2. Februar 2026

Architektur und Migration: Aufspüren der Erinnerungen

Am Freitag, 6. Februar, eröffnet die Ausstellung „Architektur und Migration – Aufspüren der Erinnerung“ um 18.00 Uhr im Kulturzentrum Haus der Donauschwaben in Haar.
Die Ausstellung ist aus einem Masterseminar an der TU München unter Leitung von Dr. habil. Regine Heß entstanden und erzählt in zehn Projekten von der Bautradition der donauschwäbischen Gemeinschaft in der alten und der neuen Heimat, vernakulärer Architektur und dem Verlust von Gemeinschaft, von donauschwäbischen Frauen als Raumschöpferinnen, von islamischen Begräbnisstätten und migrantischen Restaurants in München, von Kulturzentren der alevitischen Diaspora sowie dem baulichen Erbe der Saisonniers in Genf und der nomadischen Baukultur der Samen in Norwegen.

Zur Vorbereitung waren die Studierenden im Haus der Donauschwaben in Haar und haben auch zwei Zeitzeugeninterviews geführt. Die Ausstellung in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Architekturgeschichte und kuratorische Praxis der TU München zeigt, wie Architekturstudierende aus sieben Ländern heute auf Architektur und Migration der donauschwäbischen Gemeinschaft und anderer Gemeinschaften blicken.

Die entstandenen Ausstellungstexte sind im Haus der Donauschwaben vom 6. Februar bis 4. März zu sehen. Bei der Eröffnung mit Sektempfang und einem Einführungsgespräch mit Regine Heß und Daniela Güthner werden alle Studierenden anwesend sein und für Fragen über ihre Arbeiten zur Verfügung stehen.

Schlagwörter: Ausstellung, Architektur, Migration

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