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6. November 2020

Kulturspiegel

Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus / Von Prof. Dr. Hans-Christian Maner (I)

Die massive Auswanderung der deutschen Minderheit nach dem gesellschaftspolitischen Umbruch in Rumänien hat eine lange Vorgeschichte. Im 20. Jahrhundert bot das Geschehen um den Zweiten Weltkrieg die Initialzündung für mehrere Migrationswellen. Damit ging auch eine anhaltende Zweiteilung der Geschichte der Siebenbürger Sachsen einher. Die Migration stellt nicht nur für die Gemeinschaft, sondern für jede und jeden Einzelnen ein existenzielles Ereignis dar. Für die in Deutschland Angekommenen stehen Fragen der Integration sowie des Umgangs mit der Herkunftsregion und -identität im Mittelpunkt. Für die Sachsen in Siebenbürgen geht es darum, den Massenexodus und seine Folgen, womit ebenfalls die Identitätsfrage zusammenhängt, zu verarbeiten. Sowohl für die Sachsen in Deutschland wie auch diejenigen in Siebenbürgen steht die Frage nach Zukunftsperspektiven im Raum. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 1 mal kommentiert.

  • schully

    1schully schrieb am 13.11.2020, 10:18 Uhr:
    Kurze Anmerkung zum Foto: der ARO brannte nicht "als Symbol der Staatsmacht und der Securitate", sondern war eine Provokation an eben diese Staatsmacht. Sie musste irgendwie "auf die Straße gezwungen werden", um einen Teilnehmer zu zitieren, welcher wusste wie Revolution geht.
    "Auf der Straße muss die Entscheidung fallen. Andernfalls", sagte er weiter, "werden sie uns morgen alle holen, wie damals in Kronstadt.".
    Plan aufgegangen, die Straßenschlacht begann kurz danach.
    Servus

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