Schlagwort: Deportation

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29. Juni 2016

Verbandspolitik

Dr. Bernd Fabritius: Staatsbesuch hat deutsch-rumänische Beziehungen gestärkt

Zur 60-köpfigen Delegation des Bundespräsidenten Joachim Gauck bei dessen Staatsbesuch in Rumänien (siehe SbZ-Berichte Bundespräsident Gauck auf Staatsbesuch in Rumänien und „Dieses Europa hier, das kannte ich noch nicht“) gehörte, neben dem aus Siebenbürgen stammenden Rocksänger Peter Maffay, auch der Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Bernd Fabritius. Der Bundestagsabgeordnete äußert sich im Gespräch mit Christian Schoger über die Themenschwerpunkte dieser Reise, die just in einer Zeitphase stattfand, da die Europäische Union in einer existenzbedrohenden Krise steckt: So wurden bei den verschiedenen offiziellen Treffen, allen voran mit Staatspräsident Klaus Johannis, europapolitische Fragen erörtert; im Fokus der Gespräche standen gleichfalls die deutsch-rumänischen Beziehungen, die Belange der rumäniendeutschen Minderheit und insbesondere das kulturelle Erbe der Siebenbürger Sachsen. mehr...

25. April 2016

Kulturspiegel

Der Fall Schafhütl

Bukarest – „Dieses Buch ist anders“, bekennt der Herausgeber und Architekt Dr. Vlad Mitric-Ciupe anlässlich der Präsentation von „Ani pierduţi“ („Verlorene Jahre“) im Kulturhaus „Friedrich Schiller“. Die Erinnerungen des Bukarester Architekten Jean Schafhütl sind nicht nur ein weiterer Beitrag zur Aufarbeitung der Deportationen der deutschen Minderheit in die ehemalige UdSSR, sondern gehen weit über die übliche Erinnerungskultur hinaus und liefern neue Aspekte. mehr...

27. Februar 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Moskau kritisiert Ausstellung über Russland-Deportation

Bukarest – Anlässlich der sich zum 71. Mal jährenden Deportation der Rumäniendeutschen 1945 zur Zwangsarbeit in die ehemalige UdSSR wurde am 27. Januar im Bukarester Athenäum die Ausstellung „Hinter dem Stacheldraht“ – in rumänischer Sprache und damit auch dem rumänischen Publikum zugänglich – eröffnet. Gezeigt wurden auf 12 Paneelen Dokumente aus dem Fundus des Nationalen Rates für das Studium der Securitate-Archive (CNSAS) sowie des Nationalen Zentralarchivs, also Verträge, Amtskorrespondenz, Listen, Briefe und Statistiken, ausgewählt vom CNSAS mit Unterstützung der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) Rumänien. mehr...

17. Februar 2016

Kulturspiegel

Adolphe Binder wird neue Intendantin des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Wuppertal am 1. Februar 2016. Es geht heiter los im Schauspielhaus auf der Kulturinsel am Wupperbogen. Die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Christina Kampmann begrüßt auf dem Podium zu ihrer Linken „die junge Dame neben mir“. Die derart charmant Eingeführte muss herzlich auflachen: Adolphe (mit betontem auslautenden „e“) Binder trägt offenes dunkelbraunes Haar, eine weiße Bluse unter dem dunklen Nadelstreifen-Blazer. Die 46-jährige gebürtige Kronstädterin strahlt, schmeichelfrei, Vitalität und weibliche Eleganz aus, wirkt dynamisch, temperamentvoll, entschieden präsent. Bei dieser Pressekonferenz wird Frau Binder, derzeit noch künstlerische Direktorin der Danskompani an der Staatsoper in Göteborg, als designierte Intendantin der Tanztheater Wuppertal Pina Bausch GmbH mit Tätigkeitsbeginn ab Mai 2017 vorgestellt; ähnlich einer Initiation soll sich eine neue Beziehung öffentlichkeitswirksam entfalten, dauerhaft und nachhaltig, keine Frage. mehr...

7. Februar 2016

Aus den Kreisgruppen

Siebenbürgischer Kulturnachmittag in Nürnberg: Deportierte erinnern sich

Der Siebenbürgische Kulturnachmittag findet jeweils am zweiten Mittwoch eines Monates um 14.00 Uhr im Haus der Heimat (HdH) in Nürnberg statt und bietet den Teilnehmern ein kurzweiliges Programm mit viel Gesang und abwechslungsreicher Thematik. In diesem noch jungen Jahr 2016 wurde am 13. Januar mit guten Wünschen auf die Zukunft angestoßen, zudem wurden Neujahrsgedichte in Mundart und Hochdeutsch vorgelesen, Lieder erklangen, darunter auch das weniger bekannte Neujahrslied von Lehrer Josef Beer „An der Sylvesternocht“. mehr...

13. Januar 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Buchpräsentation in Hermannstadt: "Lagerlyrik" der Russlanddeportierten

Das Buch „Lagerlyrik – Gedenkbuch 70 Jahre seit der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion“ wird am 28. Januar um 18.00 Uhr im Büchercafé Erasmus, Fleischergasse (Str. Mitropoliei) 30, in Hermannstadt vorgestellt. Texte aus dem Buch werden von Schauspielern der deutschen Abteilung des Radu-Stanca-Theaters in Hermannstadt unter der Leitung von Daniel Plier rezitiert. Der Eintritt ist frei. An der Buchpräsentation nimmt der Herausgeber und Initiator Günter Czernetzky teil. mehr...

4. Januar 2016

Kulturspiegel

Gedenken an die Russlanddeportation

70 Jahre nach dem Beginn der Lagerzeit und 20 Jahre nach dem Erscheinen der ersten wissenschaftlichen Aufarbeitung der Deportation der Deutschen aus Rumänien in die Sowjetunion soll der frisch erschienene Band „Lager Lyrik. Gedenkbuch 70 Jahre seit der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion“, herausgegeben von Günter Czernetzky, Renate Weber-Schlenther, Luzian Geier, Hans-Werner Schuster, Erwin-Josef Ţigla, das Leid und den Überlebenswillen der Deportierten den Nachgeborenen nahebringen. mehr...

11. Dezember 2015

Kulturspiegel

Liebe trotz vieler Leiden: Neuer Erinnerungsband von Susanne Kästner

Im zweiten Band ihrer Biographie „Kampf und Leid um Freiheit und Liebe“, die gerade beim epubli Verlag Berlin erschienen ist, stellt Susanne Kästner eindrucksvoll ihr Leben in sowjetischer Gefangenschaft in Stalino bis zu ihrer Ausreise und in der neuen Heimat Deutschland dar. In Russland lernt Susanne Kästner den Kriegsgefangenen Gerhard kennen und lieben. Obwohl die beiden durch die Umstände getrennt werden und sich aus den Augen verlieren, vergisst Susanne Gerhard nicht. Sie liest sein Tagebuch und seine Briefe. mehr...

5. November 2015

Kulturspiegel

Symposium in Berlin: Deportation in der rumäniendeutschen Literatur

Der Deportation in der rumäniendeutschen Literatur widmet sich ein literarisches Symposium im Gedenkjahr „70 Jahre Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion“, das vom 2. bis 3. Dezember 2015 im Europasaal der Deutschen Gesellschaft e. V. (E-Mail: is[ät]deutsche-gesellschaft-ev.de, Telefon 0 30 / 88 41 22 52), Voßstraße 22, in Berlin-Mitte stattfindet. Die Tagung wird gefördert von der Beauftragten für Kultur und Medien. mehr...

17. Oktober 2015

Verschiedenes

Erinnerungen der Katharina Drotleff aus Großscheuern an die Russlanddeportation

Katharina Drotleff ist heute 88 Jahre alt und lebt in einer Seniorenresidenz im Fichtelgebirge. Ihr Enkelsohn Ralph Fuss hat die „Erinnerungen von Katharina Drotleff“ in einem 65 Seiten langen Heft zusammengefasst. Die Dokumentation kann per E-Mail bei ralph.fuss[ät]gmx.de angefordert werden. Im Folgenden erinnert sich die Großscheuernerin an die Verschleppung vor 70 Jahren. mehr...

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