Schlagwort: Deportation

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3. Juli 2022

Kulturspiegel

Berührende Buchvorstellung in Dinkelsbühl: „ORDER 7161“

Im Gespräch mit Dr. Heinke Fabritius stellte der Fotograf Marc Schroeder beim Heimattag in Dinkelsbühl seine Publikation im Zeichen der Erinnerung an die Deportation von 70000 Rumäniendeutschen zur Wiederaufbauarbeit in die damalige Sowjetunion vor. Die Buchpräsentation besuchte ich als Tochter einer Deportierten. Sie hätte sicherlich eine der Interviewten sein können. Marc Schroeder hat groß­artige Arbeit geleistet zur Aufarbeitung dieses grausamen Kapitels der Nachkriegszeit, indem er den Geschehnissen Gesichter und eine eigene Stimme verliehen hat. mehr...

25. Juni 2022

Kulturspiegel

Die Folgen des Zweiten Weltkriegs für Kronstadt - Persönliche Erinnerungen von Christof Hannak in drei Teilen: 1. Krieg und frühe Nachkriegszeit (1939-1945)

Zwischen den beiden Weltkriegen erlebten die Wirtschaft, das soziale und kulturelle Leben der Siebenbürger Sachsen eine letzte Blütezeit. Die Verbindung zu Deutschland war noch nicht unterbrochen, wie nach dem Zweiten Weltkrieg, und man konnte überall hinreisen. So kam der Pianist Wilhelm Kempf nach Kronstadt und gab Konzerte. Der Rennfahrer Hans Stuck sen. kam 1938 hierher und gewann auf den neugebauten Serpentinen zwischen den Salomonsfelsen und dem Höhenheim in der Kleinen Schulerau den Bergpreis. mehr...

18. Juni 2022

Kulturspiegel

Buchpräsentation Order 7161 in München

Am Donnerstag, 23. Juni, 19.00 Uhr, stellt Marc Schroeder (Luxembourg) im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München, sein Buch „Order 7161“ vor. Die Moderation übernimmt Dr. Heinke Fabritius (Berlin). 2019 wurde das Buch für den Luma Rencontres Dummy Book Award (Arles) und den Unseen Dummy Award (Amsterdam) nominiert. mehr...

8. April 2022

Verbandspolitik

Auch Stiefkinder werden entschädigt

Hermannstadt – Gegengezeichnet hat Staatspräsident Klaus Johannis das vom Parlament am 30. März d.J. verabschiedete Gesetz Nr. 71/2022, aufgrund dessen künftig auch die Stiefkinder von Personen entschädigt werden, die aus politischen Motiven verfolgt oder ins Ausland deportiert worden sind. mehr...

6. April 2022

Kulturspiegel

Kunst und Deportation im Siebenbürgischen Museum

Die Kunstausstellung „,Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten‘. Kunst und Deportation“ des Siebenbürgischen Museums ist noch bis zum 24. April auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar zu sehen. Sie ist die Folgeausstellung der mit großem Erfolg gezeigten kulturhistorischen Ausstellung „Skoro damoi! Hoffnung und Verzweiflung. Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945-1949“. mehr...

10. März 2022

Aus den Kreisgruppen

Kreisgruppe Freiburg: Deportation nach Russland

Kornel Kwieczinsky erzählte am 15. Februar in der Kreisgruppe Freiburg über die Deportation nach Russland. Die ersten beiden Termine waren Corona zum Opfer gefallen. Erst beim dritten Anlauf sollte es klappen. Große Erwartung und Anspannung herrschte bei den vielen Besuchern. Kornel Kwieczinsky, 94 Jahre alt, wohnhaft in Endingen im Kaiserstuhl, zog schon in den ersten Minuten alle in seinen Bann. Gewählte Sprache, spannende Augenblicke, persönliche Betroffenheit hinterließen bei den Zuhörern immer wieder verständnisvolles Nicken, Kopfschütteln oder sogar Tränen in den Augen. mehr...

1. März 2022

Verbandspolitik

„Sofortiges Ende dieses menschenverachtenden Kriegs“ - Verband der Siebenbürger Sachsen verurteilt russischen Angriff auf die Ukraine scharf

Russland hat am 24. Februar die Ukraine überfallen. Der völkerrechtswidrige Angriff auf den souveränen Nachbarstaat ist der größte kriegerische Konflikt in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und wird weltweit scharf verurteilt. Auch der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland verurteilt den Einmarsch der russischen Truppen auf das Schärfste und fordert ein sofortiges Ende der militärischen Invasion. Gerade die Ostukraine sei in der Geschichte der Siebenbürger Sachsen tief verankert durch die erlittene Deportation zur Zwangsarbeit in den Donbas 1945, betont Bundesvorsitzender Rainer Lehni in seiner nachfolgenden Erklärung zum Krieg in der Ukraine. mehr...

5. Januar 2022

Verschiedenes

Buch über Russlanddeportation in rumänischer Sprache

Das von Alfred Kasper veröffentlichte Buch „Russisches Tagebuch. Januar 1945 – Oktober 1949. Ein Bergmann erlebt fünf Jahre Deportation im Donezbecken“ (1993, Akademischer Verein Kyffhäuser-Verlag) liegt jetzt in der Übersetzung von Anca und Haino Uwe Kasper in rumänischer Sprache vor. mehr...

27. Dezember 2021

Kulturspiegel

Werkstattgespräche mit Heinke Fabritius, Folge 8: Marc Schroeder, Fotograf in Lissabon, Berlin und Luxemburg

Marc Schroeder hat Aufsehen erregt mit einem Fotoprojekt zu den deportierten Rumäniendeutschen, das auf mehreren Ausstellungen in Rumänien wie auch in Deutschland gezeigt wurde. Die Präsentation seiner eindrücklichen Zeitzeugenporträts wurde auch in Zusammenarbeit mit der Kulturreferentin für Siebenbürgen realisiert.
Nach Studium und siebenjähriger Karriere in New York nahm der Luxemburger Marc Schroeder, damals noch Banker, die globale Banken- und Finanzkrise von 2008 zum Anlass, seinem Leben eine neue Richtung zu geben und sich ganz der Fotografie zu widmen. Der erste Schritt führte ihn nach Paris, eine Rückkehr nach Europa. Bald fand das damals gerade in die EU aufgenommene Rumänien sein großes Interesse. So entstanden zwischen 2012 und 2015 auch einprägsame Bilder und Gesprächsdokumente von 40 ehemaligen Deportierten. Mittlerweile liegt das Projekt als Fotobuch vor.
In der Serie der Werkstattgespräche besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum, in loser Folge Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet die Akteure zum Interview. mehr...

17. Dezember 2021

Kulturspiegel

Das Leid ins Schöpferische umgewandelt: Deportationsausstellung in Gundelsheim

Freitag, den 10. Dezember, 17 Uhr wurde in den Sonderausstellungsräumen des Siebenbürgischen Museums auf Schloss Horneck in Gundelsheim die Ausstellung „‚Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten.‘ Kunst und Deportation“ eröffnet. Die neue Schau geht der Verbindung von Kunst und Deportation der Siebenbürger Sachsen in den Arbeitslagern der Sowjetunion (1945-1949) aus mehreren Blickwinkeln nach. Sie ist die Folgeausstellung zu der mit großem Erfolg gezeigten kulturhistorischen Ausstellung „Skoro damoi! Hoffnung und Verzweiflung. Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945-1949“ und knüpft in ihrer thematischen Konsequenz an diese an. mehr...

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