Schlagwort: Agnetheln
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Kunstkalender des Agnethlers Michael Barner
Die HOG Agnetheln hat aus Anlass des 130. Geburtstages und 50. Todestages des Agnethler Malers Michael Barner einen Kunstkalender herausgegeben. Der siebenbürgische Maler Michael Barner (1881-1961) war ein Original. Das Leben mit Originalen ist schön. Es kann auch schön anstrengend sein, wenn es sich um Menschenoriginale handelt, die ihre von Talent und Temperament geprägte Einmaligkeit ausleben wollen. Ausleben bedeutet bei Original-Künstlern, schöpferisch sein zu dürfen und zu können.
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30 Jahre HOG Agnetheln
Am 24. September hatten die ausgewanderten Agnethler zum achten Mal Gelegenheit, einander zu treffen, und über 720 von uns nutzten den festlichen Anlass. Die Heimatortsgemeinschaft Agnetheln, die nun schon auf eine dreißigjährige Erfahrung zurückgreifen kann, sorgte in der Mühltalhalle von Bad Rappenau im Kraichgau für einen angemessenen Rahmen. Das Programm war straff, viele Begegnungen mit alten Freunden und ehemaligen Nachbarn mussten kurz gehalten werden und manche sind diesmal wohl auch nicht zustande gekommen. mehr...
100-jähriges Urzeljubiläum ein Gemeinschaftserlebnis in Siebenbürgen
Die Urzeln, einst mit der Aufgabe betraut, den Winter und böse Geister zu vertreiben, traten im 17. Jahrhundert in Agnetheln als Beschützer der Bruderschaftsladen auf, die von den Gesellen fortgetragen wurden. Als die Gesellenbruderschaften 1910 verboten wurden, suchte der Gewerbeverein nach Möglichkeiten, den Urzellauf weiterhin zu pflegen, und entschied sich 1911 zu einer gemeinsamen Parade der vier größten Zünfte, begleitet von Urzeln. Eine kreative und zukunftsweisende Idee, der das 100-jährige Jubiläum mit Urzelnparaden sowie einer Ausstellung alle Ehre machte. mehr...
100 Jahre Urzelparade
Im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Urzelparade stehen vom 11. bis 13. Februar 2011 eine Ausstellung in Hermannstadt, der Urzel-Lauf in Großschenk und Marpod sowie der Urzel-Umzug in Agnetheln. Die Jubiläumsveranstaltungen werden organisiert von der Urzelnzunft „Breasla lolelor“ Agnetheln in Zusammenarbeit mit dem Rathaus Agnetheln, der Heimatortsgemeinschaft Agnetheln in Deutschland, dem Kreisrat Hermannstadt, dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt, dem Emil-Sigerus-Museum Hermannstadt, dem Harbachtalmuseum Agnetheln und dem European Institute for Cultural Routes. 1911 hatten die Agnethler Zünfte beschlossen, eine gemeinsame Parade zu organisieren, die von Urzeln begleitet wurde. Vertreten waren die Zünfte der Schuster, Schneider, Kürschner und Fassbinder. mehr...
100 Jahre Schmalspurbahn gefeiert
Agnetheln – Knapp zwei Kilometer fuhr am 25. September die kleine Diesel-Lokomotive auf den engen Gleisen in Agnetheln, wo vor genau 100 Jahren ihre Vorgängerin, die unter dem Namen „Wusch“ bekannte Kleinbahn, in Betrieb genommen wurde. Vor neun Jahren fuhr die letzte Wusch durch das Harbachtal Richtung Hermannstadt. Seit Jahren kämpfen verschiedene Initiativen für die Wiederbelebung dieser Strecke als touristische Attraktion. Anlässlich des 100. Jubiläums bewiesen die Organisatoren, dass es möglich ist, die Dampflokomotive wieder fahren zu sehen. mehr...
18. „Pipatsch“-Turnier: Handball in Herzogenaurach
Die Banater Schwaben hatten wieder zum Handballturnier „Pipatsch“ (so heißt die Mohnblume in ihrer Mundart) geladen. So fand beim 18. „Pipatsch“-Turnier am 11. September ein kleines sportliches Agnethler Treffen in der Sporthalle des Gymnasiums Herzogenaurach statt. mehr...
"Die Agnethler sind stolz auf die Urzeln"
Peitschenknallend und unter lautstarken „Hiräii“-Rufen zogen am ersten Sonntag im Februar die Urzeln durch Agnetheln – der fünfte Lauf seit der Wiederbelebung des Brauches 2006. Organisiert hatte den Urzellauf die Urzelnzunft Agnetheln unter Leitung von Bogdan Pătru. mehr...
Kreisgruppe Bonn: Zottel-Urzeln im Jecken-Land
In Siebenbürgen – insbesondere in Agnetheln und in den benachbarten Harbachtalorten Mergeln, Marpod und Großschenk – hat sie früher jeder gekannt: Die fröhlichen und zugleich ernsten, vermummten Gestalten, die zur Fastnachtszeit in zotteligen Kostümen und Furcht erregenden Masken mit lautem Peitschengeknall und Schellengeläut durch die Straßen liefen. Als Folge des Massenexodus der Sachsen nach Deutschland wurden die jahrhundertealten Umzüge 1990 eingestellt. mehr...
Wiederbelebter Urzellauf in Agnetheln erweist sich als Renner
„Hirräii!“ klang es den Agnethlern am 25. Januar in den Ohren. Mit Peitschen und Schellen wurden die bösen Geister vertrieben. Organisiert hatte die Veranstaltung der im Vorjahr gegründete Verein „Urzelzunft Agnetheln“. Vor drei Jahren wurde dieses siebenbürgisch-sächsische Brauchtum wiederbelebt – mit großem Erfolg. mehr...
Zum großen Agnethler Urzelnbuch: „Wer bist du?“
„Laut und stumm; bedrohlich und freundlich-scherzhaft“, „verunsichernd und komisch“, „gleichzeitig bekannt und unkenntlich“ – wer kann das sein? Unter Agnethlern keine Frage: die Urzeln! Den Brauch, den sie von 1969 bis 1990 mit der Verlässlichkeit feierten, mit der im Harbachtal der Schnee fiel, haben sie in Orten mit weniger verlässlichen Schnee-, aber sichereren Rechtsverhältnissen wiederaufleben lassen: in Sachsenheim und Traunreut, in Fürth und Geretsried, in Herzogenaurach und Nürnberg... mehr...






