22. Januar 2026
Wechsel an Spitze mehrerer Schlüsselressorts
Bukarest – Der Rücktritt von Ionuţ Moșteanu als Verteidigungsminister nach seinem Studien-Gate hat eine Domino-Reaktion ausgelöst.
Die Union Rettet Rumänien (USR) entschied sich, Radu Miruţă, der als Kollege im Wirtschaftsressort vorerst nur kommissarisch als Verteidigungschef eingesprungen war, endgültig auf seiner neuen Position zu behalten. Die Reformpartei schickte dafür den Kronstädter Senator Irineu Darău als Minister für Wirtschaft, Digitalisierung, Unternehmertum und Tourismus in die Regierung. Miruţă betritt als Verteidigungsminister nicht völliges Neuland, da die Ressorts Verteidigung und Wirtschaft durch die Rüstungsindustrie eng verzahnt sind. Premier Ilie Bolojan stimmte der Rochade zu, beide Minister wurden bereits vereidigt. Unsicherheit herrscht im Bildungssystem, nachdem der angeschlagene Minister Daniel David, der von den Lehrergewerkschaften nicht zuletzt für seine Sparpolitik scharf kritisiert wurde, seinen Rücktritt verkündete. Im Gespräch als Davids Nachfolger ist der Volkswirt und Rektor der Temeswarer West-Universität, Marilen Pirtea, der für die Liberalen in der Abgeordnetenkammer sitzt. Gute Chancen habe jedoch auch Luciana Antoci – die frühere Schulamtsprüferin aus Jassy ist bildungspolitische Beraterin von Premierminister Bolojan.
Schlagwörter: Rumänien, Regierung, Minister
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