12. November 2022

Ausgezeichnete bilaterale Beziehungen: Rumänische Staatssekretärin Daniela Gîtman trifft deutsche Parlamentarier

Bukarest – Die Staatssekretärin für Europaangelegenheiten Daniela Gîtman aus dem rumänischen Außenministerium empfing am 6. Oktober eine deutsche Parlamentsdelegation, bestehend aus Mitgliedern der CDU/CSU-Arbeitsgruppe „Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten“ des Deutschen Bundestags (diese Zeitung berichtete). Die Gespräche konzentrierten sich auf Möglichkeiten zur Stärkung der bilateralen Beziehungen auf politisch-diplomatischer, parlamentarischer, wirtschaftlicher und persönlicher Ebene sowie auf aktuelle europäische Themen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und dessen Folgen.
Treffen im rumänischen Außenministerium in ...
Treffen im rumänischen Außenministerium in Bukarest, von links nach rechts: Christian Plate, Ständiger Vertreter, Deutsche Botschaft, Sven Oole, Geschäftsführer der Gruppe, Sonja Gebauer, Leiterin Presse- und Protokollreferat, Deutsche Botschaft, Mariam El-Hek, Rumänisches Außenministerium, Staatssekretärin für Europaangelegenheiten Daniela Gîtman, Christoph de Vries MdB, Delegationsleiter und Vorsitzender der Gruppe, Manfred Grund MdB, Knut Abraham MdB, Volker Ullrich MdB, Mitarbeiterinnen, Rumänisches Außenministerium
Einhellig begrüßt wurde die Gelegenheit, den diesjährigen 30. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrages zwischen Rumänien und Deutschland über die freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft in Europa durch gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen zu begehen. Die ausgezeichneten strategischen bilateralen Beziehungen zwischen Rumänien und Deutschland wurden hervorgehoben, ebenso das gemeinsame Interesse an der Weiterführung der komplexen politisch-diplomatischen und parlamentarischen Agenda in diesem Jubiläumsjahr.

Staatssekretärin Daniela Gîtman würdigte insbesondere den Beitrag der deutschen Minderheit in Rumänien zur rumänischen Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie wies darauf hin, dass sowohl die deutschen als auch die rumänischen Staatsbürger, die sich in Deutschland niedergelassen haben, und die deutsche Minderheit in Rumänien eine solide Brücke zwischen unseren Völkern und Ländern darstellen, die in historischer und kultureller Hinsicht viele Berührungspunkte aufweist. Beide Seiten würdigten die Arbeit der Gemeinsamen Regierungskommission für die Deutschen in Rumänien. Sie betonten das gemeinsame Interesse an der Fortführung laufender Projekte sowie an der Zusammenarbeit bei neuen Initiativen zugunsten der deutschen Minderheit mit Blick auf die nächste Sitzung der Kommission, die in Temeswar, der Kulturhauptstadt Europas 2023, stattfinden soll.

Die deutsche Seite würdigte das Engagement der rumänischen Behörden für den Schutz der Rechte von Angehörigen nationaler Minderheiten, das den Erhalt der kulturellen, sprachlichen und religiösen Identität der deutschen Minderheit in Rumänien ermöglicht. Gleichzeitig bekräftigte die rumänische Seite, dass es wichtig sei, den Prozess der Integration Rumäniens in den Schengen-Raum so schnell wie möglich abzuschließen, ein Ziel, das von den deutschen Gesprächspartnern unterstützt wurde.

Schlagwörter: deutsch-rumänische Beziehungen, Delegation, CDU, CSU

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