Schlagwort: Lyrik
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„Licht und Liebe Gottes“: Zum neuen Band der Lyrikerin Luminiţa Mihai Cioabă
2026 erschien im Neo Drom-Verlag der dreisprachige Gedichtband der Lyrikerin Luminiţa Mihai Cioabă. Ihre auf Rumänisch und Romani verfassten Texte wurden von Beatrice Ungar, der Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, ins Deutsche übertragen. Am 28. April dieses Jahres wurde das Buch in festlichem Rahmen im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt vorgestellt. Dabei wurde betont, dass sich das Werk von Cioabă „in das Gesamtbild der zeitgenössischen rumänischen Dichter einordnen“ lasse und dass ihre Texte von hoher Sensibilität und besonders aussagekräftiger Sprache geprägt seien. mehr...
Eden ist weder Paradies noch Ithaka noch Tod
In Horst Samsons Gedichtband „Vertreibung nach Eden“ werden „die Irre zur einzigen Karte“ und die Sprache zur immerwährenden Heimkehr. mehr...
Ausschreibung: „Rolf-Bossert“-Gedächtnispreis 2027
Der „Rolf-Bossert“-Gedächtnispreis wird bereits zum achten Mal ausgeschrieben. Er wird für 2027 erneut in Form eines Wettbewerbs vergeben. Der Preis würdigt sieben eingereichte Gedichte mit hohem künstlerischen Anspruch. Die Zuordnung zur Gattung Lyrik muss dabei deutlich erkennbar sein. Es können bis zum 15. Dezember 2026 bisher nicht veröffentlichte selbst verfasste deutschsprachige Gedichte eingesandt werden. mehr...
Selbst kuratierte Lebensspur: Joachim Wittstock überführt in „Bogengang. Gedichte und lyrische Prosa“ sein eigenes Schreiben in Dauer, Form und Erinnerung
Joachim Wittstock hat in „Bogengang“ eine selbst kuratierte Lebensspur hinterlassen – womöglich sogar mit „letzter Tinte“. In einem zeitlichen Längsschnitt vereint der Band wie in einem Gewölbe einige der Lieblingstexte des Autors: Gedichte, lyrische Prosa, Erinnerungen, poetologische Selbstreflexionen und interpretierende Fremdstimmen. mehr...
Neuer Gedichtband von Martin Szegedi
Der unermüdliche Autor Martin Szegedi hat wieder ein Buch veröffentlicht: „Ähnliche Verschiedenheiten“ ist sein inzwischen achter Lyrikband; 2024 erschien außerdem mit „Die Entblößung bis auf die Knochen“ sein erster Roman (siehe Siebenbürgische Zeitung Online). mehr...
MATRIX-Sonderheft zu Franz Hodjak: Gedichte statt Nachruf: die Syntax des Zufalls
Ein gutes Sonderheft ist nicht das, das am lautesten „Abschied!“ schreit, sondern das, das einen Autor im Moment des Verschwindens noch einmal in seiner Arbeit zeigt. Dieses MATRIX-Heft macht genau das: Es stellt Franz Hodjak nicht auf einen Sockel, sondern ins Zentrum seiner eigenen Praxis – erst die Gedichte, dann die Resonanzen darauf; und dazwischen, wie Atempausen, die Bilder von Astrid Hodjak. mehr...
„althin“ – ein Gedicht von Frieder Schuller
Literaturmenschen, wenn sie sich denn respektieren, schicken sich gelegentlich Gedichte zu. So geschah es, dass ich nach einem Besuch in Maulbronn Frieder Schuller ein spontan entstandenes Gedicht zusandte. Es geschah, dass Frieder Schuller mir nun nach Neujahr eine Mail schickte, darin das neben stehende Gedicht ... mehr...
Der Schönste unter den Verstorbenen
Nicolae Tzones Band „Begräbnisse“, jüngst im Pop Verlag erschienen, gehört zweifellos zu den eigenwilligsten poetischen Publikationen der letzten Jahre. Das Werk, ins Deutsche von Horst Samson übertragen, ist in der Form eines Fresko-Gedichts angelegt, das sich aus fragmentarischen lyrischen Partituren zusammensetzt, und spricht mit einer Stimme, die in der Dichtung höchst selten vernommen wird: mit der Stimme eines Toten, eines Mannes, der in den Fluten der Donau ertrunken ist und nun, gleichsam schwebend, seiner eigenen Beerdigung beiwohnt. mehr...
„Ehrenplatz im Jenseits“ – nachrufende Gedanken eines Freundes anlässlich des letzten Lyrikbandes des am 6. Juli verstorbenen Schriftstellers Franz Hodjak
An eines der vielen Gespräche mit Franz Hodjak erinnere ich mich besonders gern. Ich war in den Endneunzehnhundertsiebzigern in meinem Literaturverständnis zeittypischen Irrungen verhaftet. „Engagiert“ habe Literatur zu sein, Geißel der malignen sozialen und politischen Verhältnisse, kritisch bis ins letzte Wort hinein, zweckgebundenes sprachliches Kunstwerk, mitunter mehr aktivistisches Werk als Kunst. Nur unter dieser Voraussetzung sei auch Subjektivität zulässig. mehr...
Gedichtbände-Präsentation des Lyrikers Dama im Wiener Pygmalion-Theater
Unter dem Motto „Von Lyrik getragenes Leben“ erfolgte am 1. Juli im Wiener Pygmalion-Theater die Präsentation zweier Gedichtbände („Im Bann des Wienerwaldes/In Vraja Pădurii Vieneze“, Edition Roesner, 2023 und „Dem Leben sei Dank“, Edition Amfitrion, 2025) des aus dem Banat stammenden Wiener Autors Hans Dama. mehr...









