Höflichkeit, verbunden mit der Hoffnung, dadurch mehr – oder überhaupt noch etwas – zu erreichen.

    Untereinander aber empören sie sich über „die Rumänen, die sie bestohlen, betrogen und vertrieben haben und denen nicht zu vertrauen ist“.

    Ist es also besser, Höflichkeiten auszutauschen, und mit vorgehaltener Hand weiterhin vom Leder zu ziehen, weil die politische Realität das nun einmal erfordere? Müsste nicht endlich etwas Entscheidendes an der politischen Realität selber verändert werden?

    Rumäniens neuer Botschafter, Herr Emil Hurezeanu, sorgt sich um „das Bild Rumäniens“, das „vorwiegend negativ ist“. Und er will dieses Bild korrigieren. Durch Schönheitspflaster, Lifting und kosmetische Maßnahmen (also einer Verschleppungstaktik der eigentlichen Probleme) wird aber nicht viel zu erreichen sein.

    Die einen – das heißt diejenigen, die der rumänischen Kleptokratie zum Opfer fielen – sind aufgefordert, die Methoden des systematisch durchgeführten Immobiliendiebstahls selbstbewusst zu artikulieren, damit sie umgehend gleichwertige Restitutionen erfahren. Diejenigen aber, die auf der politischen Ebene agieren und hohe Ämter bekleiden, sind gut beraten, den Versprechungen der rumänischen Regierung endlich Taten folgen zu lassen, Gesetze gegen die Korruption – statt zur Förderung derselben – zu erlassen und die Rückgabe der gestohlenen Immobilien zur Grundlage eines von so vielen geforderten Rechtsstaates Rumänien zu machen.


    Solange jedoch die Siebenbürger Sachsen weiterhin für dumm verkauft werden, wird es unweigerlich dieses törichte Verhalten geben: Einerseits Katzbuckeln als politische Strategie und andererseits Schimpftiraden gegen „die Rumänen“, sobald der offizielle Applaus verklungen ist.

    Da scheint mir die unumwundene Haltung eines „Dura LEX i“ nicht nur die ehrlichere zu sein, sondern auch die einzig und allein zielführende.
  • getkiss

    14 • getkiss schrieb am 20.12.2015, 14:14 Uhr:
    Frau @Decker-That, ihre Beschreibung
    "Das ist nicht Falschheit, sondern über Jahrhunderte hinweg antrainierte Klugheit, für deren letzten Schliff der Kommunismus gesorgt hatte. Es handelt sich um eine diskrete Höflichkeit, verbunden mit der Hoffnung, dadurch mehr – oder überhaupt noch etwas – zu erreichen."
    halte ich für zutreffend.

    Leider ist diese Haltung sowohl bis jetzt, als auch für die Zukunft nicht Zielführend.
    Nur: Höflichkeit sollte nicht mit katzbuckelnd versteht werden. Eine entschiedene Haltung ist durchaus möglich, auch wenn diese höflich vorgetragen wird.
    Viel gefährlicher für die Sache ist eine schwankende Haltung. Mit "mal so, mal so probieren", rumänisch bezeichnet mit "încearcă marea cu degetul" werden noch weniger Resultate erreicht.
    Dazu gehört auch, so genannte "Versprechen" kritisch zu betrachten, ohne gleich "daran zu glauben". So wie in Rumänien manches in der Umsetzung passiert kann man es nur abwartend und kritisch betrachten.
    Was haben sich manche Sachsen nur gefreut, als Johannis zum "Preşedinte" gewählt wurde! Geändert hat sich fast gar nichts, die Exekutive war nicht in seiner Hand. Auch wenn es jetzt so scheint, der neue Premier würde besser mit ihm zusammenarbeiten, wird sich nicht viel ändern. An dem Parlament vorbei wird weiterhin nichts gehen, siehe die Frage der Abgeordnetenvergütung....
  • manü

    15manü schrieb am 20.12.2015, 18:50 Uhr (um 19:18 Uhr geändert):
    "Für das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, und nicht es zu zerstören, ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung"

    --Thomas Jefferson--

    Präsident der Vereinigten Staaten, der hauptsächliche Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und einer der einflussreichsten Staatstheoretiker der USA .

    ---------------------------------------------------------

    Verfolgt eine Regierung nicht dieses Ziel verliert sie ihre Legitimität und tritt in der Opposition zum Volke -entsprechend ist es die fundamentale Pflicht des Volkes (westliche Verfassungen(Grundgesetz DT) aber auch die rumänische Verfassung nehmen jeden einzelnen Bürger in die Pflicht ) fundamentalen Werte zu verteidigen .

    Staatsdiener sind angestellte de Volkes und nicht umgekehrt .Sie sind nicht in erster Linie ihrem Gewissen verpflichtet sondern dem Grundgesetz bzw. der Verfassung .

    In Deutschland wurde dieses Grundgesetz mit dem Blut von 65 Millionen getöteten Menschen teuer erkauft . In den USA mit einem Unabhängigkeitskrieg bei dem Menschen ihr Leben auf den Altar der Freiheit geopfert haben .

    Auch Rumänien hat seine Verfassung teuer erkauft und zwar mit dem vergossenen Blut unschuldiger Menschen . Eben diese Verfassung garantiert das fundamentale Grundrecht auf EIGENTUM , Erbe und dessen Schutz .

    Findet es keine konkrete Anwendung mehr ist die Verfassung und damit die gesamte Nation in Gefahr von einer Demokratie in die Diktatur zu wechseln.

    Helfen in dieser SITUATION beschönigende , verharmlosende Worte und Taten um der Höflichkeit willen ?

    Nein ! Die Schonzeit für Rumänien ist vorbei !

    Weder Johannis noch sonst ihrgendjemand wir den Spielraum für Meinungen haben können die nicht dem Aufbau des Rechtstaates und dem Schutz der Demokratie dienlich sind .

    08 15 Floskeln ala Hurezeanu(Kultur und Marketing-Anpreisung seines eigenen Buches und das als Botschafter((kleiner Nebenverdienst)) ) oder halbherzige Resolutionen des SBS Verbandes (nach dem Du 26 geschwiegen hast obwohl deine Landsleute ausgeraubt wurden)in der Restitutionsfrage sind nicht mehr an der Tagesordnung .

    Klare Kante gegenüber dem Verbrechen á la Decker That so wie Dura Lex i abar auch der D.N.A , dem S.R.I , ICCJ ,US Embassy , EU-MCV , NATO sind das Gebot der Stunde und die Pflicht wahrhaftiger Patrioten !!!





  • manü

    16manü schrieb am 21.12.2015, 02:40 Uhr:
    Um Missverständnisse zu vermeiden (der Leser könnte durchaus einen Falschen Eindruck gewinnen -so wie SBS aus BW @ 12 ) sollte ein Punkt zwingend geklärt werden .

    Präsident Klaus Werner Johannis und seine grundsätzliche Positionierung zur Restitution und damit zum Rechtsstaat .

    Vorweg muss man zwei fundamentale Unterschiede erkennen .

    Die Funktion als Bürgermeister einer Stadt und sein Verhalten steht diametral gegenüber der Funktion als Präsident eines sich in der Schieflage befindlichen Landes mit immensen Konfliktpotential gegenüber .... .

    Wenn ich Ihnen sage das Klaus Werner Johannis nur deshalb ausgesucht wurde um mit Sicherheit Victor Ponta in die Position des RO Präsidenten einzusetzen , wenn ich Ihnen also sage das die PNL-PDL Fraktion insgeheim alles daran gesetzt hat P.Kandidat K.W.Johannis ins offene Messer laufen zu lassen um Victor Ponta einen sicheren Gewinn zu sichern . Tja wenn ich Ihnen das sage und Sie das als Leser verinnerlicht haben , dann und nur dann werden sie die Entwicklung eines vorbelasteten Bürgermeisters Johannis mit all seinen defekten zum Verantwortungsvollen Präsidenten Rumäniens verstehen .

    Es war eine Frage der Nationalen Sicherheit in der Prioritäten gesetzt werden mußten .

    "Sie" hatten Ihre Zeit und haben versagt. Jetzt übernehmen andere und "Sie" werden nicht versagen !

    In diesem Sinne wünsche ich allen gesegnete Feiertage in der Hoffnung das jeder einzelne sein Bestes geben wird um der Wahrheit und der Gerechtigkeit Geltung zu verschaffen .
  • SBS aus BW

    17SBS aus BW schrieb am 21.12.2015, 13:05 Uhr:
    "Um Missverständnisse zu vermeiden", sollten nun auch Staatsdiener Dr. Fabritius, der Verband / Herr Graeff und die Chefredaktion der SbZ diese Kommentare kommentieren.
  • manü

    18manü schrieb am 21.12.2015, 16:44 Uhr:
    @ 17 SBS aus BW

    Es ist nicht die Aufgabe von Dr. Fabritius ,Graeff ,dem Verband oder die Redaktion der SbZ Kommentare zu kommentieren . Ihre Aufgabe liegt viel mehr darin sorge zu tragen das der Gerechtigkeit und dem Recht Geltung verschafft wird .

    2016 ist ein Schlüsseljahr für die rumänische Demokratie in dem der Zugang zu den Wahlurnen außerhalb Rumäniens (in diesem Fall DT) gewährleistet werden muss .

    "Legea votului prin corespondenta" und dessen Anwendung muß den Wähler frühzeitig in einer(mehrere) Infokampagne erklärt werden .

    Weiterhin gilt es Klaus W. Johannis den Rücken zu stärken und die Regierung CIOLOS bis zu den Parlaments-Wahlen in ihrer Funktion zu behalten damit Wahlmanipulationen (so wie in der Vergangenheit geschehen) auf ein minimum reduziert werden .

    Aufgaben die der Verband , Dr. Fabritius usw. alleine nicht Schultern kann , jedoch können und sollen alle Ihren Beitrag leisten so wie jeder einzelne Wähler auch .

    Vom einfachen Botschafter bis hin zum Präsidenten , vom emanzipierten Bürger bis zu den erhabenen NGO´s haben alle Ihren Beitrag zur Stärkung der Demokratie und des Rechtsstaates zu leisten .Jeder nach seinen Möglichkeiten aber alle in die richtige Richtung.

    DEMOKRATIE - RECHTSSTATLICHKEIT und dessen Erbauung werden unmittelbare Auswirkungen auf alle anstehenden Probleme und deren Lösung innerhalb/außerhalb Rumäniens haben .

  • getkiss

    19 • getkiss schrieb am 22.12.2015, 10:28 Uhr:
    Wem schreiben Sie das, @manü?
    Menschen, die nicht (mehr) rumänische Staatsbürger sind, denen die es geblieben sind, denen die in Siebenbürgen geblieben, den im Ausland Lebenden, oder den (übriggebliebenen) Rumänen?
    Das sind doch alles verschieden Wählerkategorien.

    Oder vielleicht denken Sie nicht mal an Wähler, sondern schreiben hier einfach nur ihre "ungekürzten" Wünsche?
  • Karin Decker-That

    20Karin Decker-That schrieb am 23.12.2015, 12:21 Uhr (um 12:29 Uhr geändert):
    Sehr geehrter Herr Botschafter Emil Hurezeanu,

    mit Freude und fast ein wenig ungläubigem Staunen habe ich gelesen, dass Sie sich dafür einsetzen wollen, die „offenen Restitutionsfälle“ (und hoffentlich auch die absichtlich „geschlossenen“, d.h. verhinderten Restitutionsfälle!) im Sinne der systematisch vom rumänischen Staat und einer korrupten Immobilienmafia Bestohlenen zu lösen.

    Im Archiv unseres Vereines „ResRO – Restitution und Menschenrechte in Rumänien“ lagern hunderte gut dokumentierte Fälle fehlgeleiteter, bzw. verhinderter Restitutionen, deren signifikanteste Beispiele wir auf zwei Audio-CDs herausgegeben haben.

    Sie finden alle Fallbeispiele auch auf unserer Homepage unter dem zutreffenden Titel:

    Die Restitutionsfalle


    Wenn Sie nun, wie Sie im hier kommentierten Interview sagen, vorgeschlagen haben, „die ungelösten Restitutionsfälle zentral […], damit sie sichtbar werden und eine Verzögerung auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen wird“, zu sammeln, kann unser Verein Ihnen ebenfalls behilflich sein, an qualifizierte Daten zu gelangen, die Ihnen das Ausmaß der Diskriminierung, des Vertragsbruchs und des Verrates der Europäischen Werte aufzeigen, derer sich Rumänien in den 26 Jahren seit der blutigen Revolution von 1989 schuldig gemacht hat.

    Eine Liste, die bloß den jeweiligen Antragsteller auf Restitution, die zu restituierende Immobilie und die Behörde nennt, welche den Fall zu bearbeiten „versäumt hat“, halten wir für unzureichend, ermutigen unsere Mitglieder dennoch, Ihrer Aufforderung Folge zu leisten.


    Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen zur Neugestaltung der rumänischen Diplomatie im Jahr 2016

    Karin Decker-That
  • harryweinford

    21harryweinford schrieb am 23.12.2015, 22:08 Uhr:
    Verehrte Frau Decker That,

    Ihr Kommentar(Nr 13) hat mich tief beeindruckt. Welches ist nun Ihrer Meinung nach die vorherrschende Meinung unter den Landsleuten? Die negative(Empörung, Diebstahl, Vertrauensverlust) oder die positive (kluge, devote Haltung "um etwas zu erreichen")? Vor einigen Wochen wurde hier ernsthaft die Meinung vertreten, dass die Landsleute stolz auf Johannis seien. Ich kann das nicht nachvollziehen. Seit nunmehr 26 Jahren bin ich der Meinung, dass die Landsleute für dumm verkauft wurden und das nicht nur von rumänischen Würdenträgern!!!Bei aller Sympathie für Menschen die für ihr Eigentum in Rumänien kämpfen bin ich der Meinung, dass sich der Verband aus diesen Angelegenheiten dringend heraushalten sollte.
  • manü

    22manü schrieb am 23.12.2015, 22:23 Uhr:
    Danke , sehr geehrte Frau Decker That/ResRo !

    Eine direkte Korrespondenz mit der rumänischen Botschaft -Berlin und den Botschafter Emil Hurezeanu (ungeachtet der Aktivitäten de Verbandes in dieser Sache ) würden wir für als angebracht halten .

    Erstens kann ResRo konkrete Fälle unmittelbar betreuen , zweitens können eventuell eintretende Defizite seitens der Botschaft oder dem MAE zeitnah und wenn nötig auf der ResRo Plattform ,mit entsprechender Stellungnahme des Vereines ,veröffentlicht werden .

    Ungeachtet dessen gilt es vor ab abzuklären in wie weit Botschafter Hurezeanu vom M.A.E. autorisiert ist Restitutions -Fälle zu betreuen ,entsprechende Maßnahmen einzuleiten und konkrete Ergebnisse für Betroffene Antragsteller juristisch herbeizuführen .

    Kann keiner dieser Fragen von Botschafter Emil Hurezeanu schriftlich beantwortet werden sollte unmittelbar eine Strafanzeige wegen versuchten Betruges und Irreführen so wie die Angabe falscher Tatsachen als auch den missbrauch eines Amtes zu politischen/propagandistischen Zwecke auf deutschen Boden , formuliert werden .

    In diesem Sinne wünschen wir auch die besten Wünsche zur Neugestaltung der rumänischen Diplomatie über das Jahr 2016 hinaus.

    Alles GUTE !
  • harryweinford

    23harryweinford schrieb am 23.12.2015, 22:25 Uhr:
    Übrigens Frau That- Decker,

    zu 21, Wertedebatten sind mittlerweile Larifari. Werte sollten zwar universell sein, aber jeder setzt sie nach eigenen Gusto ein. Vertragsbrüche, Verraten der europäischen Werte passieren tagtäglich in ganz Europa und nicht AUSSCHLIESSLICH in Rumänien. Was mich jedoch masslos ärgert, dass wir Staaten wie Rumänien und andere die sich kaum um Regeln scheren, auch noch subventionieren. Meiner Meinung nach ist Deutschlands primäres Problem nicht die Flüchtlinge sondern die leichtfertige "Rettung" Griechenlands bzw. die schon dreiste Kulanz gegenüber Frankreich das seit jahren auf die Maastrichter Regeln pfeiffet. Vor etwa 150 Jahren gab es so etwas wie die Lateinische Münzunion, Preussen/D war nicht dabei. Nach etwa einem Jahrzehnt(meine Daten sind ungenau) war dann Schluss. Grösster Schuldner: Griechenland. Manchmal frage ich mich warum Holland nicht so gross ist wie Frankreich und Frankreich so klein wie die Niederlanden. Letztere Konstellation würde Europa weiter bringen.
  • manü

    24manü schrieb am 23.12.2015, 23:04 Uhr:
    @harryweinford

    Zitat: "Wertedebatten sind mittlerweile Larifari "

    Ja genau ,wo zu noch Verfassungen , Grundgesetz ,BGB , EU Vertrag usw. usw.. wenn sich eh keiner daran hält so wie sich im ganz besonderem Maße Rumänien und der rumänische Staat in der Restitutionsfrage einen DRECK um geltendes ,internationales als auch nationales höheres/niedriges Recht geschert hat .

    Zusätzlich mußte der EGMR seine eigene M.r.Konvention für Rumänien de facto aufheben um dem Pilot Urteil (mit deutschen Segen der Regierung Merkel) Atanasiu vs. RO juristische Rechtfertigung zur Deckung des Massen-Diebstahles zu verschaffen .

    Gut das die Steuer immer fällig ist (auch in Rumänien)und Subventionsgesetze der EU Gültigkeit besitzen wenn es darum geht deutsche Steuergelder nach Rumänien zu senden damit nicht gebaute Autobahnen dreifach so teuer in den Büchern eingetragen und abgerechnet werden .

    Wie soll sich da der SBS Verband Positionieren wenn dem eigenen Landsleuten auf rumänischen Boden unrecht widerfährt und ihr Eigentum beraubt wird ???

    Na , mit einem wunderschönen Ball , Kaffee & Kuchen und dummes Geschwätz von der verlorenen(gestohlenen) Heimat !
  • azur

    25azur schrieb am 24.12.2015, 10:17 Uhr:
    Den Botschafter Emil Hurezeanu finde ich gut gewählt und bin mir sicher, er wird einen guten Job machen. Da er erst seit kurzem im Amt ist, ist es abwegig ihn für die Verzögerung der Restitution verantwortlich zu machen. Dennoch wird er es nicht leicht haben, sein Vorhaben durchzusetzen.

    Anbei ein interessanter Bericht, der die Probleme Rumäniens genau auf den Punkt bringt:
    www.hotnews.ro/stiri-opinii-20681397-fantomele-lui-ceausescu.htm

    Traurig, aber wahr.

    Frohe Weihnachten allerseits!
  • harryweinford

    26harryweinford schrieb am 07.01.2016, 11:16 Uhr:
    Ich würde aber schon sagen, dass das Phantom seit der Existenz Rumäniens dazugehört. Es ist ein Kulturgut.

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