15. April 2026
Vertreterversammlung des DFDR tagte
Hermannstadt – Die Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) tagte am 27. März im Georg-Daniel-Teutsch-Saal im Bischofspalais. Unter Leitung des DFDR-Vorsitzenden Dr. Paul-Jürgen Porr nahmen Vertreter aller fünf Regionalforen, Geschäftsführer der DFDR-Stiftungen, die ADJ-Vorsitzende Corina Stănese, der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț sowie der Unterstaatssekretär im Departement für interethnische Beziehungen (DRI) Thomas Șindilariu teil.
Die Versammlung wurde mit einer Gedenkminute an Antonia Maria Gheorghiu, die ehemalige Vorsitzende des Regionalforums Buchenland, begonnen. Im Anschluss an die Sitzung wurde Christel Ungar-Ţopescu die Goldene Ehrennadel des DFDR verliehen (siehe https://www.siebenbuerger.de/go/27028A).
Wichtigster Tagesordnungspunkt war der Haushaltsvoranschlag für das laufende Jahr. Dank zahlreicher politischer Gespräche des DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganţ u. a. mit Premierminister Ilie Bolojan sowie der Fürsprache von CDU/CSU-Politikern ist für die deutsche Minderheit im diesjährigen rumänischen Staatshaushalt dieselbe Summe vorgesehen wie 2025 (ca. 21 Millionen Lei). Die ursprünglich mitgeteilte Kürzung konnte demnach verhindert werden. Sowohl Porr als auch Ganţ appellierten jedoch an die Foren, umsichtig zu planen, weil es durchaus möglich ist, dass wegen Nichteinhaltung des geplanten Haushaltsdefizits bei der Umschichtung im Sommer auch den Minderheitenorganisationen Mittel gekürzt werden.
Berichte legten der Vorsitzende, der Abgeordnete sowie die Kommissionsvorsitzenden und Repräsentanten im Rat der nationalen Minderheiten vor. Dr. Porr erwähnte als wichtigsten Punkt die Tagung der deutsch-rumänischen Regierungskommission im November 2025 in Bukarest und nannte die zahlreichen Gespräche mit Vertretern deutscher Einrichtungen in Rumänien sowie Teilnahmen an Veranstaltungen. Ganț berichtete über seine Bemühungen, die Mittelkürzung zu vermeiden, und erläuterte die äußerst komplizierte Lage innerhalb der Regierungskoalition und die Schwierigkeiten der Fraktion der nationalen Minderheiten, sich als solche zu positionieren, weil jedes Problem politisch gelöst wird. Abwenden konnte er die Absicht der TVR-Generaldirektorin, die Redaktion der deutschen Sendung abzuschaffen.
Unterstaatssekretär Thomas Șindilariu berichtete über seine Teilnahme an der bayerisch-rumänischen Regierungskonferenz und teilte mit, dass dem DRI trotz schwieriger finanzieller Lage Mittel für Projekte zur Verfügung stehen, die Anträge müssen jedoch den vorgeschriebenen Kriterien entsprechen.
Monika Hay fasste den Bericht der Schulkommission zusammen und ging auf die Anzahl der Schüler und Kindergartenkinder, die Übersetzung der Schulbücher, die Deutsches-Sprachdiplom-Prüfung sowie die Förderung von heuer 1001 deutschsprachigen Erziehern durch die Saxonia-Stiftung aus Mitteln des Deutschen Bundestages ein.
Besprochen wurde die Situation im Regionalforum Buchenland, wo nach dem Tod von Antonia Gheorghiu niemand den Vorsitz übernommen hat. Otto Exner, der Vorsitzende der Bukowina-Stiftung, wurde beauftragt, nach Ostern eine Sitzung mit den Vertretern der dem Regionalforum zugehörenden Ortsforen anzuberaumen.
Wichtigster Tagesordnungspunkt war der Haushaltsvoranschlag für das laufende Jahr. Dank zahlreicher politischer Gespräche des DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganţ u. a. mit Premierminister Ilie Bolojan sowie der Fürsprache von CDU/CSU-Politikern ist für die deutsche Minderheit im diesjährigen rumänischen Staatshaushalt dieselbe Summe vorgesehen wie 2025 (ca. 21 Millionen Lei). Die ursprünglich mitgeteilte Kürzung konnte demnach verhindert werden. Sowohl Porr als auch Ganţ appellierten jedoch an die Foren, umsichtig zu planen, weil es durchaus möglich ist, dass wegen Nichteinhaltung des geplanten Haushaltsdefizits bei der Umschichtung im Sommer auch den Minderheitenorganisationen Mittel gekürzt werden.
Berichte legten der Vorsitzende, der Abgeordnete sowie die Kommissionsvorsitzenden und Repräsentanten im Rat der nationalen Minderheiten vor. Dr. Porr erwähnte als wichtigsten Punkt die Tagung der deutsch-rumänischen Regierungskommission im November 2025 in Bukarest und nannte die zahlreichen Gespräche mit Vertretern deutscher Einrichtungen in Rumänien sowie Teilnahmen an Veranstaltungen. Ganț berichtete über seine Bemühungen, die Mittelkürzung zu vermeiden, und erläuterte die äußerst komplizierte Lage innerhalb der Regierungskoalition und die Schwierigkeiten der Fraktion der nationalen Minderheiten, sich als solche zu positionieren, weil jedes Problem politisch gelöst wird. Abwenden konnte er die Absicht der TVR-Generaldirektorin, die Redaktion der deutschen Sendung abzuschaffen.
Unterstaatssekretär Thomas Șindilariu berichtete über seine Teilnahme an der bayerisch-rumänischen Regierungskonferenz und teilte mit, dass dem DRI trotz schwieriger finanzieller Lage Mittel für Projekte zur Verfügung stehen, die Anträge müssen jedoch den vorgeschriebenen Kriterien entsprechen.
Monika Hay fasste den Bericht der Schulkommission zusammen und ging auf die Anzahl der Schüler und Kindergartenkinder, die Übersetzung der Schulbücher, die Deutsches-Sprachdiplom-Prüfung sowie die Förderung von heuer 1001 deutschsprachigen Erziehern durch die Saxonia-Stiftung aus Mitteln des Deutschen Bundestages ein.
Besprochen wurde die Situation im Regionalforum Buchenland, wo nach dem Tod von Antonia Gheorghiu niemand den Vorsitz übernommen hat. Otto Exner, der Vorsitzende der Bukowina-Stiftung, wurde beauftragt, nach Ostern eine Sitzung mit den Vertretern der dem Regionalforum zugehörenden Ortsforen anzuberaumen.
DFDR
Schlagwörter: DFDR, Versammlung, deutsch-rumänische Beziehungen
3 Bewertungen:
Noch keine Kommmentare zum Artikel.
Zum Kommentieren loggen Sie sich bitte in dem LogIn-Feld oben ein oder registrieren Sie sich. Die Kommentarfunktion ist nur für registrierte Premiumbenutzer (Verbandsmitglieder) freigeschaltet.