8. Februar 2026
Themenabend Rolf Bossert in Berlin
Am Dienstag, 17. Februar, 18.00 Uhr, lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin, zum Themenabend „,Wo sind wir, was wir sind‘ – Existieren und Schreiben in der kommunistischen Diktatur“ ein.

Im Mittelpunkt steht die Aktionsgruppe Banat, ein Kreis junger Autoren, der sich Anfang der 1970er Jahre in Rumänien formierte und gegen ideologische Bevormundung und Indoktrination anschrieb. Überwachung, Drangsalierung, Inhaftierung und Emigration der Beteiligten waren die Folge. Davon ausgehend richtet der Abend den Blick vergleichend auf Autorinnen und Autoren in Rumänien, Ungarn und der DDR: Welche Handlungsspielräume eröffnete Literatur? Wie zeigte sich Widerstand, wenn offener Protest unmöglich war? Und welche Rolle spielte die innere Haltung?
Dr. Robert Grünbaum von der Bundesstiftung begrüßt die Teilnehmer, danach hält die Schriftstellerin Herta Müller, Nobelpreisträgerin für Literatur 2009, den Auftaktvortrag. Es folgt eine Podiumsdiskussion mit Carmen-Francesca Banciu, Schriftstellerin; Dr. Noémi Kiss, Schriftstellerin, Dozentin; Uwe Kolbe, Lyriker, Prosaautor und Übersetzer; und Ernest Wichner, Publizist und Übersetzer; Moderation: Jan Koneffke, Dichter, Schriftsteller, Übersetzer. Zum Abschluss wird der Film „Mein Bukarest – Rolf Bossert“, Regie: Jan Koneffke, gezeigt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich auf: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/form/anmeldung-existieren-und-schreib an. Der Themenabend, der in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa stattfindet, kann auch über den Livestream der Bundesstiftung verfolgt werden.
Schlagwörter: Bossert, Themenabend, Berlin
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