Ergebnisse zum Suchbegriff „2016 Roth“
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„Wir zerlegen ja die Legende und Dracula“: Filmemacher Eduard Schneider im Gespräch über Doku zu Spukorten in Siebenbürgen
In Siebenbürgen verwurzelt, global agil. Der 55-jährige Filmemacher und Musikproduzent Paul Eduard (Edi) Schneider (verheiratet, ein Sohn) ist 1970 in Mühlbach im Kreis Alba geboren, als 13-Jähriger nach Deutschland ausgesiedelt, hat in Hamburg das Abitur gemacht, in Frankreich studiert (BWL an der Universität Stendhal in Grenoble) und danach weltweit gearbeitet, sei es in Europa, den USA, Japan, Thailand, China oder Katar. Definitiv zu Hause fühlt er sich in seinem Geburts- und seit 1996 wieder Wohnort, in Mühlbach: „Hier lade ich meine Akkus – technisch und geistig“. Große mediale Beachtung findet sein jüngstes großes Projekt, die 43-minütige Doku „Haunted Places – Draculas Transsilvanien“, die noch bis zum 28. Januar 2026 in der Arte-Mediathek verfügbar ist (https://www.arte.tv/de/videos/107786-001-A/haunted-places/). Anders als es der Titel suggeriert, werden darin in eindrucksvollen Aufnahmen Landschaft, Mythen und Menschen dem Publikum nähergebracht. In dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger über das Making-of lässt uns Eduard Schneider hinter die Kulissen der Filmproduktion blicken. mehr...
Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten
Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...
Guter Reisebegleiter
Mit ihrem Buch „Das besondere Blau. Auf den Spuren rumänischer Klöster“ hat Katharina Joanowitsch eine sehr persönliche Reiseerzählung vorgelegt. Die freie Illustratorin und Designerin lebt in Hamburg, wo sie neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im KulturWerk Rahlstedt Veranstaltungsplakate und Kunstkataloge entwickelt. Gern verwandelt sie Alltags- oder Reiseerlebnisse in Geschichten; so ist ihr 2020 erschienenes Buch „Auf den Spuren der Theatertante durch das Banat. Meine abenteuerliche Reise durch Rumänien“ entstanden: eine Annäherung an die familiären Wurzeln über ihre Tante Elisabeth Niederkorn (Künstlername Elisabeth Jürgens), die Schauspielerin am Deutschen Staatstheater Temeswar war. mehr...
Musikalischer Heimattag 2025 im Festzelt
Das musikalische Programm des Heimattages der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl startet am Freitag, den 6. Juni, ab 20.00 Uhr im Festzelt auf dem „Schießwasen“ mit der „Combo Band“. Am Samstagabend folgt die „Nova Band“ nebst einem Gastauftritt der „MusicLab Big Band“ aus Kronstadt und am Sonntagabend „Melody & Freunde“. Die Bands stellen sich im Folgenden kurz selbst vor.
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Hauptversammlung des Landesverbandes Bayern in Nürnberg
Am 8. und 9. Februar 2025 fand im Haus der Heimat in Nürnberg die Hauptversammlung des Landesverbandes Bayern im Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. statt. Verabschiedung verdienter Ehrenamtlicher, Neuwahlen und vieles andere standen auf der Tagesordnung. Manfred Binder (Ingolstadt) wurde als neuer Vorsitzender des Landesverbandes gewählt (diese Zeitung berichtete). mehr...
Sprache in ihrer schönsten Form: Ein Abend mit Georg Aescht und Alexandru Bulucz
Wintereinbruch in München – und hereingeschneit kamen zwei ausgewiesene Kenner der rumänischen und rumäniendeutschen Literatur, die sich am 21. November bei der Podiumsdiskussion „Die Sprache zwischen Übersetzung und Überwindung“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO) erstaunlich offen über ihre Arbeit und ihr Leben äußerten. Georg Aescht aus Bonn und Alexandru Bulucz aus Berlin gewährten im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin und Germanistin Dr. Enikő Dácz, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Stellvertreterin des Direktors am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS), Einblicke in ihre Übersetzerwerkstatt und boten dem Publikum in ausgewählten Textbeispielen Sprache in ihrer schönsten Form. mehr...
Schlossverein: Neu gewählte Vorstandsmitglieder
Die Mitgliederversammlung des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V. (SKSH) und die Wahl des neuen Vorstands fanden am 7. Oktober 2023 statt (siehe Folge 17 vom 30. Oktober 2023, Seite 5). Die neu in dieses Gremium gewählten Vorstände werden nachfolgend kurz vorgestellt. mehr...
Ein Ausbund an Eloquenz, Esprit und Elan: Georg Aescht zum Siebzigsten
„Wo die Hunde in drei Sprachen bellen“ bezeichnet nicht nur den Roman von Ioana Pârvulescu, den er ins Deutsche übertragen hat, sondern auch die Gefilde seiner eigenen Herkunft: Georg Aescht kam am 28. September 1953 in Zeiden im Burzenland auf die Welt, wo ihn von Geburt an deutsche, rumänische und ungarische Laute umschwirrten – allerdings nicht als Kläffen, vielmehr als Kommunikationsmittel siebenbürgischer Ethnien. Kein Wunder also, dass der sprachversierte Bücherfreund schon während seines Philologie-Studiums an der Klausenburger Universität, das er 1976 abschloss, als Vermittler zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Literaturen des Landes tätig zu werden begann. mehr...
Siebenbürgerheim in Rimsting feiert sein 70. Jubiläum
Anfang April 1953 konnte das Siebenbürgerheim in Rimsting, als erstes Siebenbürger Altenheim in Deutschland, die ersten Heimbewohner herzlich willkommen heißen. Dank des langjährigen Einsatzes vieler ehrenamtlicher Vorstände und Helfer kann das Heim nun heute mit Stolz auf sein erfolgreiches 70-jähriges Bestehen zurückblicken. Zur Würdigung und Feier dieses Jubiläums laden der Vorstand des Trägervereins und die Heimleitung die Vereinsmitglieder und ehrenamtlichen Helfer zur Feier am Samstag, dem 17. Juni 2023, ab 10.00 Uhr, recht herzlich ein. Die Feier findet im großen Festzelt und den Räumen des Heimes in Rimsting statt. mehr...
Tartlauer Ortschronik beim Treffen in Rothenburg o.T. präsentiert
Das Vorhaben, die bedeutendsten Aspekte des kirchlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens der sächsischen Tartlauer in einem Werk zu bündeln, wurde von der Heimatortsgemeinschaft der Tartlauer in der Bundesrepublik Deutschland, der „9. Tartlauer Nachbarschaft“, wiederholt aufgegriffen. 2016 wurde eine Arbeitsgruppe von sieben Hobbyautoren (Heidrun Batschi, Werner Bruss, Volkmar Kirres, Hannelore Schuster, Diethild Tontsch, Georg Tontsch und Dr. Ionela Zaharia-Schintler) mit der Umsetzung beauftragt. mehr...









