12. November 2019

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Siebenbürgische Genealogen arbeiten an Ausbau der Datenbank

Vom 11.-13. Oktober fand in Bad Kissingen das 23. Seminar des Projektes Genealogie der Siebenbürger Sachsen statt, das aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen über das Haus des Deutschen Ostens gefördert wurde. Das Thema war „Alte Quellen – Neue Medien“.
Da mehrere neue potentielle Mitarbeiter anwesend waren, stellte Dr. Dietmar Gärtner zunächst die Infrastruktur des Projektes im Internet vor. Es sind zwölf Ortsgenealogien öffentlich, die bisher von ca. 300 Nutzern eingesehen wurden, was auf ein Interesse für die Arbeit der Genealogen hinweist. Das Projekt war im Vorfeld auf verschiedenen Veranstaltungen von siebenbürgischen Organisationen vorgestellt worden. In einem der Vorträge stellte Dr. Dietmar Gärtner ...In einem der Vorträge stellte Dr. Dietmar Gärtner die Infrastruktur des Projektes vor. Foto: Anneliese Vater Jutta Tontsch übte mit den Anfängern die Eingabe von Personendaten und Quellen (Matrikel) in das Programm Gen_Plus. Dr. Dietmar Gärtner und Bernd Eichhorn zeigten in dem Vortrag „Möglichkeiten der digitalen Nutzung unserer erfassten genealogischen Daten zu sozial-, wirtschafts- und bildungsgeschichtlichen Forschungszwecken“, welche Recherchen in der öffentlichen Datenbank möglich sind und wie die Daten in Gen_Plus eingetragen werden sollten, um eine effiziente Recherche in der Datenbank zu ermöglichen. Dr. Gärtner verwies auf die Richtlinien des Projektes auf der Projektwebseite, wobei er betonte, wie wichtig die Berücksichtigung der Richtlinien für Personen, Ereignisse, Quellen- und Ortsverwaltung seien, um die Ortsgenealogien für die Veröffentlichung vorzubereiten. Dann zeigte Bernd Eichhorn, welche Informationen aus unterschiedlichen Quellen (Kirchenbücher, Urkunden, Handschriften, Akten) in welche Felder des Genealogieprogrammes eingetragen werden. Gruppenbild mit den Teilnehmern des 23. ...Gruppenbild mit den Teilnehmern des 23. Genealogieseminars in Bad Kissingen. Foto: Joachim Hollmeyer Den Mitarbeitern, deren Dateien kurz vor der Veröffentlichung stehen, zeigte Dr. Gärtner, welche Vorbereitungen dafür erforderlich sind, so dass die gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz eingehalten werden und eine ausreichende Vollständigkeit und eine gute Qualität der genealogischen Daten gewährleistet werden. Jutta Tontsch stellte dann „Das genealogische Archiv in Gundelsheim als wichtige Quelle für unsere Arbeit“ vor, wobei sie auch auf die bevorstehenden räumlichen Veränderungen im Schloss Horneck hinwies.

Es wurde vereinbart, in Zukunft mehr Zeit für den Austausch in kleineren Gruppen und für die Übungen der Neueinsteiger einzuplanen.

Bernd Eichhorn

Schlagwörter: Genealogie, Bad Kissingen, AKSL

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