Schlagwort: Buchbesprechung

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6. Mai 2021

Kulturspiegel

Franz Heinz fabuliert über den Banater Maler Franz Ferch

„er schreibt“. Diese beiden „kleingeschriebenen“ Worte haben Franz Heinz’ Landsmann und jüngerem Kollegen Richard Wagner schon 1972 ausgereicht, das „Porträt eines rumäniendeutschen Lyrikers“ zu zeichnen, und es ist anzunehmen, dass sich ersterer, wiewohl der Gattung nach kein Lyriker, den einfachen Satz des letzteren nicht ohne einen gewissen Stolz zu eigen gemacht hat. Nun sind sie beide längst nicht mehr „rumäniendeutsch“, aber die lapidare Formulierung trifft nach wie vor auf beide zu, mehr vielleicht als auf viele andere. Und das ist durchaus ein Gütezeichen. mehr...

8. Februar 2021

Kulturspiegel

„Veilchen vom Frühreif versengt“: Neues Heimatbuch von Pfarrer i.R. Michael Seiverth

Unter den Titel „Veilchen vom Frühreif versengt. Die bleibenden Erinnerungen an Einst“ stellt Pfarrer i.R. Michael Seiverth sein neues Werk. So wie in dem vorigen Buch „Wenn’s hochkommt, so sind’s 80 Jahre“ geht es auch hier um die Liebe zur (verlorenen) Heimat, um den Glauben an den lebendigen Gott und um den zeitbedingten Kampf für Leben und Überleben; so wie in dem vorigen Buch spricht auch in diesem Buch das echte „Siebenbürger Kind“. Dabei ist in diesem Buch das Hauptmerkmal auf die grausame Kriegs- und Nachkriegszeit ausgerichtet. Wenn auch als Kind erlebt, so sind dem Autor doch viele leidvolle Ereignisse in Erinnerung geblieben, die ihn teilweise tief betroffen und bewegt haben, immer noch bewegen. mehr...

30. Januar 2021

Kulturspiegel

Gedanken beim Lesen von Daniel Mellems Oberth-Roman

Über Hermann Oberth, den 1894 in Hermannstadt geborenen und 1989 in Nürnberg verstorbenen genialen Erfinder und Raumfahrtpionier ist schon seit längerer Zeit kaum mehr geschrieben worden. Zu wenig vielleicht, wie man nicht nur aus dem medialen Echo auf Daniel Mellems Ende des vergangenen Jahres erschienenen Oberth-Roman „Die Erfindung des Countdowns“ schließen kann. mehr...

2. Oktober 2020

Kulturspiegel

Künstlerische Artefakte und ethnografische Dokumente: Thomas Hellers Siebenbürgen-Bilder

„Siebenbürgen, süße Heimat“. Die Anfangszeile der letzten Strophe des Siebenbürgenlieds habe ich, der ich selbst keine familiären Bezüge zu Siebenbürgen habe, zum ersten Mal als Kind in gestickter Form in den frühen 1970er Jahren wahrgenommen. Sie zierte in biedermeierlichen Lettern einen selbst gestickten Wandbehang, den sich eine gebürtige Hermannstädterin aufgehängt hatte – in ihrem bescheidenen Zimmer in Oberbayern. Ihre Tochter und ihr Schwiegersohn zählten zum Freundeskreis meiner Eltern. mehr...

29. September 2020

Kulturspiegel

Iris Wolffs neuer Roman „Die Unschärfe der Welt“

Es ist ein schmales Buch von 200 Seiten, der vierte Roman von Iris Wolff, doch es zählt schon kurz nach seinem Erscheinen zu den besten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und wurde als solches für den Deutschen und den Bayerischen Buchpreis sowie den Wilhelm-Raabe-Preis nominiert. mehr...

21. September 2020

Kulturspiegel

"Schäßburg und die Große Kokel": Neuer Bildband von Martin Rill und Georg Gerster

Mit knapp drei Kilo bringt dieser Bildband ein beachtliches Gewicht auf die Waage und ergänzt auf 312 Seiten, vollgepackt mit Informationen, die Reihe mit den Bänden „Siebenbürgen im Flug“, „Das Burzenland“, „Hermannstadt und das Alte Land“, „Das Repser und das Fogarascher Land“ sowie dem zuletzt erschienenen Werk „Einblicke ins Zwischenkokelgebiet“. mehr...

30. Juli 2020

Kulturspiegel

Herr Siegerius entdeckt das Ei von Columbus neu

2019 erschien vom Satiriker Heinrich Höchsmann (alias Heinrich Heini) der sehnsuchtsvoll erwartete Folgeband zu „Die 100 Seiten des Herrn Siegerius“ mit dem Titel „Die verborgenen Seiten des Herrn Siegerius“. Die Kunstfigur H.S. aus dem ersten Band wird nun zur Kultfigur, dem Alles- und Besserwisser und guten Menschenkenner. In 69 Sequenzen können wir seine „Weißheitsspuren“ verfolgen. mehr...

14. Juli 2020

Kulturspiegel

Kostbares Geschenk zur Eröffnung: Konrad Gündischs Publikation über Schloss Horneck

„Das Schloss vereint die Annehmlichkeiten moderner Wohnräume mit der beeindruckenden Altertümlichkeit des ehemaligen Bergfrieds. Die Wappen, die Porträts, die Gemälde, alles erinnert an die schönen Tage des deutschen Ritterordens, der im Mittelalter so bedeutend war und heute so heruntergekommen ist. Das Gebiet um Gundelsheim zählt zu den fruchtbarsten und bevölkerungsreichsten in Deutschland. Der Aufenthalt dort erschien mir sehr reizvoll. Ich stelle mir vor, dass man an den Ufern des Neckars sogar sein Heimatland vergessen könnte. Der Himmel ist dort schön, der Winter mild, die Einwohner sind gute Menschen, die Vorratslager sind gefüllt, der Wein schmeckt vorzüglich, der Fisch hervorragend, die Orte sind überaus malerisch. Die Deutschordensritter wussten, wie ehedem unsere Mönche, wo sie sich niederließen.“ mehr...

14. Juli 2020

Kulturspiegel

Kinderbuch von Ines Handel: „Pimpolinos Abenteuer auf Schloss Horneck“

Pünktlich zur geplanten Digitalen Eröffnung des zum Siebenbürgischen Kultur- und Begegnungszentrums umgebauten Schlosses Horneck im Juli 2020 legt Ines Handel mit „Pimpolinos Abenteuer auf Schloss Horneck“ ein passendes Kinderbuch zu diesem Thema vor. mehr...

6. Juni 2020

Kulturspiegel

Neue Bucherscheinung zu Hans Bergels Leben und Werk

Hans Bergel feiert im Juli dieses Jahres seinen 95. Geburtstag. Während der Schriftsteller in Arbeit vertieft ist und den dritten Band seiner Roman-Trilogie „Finale“ verfasst (Band I „Wenn die Adler kommen“, 1996; Band II „Die Wiederkehr der Wölfe“, 2006), erscheint pünktlich zu seinem Ehrentag eine von Gheorghe Muşat herausgegebene Sammlung von Texten in rumänischer Sprache über Leben und Werk des Jubilars. Der Titel des in Klausenburg publizierten Bands lautet „Arcadă germano-română. Scriitorul Hans Bergel“ („Deutsch-rumänische Arkade. Der Schriftsteller Hans Bergel“). mehr...

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