Ergebnisse zum Suchbegriff „2011 Kronstadt“

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4. Juni 2022

Interviews und Porträts

Im Weinberg des Herrn: 150 Jahre seit der Geburt des Pfarrers und Liederdichters Carl Reich

Am 4. Juni sind es 150 Jahre seit der Geburt des Pfarrers und Liederdichters Carl Reich (4. Juni 1872 – 11. März 1953). Seine vielfache Begabung und sein umfassendes Wirken als Lehrer und Seelsorger, als Wirtschaftsmann und Heilkundiger und insbesondere als Liederkomponist wirken bis heute nach und lohnen, betrachtet zu werden. Manche seiner Lieder sind Volksgut geworden. So gehört sein Lied „Angderm Lirber såß ech ist“ zum Liederschatz der Siebenbürger Sachsen, aber kaum jemand weiß, wer der Schöpfer des Liedes war. Wer war dieser Carl Reich? Sein Urenkel Professor Heinz Acker hilft uns, den Lebensweg des Carl Reich zu erkunden. mehr...

30. Mai 2022

Interviews und Porträts

Jubiläumsausgabe der Kulturwoche Haferland: Interview mit Michael Schmidt

Die zehnte Auflage der Kulturwoche Haferland ist ein besonderes Jubiläum und ein guter Anlass, Rückschau zu halten und nach vorne zu blicken. Eng verbunden mit der Kulturwoche ist der Name Michael Schmidt, Vorsitzender der M&V Schmidt Stiftung. Michael Horst Schmidt, geboren am 20. Juli 1960 in Deutsch-Kreuz, reiste 1981 mit seiner Familie nach Deutschland aus, absolvierte die Technische Universität München als Diplom-Ingenieur, wirkte ehrenamtlich in der siebenbürgisch-sächsischen Jugendarbeit und leitete von 1988-1992 die Kreisgruppe München. Er ist Inhaber einer der größten Unternehmensgruppen im Automobilbereich (Händler und Service) in Rumänien, der MHS Holding, mit Tochtergesellschaften in Rumänien, Deutschland und Österreich und über 1 400 Angestellten. Gemeinsam mit seiner Frau Veronica Schmidt gründete er 2010 die M&V Schmidt Stiftung. Zu ihrem Jubiläum lockt die Kulturwoche Haferland mit einem attraktiven Programm, wie Michael Schmidt im Gespräch mit Siegbert Bruss verrät. mehr...

29. April 2022

Interviews und Porträts

Wie der Kommunismus das Leben zur Hölle machte: Karl Dendorfer zum Neunzigsten

Als ehemaliger Angeklagter im „Schwarze-Kirche-Prozess“ ist Karl Dendorfer einer der wenigen, die das 90. Lebensjahr erreicht haben, trotz dramatischer Einschnitte in seinem Leben. Karl, genannt unter Freunden Charly, gehört zu denjenigen Kronstädtern, die das Pech hatten, in die Fänge der Securitate zu gelangen, obwohl kein triftiger Grund dazu bestand. Er wurde gemeinsam mit weiteren 19 Kronstädtern im sogenannten „Schwarze-Kirche-Prozess“ im Alter von 25 Jahren verhaftet. Im Prozess beantragte der Richter für vier Angeklagte die Todesstrafe, für andere fünf lebenslängliche Haft. mehr...

22. April 2022

Kulturspiegel

Informationsbroschüre über das Burzenland

Ende letzten Jahres veröffentlichte das Siebenbürgische Kulturzentrum „Schloss Horneck“ in Zusammenarbeit mit der HOG-Regionalgruppe Burzenland eine Broschüre zum Burzenland. Unter der Federführung von Konrad Gündisch und der Mitarbeit von Herta Daniel und Hannelore Wagner bietet die 20-seitige Broschüre einen Überblick über diesen südöstlichen Landstrich Siebenbürgens. mehr...

30. März 2022

Kulturspiegel

Aus dem Siebenbürgen-Institut: Der fremde Blick auf Siebenbürgen

Die Siebenbürgische Bibliothek beherbergt, wie zu erwarten ist, jede Menge Bücher mit Geschichten aus und über Siebenbürgen. Erzählt wird aus allen möglichen Bereichen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln und hauptsächlich von siebenbürgischen Verfassern, also von Menschen, die zumindest einen Teil ihres Lebens in Siebenbürgen verbracht haben. Wenn man selbst Teil dieser Gruppe ist, decken sich viele eigene Erfahrungen mit denen der Erzähler dieser Geschichten. Man kennt die Hintergründe, spricht dieselbe Sprache, lacht über dieselben Witze. Besonders spannend ist es daher auf Bücher zu stoßen, in denen Fremde ihre Eindrücke von Land und Leuten schildern, Menschen mit unverfälschtem Blick, der nicht von ererbten Vorurteilen oder Lokalpatriotismus beeinflusst wird. Und es sind im Laufe der Zeit zahlreiche solcher Menschen durch Siebenbürgen gereist und haben die Schilderungen ihrer Erlebnisse zu Papier gebracht. mehr...

8. Januar 2022

Kulturspiegel

Fünf Jahre „Ex fide lux“, zehn Jahre Buchreihe

Nürnberg – Seit fünf Jahren gibt es nun die ökumenische Gesellschaft „Ex fide lux – Deutsch-Rumänisches Institut für Theologie, Wissenschaft, Kultur und Dialog“. Im Rahmen der Mitgliederversammlung jüngst in Nürnberg blickten die Mitglieder auf die Aktivitäten seit der Gründung zurück und bestätigten den Vorsitzenden Prof. h.c. Hermann Schoenauer im Rahmen der Vorstandsneuwahlen im Amt. mehr...

31. Dezember 2021

Aus den Kreisgruppen

70 Jahre Kreisgruppe Augsburg: Chronik des erfolgreichen siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaftslebens / Vorstellung der Kulturgruppen

Die Kreisgruppe Augsburg des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. begeht Ende 2021 ihr 70-jähriges Bestehen. Das Jubiläum ist Anlass und Grund zurückzublicken, innezuhalten, sich zu erinnern und bewusst zu werden, unter welchen besonderen Bedingungen alles begann, zu fragen, wo stehen wir heute, und sich in Dankbarkeit von Herzen zu freuen. mehr...

3. Dezember 2021

Interviews und Porträts

Als Musiker der Gemeinschaft gedient: Nachruf auf den Tartlauer Johann Bruss

Johann Bruss ist am 25. Oktober 2021 im Alter von knapp 92 Jahren in Fornsbach gestorben. Er hat das siebenbürgische Musikleben in Tartlau und in Böblingen jahrzehntelang geprägt und einen wichtigen Beitrag zur siebenbürgisch-sächsischen Kulturpflege geleistet. mehr...

10. Oktober 2021

Kulturspiegel

Traian Pop – Dorfschreiber von Katzendorf des Jahres 2021

Der Dorfschreiber von Katzendorf für das Jahr 2021 steht fest: Es ist Traian Pop, Autor, Verleger und Herausgeber aus Ludwigsburg. Der 1952 in Kronstadt geborene Preisträger hat am Polytechnikum Temeswar studiert und u.a. als Toningenieur, Texter sowie als Dramaturg beim Deutschen Staatstheater Temeswar gearbeitet. Er gilt als „,Rebell‘ der 80er Jahre, als ,Zorniger‘, wenn nicht gerade als Rädelsführer unter den rumänischen Poeten im Widerstand gegen die Diktatur“, so Georg Scherg im Wikipedia-Eintrag über Pop. mehr...

28. September 2021

Kulturspiegel

„Ein Sechs-Wort-Leben ist auch ein Leben“: Karin Bruders Roman „Weiße Jahre“

Nach acht Kinder- und Jugendbüchern (u.a. „Katzenzauber für Kolumbus“, „Die Erben der Pharaonin“ und „Zusammen allein“, das 2011 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war) hat Karin Bruder in diesem Jahr ihren ersten Roman für Erwachsene vorgelegt. „Weiße Jahre. Roman einer verlorenen Zeit“ erzählt die Geschichte von Elena, die in der Zwischenkriegszeit als Tochter eines rumänischen Bauern und einer Siebenbürger Sächsin aus Kronstadt zur Welt kommt und in einem Dorf in der Bukowina aufwächst. Vom Vater „als billige Arbeitskraft verkauft“, wie sie bitter bemerkt, muss sich Elena ab ihrem 16. Lebensjahr bei der wohlhabenden Familie Gong in Czernowitz als Kindermädchen der kleinen Ava verdingen, die sie zunächst ablehnt, dann aber ins Herz schließt – nicht zuletzt wegen der Ereignisse rund um den Zweiten Weltkrieg, durch die sie beide Elternteile verliert. Avas Mutter ist Jüdin und flieht, als die mit den Deutschen verbündeten Russen das Buchenland besetzen, kurz darauf verlässt auch der Vater mit seiner hochschwangeren Geliebten das eigene Kind, das in Elenas Obhut zurückbleibt, um so bald wie möglich nachzukommen, doch die Zeitläufte haben anderes vor. mehr...