Schlagwort: Lyrik
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„Ich schäle aus Worten das Gedicht“: Hellmut Seilers Anthologie rumänischer Lyrik der Gegenwart
Nicht ganz in alphabetischer Reihenfolge, doch prominent beginnt die neue Anthologie rumänischer Lyrik der Gegenwart in der Übersetzung und herausgegeben vom Dichter Hellmut Seiler „Schwebebrücken aus Papier“ mit einer der bekanntesten Autorinnen aus Rumänien, Ana Blandiana. Es ist zugleich der zweite Band mit rumänischer Lyrik, der in der einschlägig bekannten Berliner Noack & Block Edition unter dem Dach der Frank & Timme GmbH im letzten Jahr erschienen ist. Beide müssen sich mit der umfangreichen Anthologie „Gefährliche Serpentinen“ messen lassen, die der inzwischen verstorbene Dieter Schlesak vor fast einem Vierteljahrhundert herausgegeben hat. mehr...
Aus dem Tagebuch des Ausreis(s)ers Heinrich Heini Höchsmann
Vor einiger Zeit stand ich inmitten betörend duftender, verzaubernder weiß-rosa Apfelblüten (die Kirschblüten haben sie verrecken lassen und abgeha(c)kt) und genoss den imposanten Anblick des Michelsberger Burgbergs, auf dessen Spitze mich die Michelsburg lyrisch inspirierte. Dabei entsann ich mich der Verse meines Großvaters Anton Maly, dem „Siebenbürgischen Karl May“, über die Sage von den Freier-Steinen. mehr...
„In den verschachtelten Sätzen wohnen“: Franz Hodjaks neuer Lyrikband
Eine gewisse Melancholie strömt der Titel des schmalen Gedichtbandes von Franz Hodjak – „Was nie wieder kommt“ –, der Anfang Mai 2022 bei der Stadtlichter Presse in Wenzendorf erschienen ist, schon aus. Nachdenklich wirkt er, meditativ. Der Autor stellt philosophische Betrachtungen an, doch vor allem zieht er Bilanz. mehr...
„Schneeflocke im Knopfloch“: Zweiter Gedichtband von Martin Szegedi
Martin Szegedi wurde 1953 in Karlsburg geboren und kam 1984 nach Deutschland, wo er bis zu seiner Verrentung 2015 als Elektriker im Maschinenbau tätig war. Gedichte schreibt er seit seinem 11. Lebensjahr, einige wurden in Rumänien veröffentlicht. mehr...
Zünd ein Licht an
Gedicht von Sigrid Lander-Foof, das in der jetzigen Situation ein wenig Hoffnung machen soll. mehr...
erlebnisse steigen wie papierdrachen auf: Richard Wagner zum Siebzigsten / „Lebendige Worte“ (XXX)
Richard Wagner wurde am 10. April 1952 in Lowrin im Banat (Rumänien) geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik in Temeswar, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist. Wagner war Mitgründer und Mitglied der Aktionsgruppe Banat (1972-1975), zu der unter anderen Gerhard Ortinau, Rolf Bossert, William Totok, Johann Lippet, Anton Sterbling, Albert Bohn, Werner Kremm und Ernest Wichner gehörten und der Herta Müller, Balthasar Waitz, Horst Samson und Helmuth Frauendorfer nahestanden. Die „Aktionsgruppe Banat“, eine literarisch-politische Vereinigung junger deutscher Autoren, hatte es sich zum Ziel gesetzt hatte, eine zeitgemäße, westlich orientierte Literatur zu schreiben und gleichzeitig für eine kritische Öffentlichkeit im realsozialistischen Rumänien zu plädieren. Nach der Zerschlagung der Gruppe durch den Geheimdienst Securitate im Herbst 1975 kam es wiederholt zur Einschränkung der Publikationsmöglichkeiten. Wagner verlor 1983 seinen Job als Redakteur bei der Karpatenrundschau. Nach der Protestaktion 1984, die unter der Schlagzeile „Brief an die Macht“ bekannt wurde, bedrohte die Securitate den Sprecher der Gruppe, Horst Samson, und später auch Johann Lippet. Im März 1987 verließen Wagner, Müller und Samson Rumänien, im Sommer folgten Totok und Lippet, im Herbst Frauendorfer. Richard Wagner und seine damalige Ehefrau Herta Müller ließen sich in Berlin nieder. mehr...
Horst Samson liest in München
Zur Lesung „In der Sprache brennt noch Licht“ mit dem Lyriker und Schriftsteller Horst Samson am 14. März im Lyrik Kabinett, Amalienstraße 83a, 80799 München, lädt das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) ganz herzlich ein. Es moderiert Niels Beintker (BR). mehr...
Um poetischen Höhenflügen nicht zu erliegen: Johann Lippet in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXVI)
Johann Lippet wurde 1951 in Österreich geboren, wo sich seine Eltern, die es hier her verschlagen hatte, kennenlernten. 1956 kehrte die Familie nach Rumänien zurück, in das Heimatdorf des Vaters im Banat. 1970 Abitur, anschließend Studium der Germanistik und Rumänistik an der Universität Temeswar, wo er zu den Mitbegründern der Autorengruppe „Aktionsgruppe Banat“ gehörte, die 1975 vom rumänischen Geheimdienst Securitate zerschlagen wurde. 1974-1978 Deutschlehrer in Temeswar, 1978 bis zu seiner Emigration 1987 in die Bundesrepublik Deutschland Dramaturg am Deutschen Staatstheater Temeswar. In Deutschland für kurze Zeit als Dramaturg am Nationaltheater Mannheim tätig, anschließend in der Stadtbücherei Heidelberg und der Akademie für Ältere, Heidelberg, ab 1998 freischaffender Schriftsteller, lebt in Sandhausen bei Heidelberg. mehr...
Ich schenke dir ein Weihnachtsglöckchen
Gedicht von Sigrid Lander-Foof mehr...
Traian Pop Traian, Dorfschreiber von Katzendorf 2021, in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXIV)
Traian Pop Traian wurde 1952 in Kronstadt geboren und lebt seit 1990 als Schriftsteller, Verleger, Übersetzer und Journalist in Ludwigsburg, wo er den Pop Verlag sowie die Redaktionen der Zeitschriften für Literatur und Kunst Matrix und Bawülon leitet. Während des Ingenieursstudiums und danach arbeitete er als Toningenieur, Texter und Bühnenarbeiter bei Rock- und Jazz-Gruppen sowie beim Deutschen Staatstheater Temeswar. Parallel dazu veröffentlichte er aufmüpfige Texte in Zeitschriften und eigene Bände. mehr...






