Schlagwort: Buch
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Lesenswertes über Werte: Zum dritten Band der Reihe „Leseproben einer Seelenverwandtschaft“
Unter dem Titel „Werte haben keinen Preis“ ist vor Kurzem ein Buch erschienen, in dem die beiden Autorinnen Beatrice Ungar und Erna Hennicot-Schoepges nun in einer dritten Folge „Leseproben einer Seelenverwandtschaft“ veröffentlichen. Wieder treffen hier Luxemburg und Siebenbürgen im Gespräch aufeinander und entdecken über sprachliche und geschichtliche Gemeinsamkeiten hinaus sehr vieles an gedanklichem Gleichklang und geistiger Übereinstimmung. Es liegt hier auf knapp hundert Seiten eine ganze Axiologie, eine philosophisch-soziologische Werte-Theorie in vielen Facetten vor, die den Leser und die Leserin tiefe Einblicke in die heutige geistige Situation in Europa und in der ganzen Welt tun lassen. mehr...
Preis der LiteraTour Nord 2021 an Iris Wolff
Die Schriftstellerin Iris Wolff erhält den von der VGH Stiftung ausgelobten und mit 15.000 Euro dotierten Preis der LiteraTour Nord 2021. Mit dieser Entscheidung würdigen Jury und Stiftung die 1977 in Hermannstadt geborene Autorin sowohl für ihr bisheriges Werk als auch für ihren zuletzt erschienenen Roman „Die Unschärfe der Welt“ (2020). mehr...
Mehr als ein Bericht: Susanne Thrull veröffentlicht Familienchronik „Kleine Erde, Hermannstadt“
Mit ein wenig Verspätung soll hier auf ein Buch hingewiesen werden, das sich auch jetzt noch, beinahe zwei Jahre nach seinem Erscheinen im Schiller Verlag Bonn/Hermannstadt 2019, auf jeden Fall zu lesen lohnt. „Kleine Erde, Hermannstadt – Bericht über eine Zeit, die es gegeben hat“ ist der Titel, den Susanne Thrull in aller Bescheidenheit ihrem Werk zugedacht hat, dem vielmehr aufgrund seiner Vielschichtigkeit durch zugrundeliegende Recherche und Vertiefung der Lebensgeschichte des Laborarztes im Ruhestand Ralf Thrull und ihrer Verwurzelung mit Hermannstadt, den ethnographischen Zusammenhängen, die Bezeichnung Familienchronik oder Biografie zusteht. mehr...
Evangelischer Buchpreis an Iris Wolff
Für ihren Roman „Die Unschärfe der Welt“ erhält Iris Wolff den Evangelischen Buchpreis 2021. Das im vergangenen Jahr erschienene Buch der gebürtigen Hermannstädterin sei „Zeitgeschichte, Liebesgeschichte, Familienerzählung in einem. Voller Poesie und philosophisch noch dazu“, so die Jury. mehr...
Deutschsprachige Pressegeschichte in Kronstadt: Zum Band „Im Spiegel der Zeit“
Der Satelitt, Mimosen auf dem Gebiet der Dramaturgie, Intelligenzblatt, Stundenblumen der Gegenwart, Sächsischer Hausfreund, Vierteljahresschrift für die Seelenlehre, Die Turnerglocke, Der kluge Hans-Michael, Honterusschule Heute, Ich hab‘s, Clique – das sind nur einige Namen der vielen deutschsprachigen Publikationen, die zwischen 1837 und 2020 in Kronstadt erschienen sind. Es sind periodische Zeitschriften, Beilagen, Monatsschriften, Jahresberichte, wissenschaftliche Publikationen, Kalender, Wochenschriften, Faschingszeitungen, Schülerzeitungen, Taschenbücher aus allen möglichen Bereichen, mit dem Ziel, ihre Leser in deutscher Sprache zu informieren und zu unterhalten. Über alle diese Publikationen kann man in einer Übersicht der Kronstädter deutschsprachigen Pressepublikationen im Lauf der Geschichte im Anhang des Bandes „Im Spiegel der Zeit. Pressegeschichtliche Rückblicke aus Volkszeitung und Karpatenrundschau“, herausgegeben vom Journalisten Dieter Drotleff und 2020 im aldus-Verlag erschienen, lesen. mehr...
Wie schmeckt Erinnerung? Dagmar Dusils „Blick zurück durchs Küchenfenster“ in englischer Übersetzung
Als ich zum ersten Mal in Dagmar Dusils „Blick zurück durchs Küchenfenster“ lese, fühle ich mich nicht wie in einem Büro mitten in München, sondern zurückversetzt in die Jugend der Autorin. Das Buch lässt mich versinken in ihren Erinnerungen über mehrere Jahrzehnte, beginnend mit den 1950er Jahren in Hermannstadt. Lange Sommer, in denen die Luft vor Hitze flirrt, Winter mit Puderzuckerschnee, und zwischen allem erahnt man ihre ersten Erfahrungen mit politischer Unruhe. mehr...
Glück gibt es fast immer anderswo
Dietfried Zink schrieb erfrischende Geschichte über dramatische Ereignisse, Lebenskraft und nie versiegende Heimatverbundenheit. mehr...
Ein anderer Jänner
Immanuel Weißglas: „Gottes Mühlen in Berlin“. Ausgewählte Gedichte. Herausgegeben und kommentiert von Andrei Corbea-Hoișie. Rimbaud Verlag, Aachen, 2020, 156 Seiten, 30 Euro, ISBN 978-3-89086-393-1. mehr...
Landeskunde und Spracherwerb im handlichen Format
Kürzlich erschienen ist der „Sprachreiseführer Rumänisch“ von Gertrud und Octavian Nicolae. Er „verbindet (…) die Eigenschaften eines Reiseführers mit themenorientiertem und praktischem Spracherwerb“, heißt es im Vorwort, kann auch ohne Vorkenntnisse genutzt werden und hilft dabei, die Besonderheiten des Landes zu verstehen. mehr...
„Das gesprochene Wort verfliegt, das Geschriebene bleibt“: Alfred Schadts Erinnerungen eines Nach-Deportations-Geborenen
In den letzten Jahren haben wir eine Reihe von Erinnerungen lesen können, die Landsleute zu Papier gebracht haben, im Wesentlichen aus der Generation, die von ihren Kriegs- und Deportationserlebnissen berichteten. Aus späteren Zeiten gibt es kaum welche. Nun erschien das Buch von Alfred Schadt, einem Kronstädter, Jahrgang 1950. Zwar hat er nicht die Grauen der Elterngeneration erlebt, aber ihre Auswirkungen, die Angst und Enge der Zeit. Er hat gelernt zu funktionieren, sich anzupassen, nicht anzuecken, nicht aufzufallen. Man lebte mit dem Drang nach Freiheit und Selbstentfaltung, meist auf Deutschland projiziert. mehr...








