Schlagwort: Herta Daniel
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Festakt zum 30-jährigen Bestehen des Amtes des Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten
Berlin - Auf Einladung des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer fand am 7. November in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin der Festakt aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Amtes des Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten statt. Die Einsetzung von Dr. Horst Waffenschmidt im Jahr 1988 als erster Beauftragter war eine Reaktion auf die mit den politischen Umbrüchen in den damaligen „Ostblock“-Staaten wachsende Anzahl von Aussiedlern. Zugleich markierte sie den Beginn besonderer politischer Anstrengungen zur Unterstützung der Deutschen in den mittel, ost- und südosteuropäischen Staaten und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Seit 2002 ist der Beauftragte zudem erster Adressat für die Anliegen der vier nationalen Minderheiten in Deutschland und der Gruppe der Niederdeutsch Sprechenden. mehr...
Gespräch im Generalkonsulat von Rumänien in München
Am 29. Oktober 2018 folgte die Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Herta Daniel, einer Einladung der Generalkonsulin von Rumänien in München, Iulia Ramona Chiriac, zu einem Gespräch mit der Generalsekretärin im Ministerium für die Rumänen in der Diaspora, Alina Hagima. Die Ministerin Natalia Elena Tintotero konnte nicht, wie geplant, am Gespräch teilnehmen. Anwesend waren rund 20 Vertreter verschiedener rumänischer Organisationen in Bayern. mehr...
Sachsentreffen in Mediasch von Verleumdungskampagne gegen deutsche Minderheit überschattet
„Ein Jahr nach dem weltweiten Sachsentreffen sehen wir uns wieder ‚in medias res‘ – in Mediasch“, beginnt Bischof Reinhart Guib seine Predigt mit einem Wortspiel. Es bezieht sich auf das Motto der diesjährigen Zusammenkunft: „100 Jahre in Rumänien“. Ein wenig verwirrend auf den ersten Blick, sind die Siebenbürger Sachsen doch seit fast 900 Jahren vor Ort! Gemeint sind jedoch die letzten hundert Jahre, seit Siebenbürgen zum modernen Staat Rumänien gehört. Der Wille der Siebenbürger Sachsen, der für den Anschluss an das damalige Königreich Großrumänien eine bedeutende Rolle spielte, war in der Mediascher Erklärung in Worte gefasst und unterzeichnet worden. So steht die Stadt an der Großen Kokel selbstverständlich auch 100 Jahre später wieder „in medias res“ – in der Mitte der Dinge – zum 28. Sachsentreffen am 22. September 2018. mehr...
Gemeinschaft über Grenzen und Meere hinweg: Föderation vor 35 Jahren beschlossen
Am 1. Oktober 1983, vor nunmehr 35 Jahren, beschlossen die zu einem Spitzengespräch in Elixhausen-Sachsenheim in Österreich versammelten Vertreter der Landsmannschaften der Siebenbürger in Deutschland, Kanada und Österreich und der Alliance of Transylvanian Saxons in den USA (ATS), einen Dachverband für die vier Vereinigungen zu gründen. Ziel war ein besserer gegenseitiger Informationsaustausch, die Koordination der Aktivitäten und gegenseitige Unterstützung sowie ein geschlossenes Auftreten in heimatpolitischen Fragen („Sprechen mit einer Stimme“). Ein leitendes Motiv war zudem die Erfahrung bei der Vertretung unserer Anliegen in Madrid (1980 bis 1983) bei der Folgekonferenz der Helsinki-Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE), wo sich herausgestellt hatte, dass für ein erfolgreiches Agieren nur gebündelte Kräfte erfolgreich sein können. mehr...
Rentenpaket will Altersarmut bekämpfen, klammert aber Spätaussiedler aus
Berlin / München - Das Bundeskabinett hat am 29. August das von SPD und Union ausgehandelte Rentenpaket beschlossen. Es sieht zum 1. Januar 2019 Verbesserungen bei der Mütterrente als auch bei der Erwerbsminderungsrente vor, ebenso eine Stabilisierung des Beitragssatzes und des aktuellen Rentenniveaus bis 2025. „Mit dem Rentenpakt sichern wir das Kernversprechen unseres Sozialstaates neu ab, er gewährleistet Sicherheit und Gerechtigkeit für alle Generationen“, erklärte der federführende Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil (SPD). Kritik kam indes aus der Wirtschaft und seitens der Sozialverbände. Kontrovers beurteilt wird, ob der vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf den im Koalitionsvertrag vereinbarten rentenpolitischen Leitzielen - Rentenstabilität, Honorierung der Lebensleistung und Bekämpfung von Altersarmut - gerecht wird. Stichwort Altersarmut: Der Bundesaussiedlerbeauftragte Dr. Bernd Fabritius beklagt, dass die infolge der Rentenkürzungen der 1990er Jahre überproportional häufig von Altersarmut betroffenen Spätaussiedler weiterhin benachteiligt bleiben. Gleichzeitig fordert die Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Herta Daniel, die Beseitigung der Schieflage im Fremdrentengesetz (FRG). mehr...
Herausragendes ehrenamtliches Wirken: Bundesvorsitzende Herta Daniel gratuliert Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch
„Nur kritisches Erinnern hält die Vergangenheit lebendig", so Dr. Konrad Gündisch in einem Interview 1998. Welch treffende Worte eines Historikers, die auch sein persönliches Wirken und sein Werk kennzeichnen! Sein Beitrag zur siebenbürgischen Geschichtsschreibung gehört ohne Frage mit zu jenen der bedeutendsten siebenbürgisch-sächsischen Historiker der Nachkriegszeit. Wenn man aber darüber hinaus seit Jahrzehnten auch noch in vielen Ehrenämtern für die Siebenbürger Sachsen tätig ist, dann stellt Gündischs Lebensleistung schon etwas ganz Außergewöhnliches dar und bedarf einer besonderen Würdigung durch unseren Verband. Deshalb soll anlässlich seines 70. Geburtstages am 25. Juli hier auch an sein ehrenamtliches Wirken für den Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland erinnert werden. mehr...
Kann man mehrere Heimaten haben? - Diskussion in Waldkraiburg
Der Landesvorsitzende der Union der Vertriebenen (UdV), Bernd Posselt, hatte am 8. Juli unter dem Motto „Heimat hat Zukunft“ zu einer Podiumsdiskussion in das Haus der Vereine in Waldkraiburg eingeladen. Der Bezirksvorsitzende der UdV Oberbayern, Andreas Orendi, begrüßte unter den Gästen auch siebenbürgische Amtsträger wie die Kreisgruppenvorsitzenden Kurt Zikeli (Waldkraiburg) und Manfred Binder (Ingolstadt), den stellvertretenden Landesvorsitzenden Harry Lutsch sowie den Ehrenvorsitzenden der Kreisgruppe Waldkraiburg, Mathias Möss. mehr...
Bayerischer Gedenktag 2018: Innenminister Herrmann erinnert an Opfer von Flucht und Vertreibung
München - 2014 hat Bayern zum ersten Mal die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation offiziell mit einem Bayerischen Gedenktag gewürdigt, in einer gemeinsamen Veranstaltung der Staatskanzlei mit dem Bund der Vertriebenen in Bayern, der Beauftragten der Staatsregierung für Vertriebene und Aussiedler und den Vertriebenensprechern der Landtagsfraktionen. In diesem Jahr hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in Stellvertretung des Bayerischen Ministerpräsidenten an der Veranstaltung am 24. Juni in der Bayerischen Staatskanzlei in München teilgenommen und an der Gedenktafel für die Opfer von Flucht und Vertreibung einen Kranz niedergelegt, u. a. im Beisein der Bundesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Herta Daniel. mehr...
Bundeskanzlerin spricht bei Gedenkstunde für Opfer von Flucht und Vertreibung in Berlin
Beim vierten bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni brachte eine Medien-Ente etwas Unruhe in den sich langsam füllenden Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin: Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat und als solcher Gastgeber der Gedenkstunde, habe seine Teilnahme vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen abgesagt, hörte man. Doch Seehofer kam und mit ihm auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, deren Ansprache in diesem Jahr im Zentrum der Gedenkstunde stehen sollte. mehr...
21. Sitzung der Deutsch-Rumänischen Regierungskommission
Vom 12. bis 13. Juni fand in Berlin die 21. Sitzung der Deutsch-Rumänischen Regierungskommission für Angelegenheiten der deutschen Minderheit statt. Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, hatte gemeinsam mit dem Staatssekretär im rumänischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, George Ciamba, die Leitung inne. Insgesamt stehen im Jahr 2018 rund 5,3 Millionen Euro für Zwecke der deutschen Minderheit in Rumänien durch die Bundesregierung bereit, davon kommen 2,2 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Bundeshaushalt des Bundesministeriums des Innern. mehr...







