Ergebnisse zum Suchbegriff „Anna Schnell“
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80 Jahre Vertreibung der Ungarndeutschen: "Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen"
„Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen“ waren eindringliche Worte des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede am 19. Januar 2026 in München zum Gedenken an die Vertreibung der Ungarndeutschen, die sich zum 80. Mal jährt. Aus diesem Anlass fand ein Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München statt. Als erstes Land hatte Ungarn 2012 einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen eingeführt, die nach den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz beginnend mit dem 19. Januar 1946 ihre Heimat verlassen mussten. mehr...
Hegt wird gesangen!: Lieder gegen das Vergessen: Deportationslieder 1945-1949
Am 15. Januar 1945, der in die die Geschichte als der „Schwarze Sonntag“ eingegangen ist, wurden 69332 Menschen aus Rumänien in die Sowjetunion deportiert, darunter 30336 Siebenbürger Sachsen, davon 60% Frauen – ein Ereignis, das zu der Zersplitterung unserer Gemeinschaft führen sollte. (In einigen Orten wurden sie bereits am 13. und 14. Januar ausgehoben.) Auch 81 Jahre nach diesem folgenschweren Ereignis bleiben uns Gedenken und Erinnerung an dieses Verbrechen und die kollektiven Leiden von damals Bedürfnis und Pflicht. mehr...
Neue Sachlichkeit aus dem Gulag: Zu einem Bildnis des Sängers und Theatermannes Ernst Herberth Groh aus der Zeit seiner Deportation
Erst vor wenigen Monaten wurde die Neue Sachlichkeit, die dominierende Stilrichtung der 1920er Jahre, mit einer großen Ausstellung der Kunsthalle Mannheim gefeiert – genau dort, wo 1925 alles mit einer von Gustav F. Hartlaub kuratierten Gemäldeschau begonnen hatte (den Begriff hatte er gleich miterfunden). Hier soll es um ein Porträt gehen, das zwei Jahrzehnte später entstand, aber dennoch etwas von der Magie verströmt, die von den damals gemalten Bildern ausging (weshalb Kunsthistoriker auch von Magischem Realismus sprechen). Was insofern überraschend ist, als es in der Russland-Deportation und mithin unter prekärsten Bedingungen entstanden ist. mehr...
Wenn die Kinder ein Krippenspiel aufführen, ist Weihnachten nicht mehr weit …
Festlich geschmückte Tische, Kerzenschein und Tannenduft, aufgeregte Kinder und ein volles Haus – so begann die traditionelle Weihnachtsfeier der Kreisgruppe Aschaffenburg am 6. Dezember 2025 in der Maintalhalle in Mainaschaff. Vorsitzender Horst Wädt begrüßte die zahlreich erschienen Gäste von nah und fern aufs Herzlichste. mehr...
45 Jahre Kreisgruppe: „In Siebenbürgen daheim, in Aschaffenburg zu Hause“
Ansprachen, Blasmusik, Gesang und Tanz, Ausstellung, Geschichte und Kultur, Begegnungen und Gespräche: Das 45-jährige Jubiläum der Kreisgruppe Aschaffenburg bot den Gästen am 25. Oktober in der wunderschönen Maintalhalle in Mainaschaff alles, was zu einem Jubiläum gehört. mehr...
Hegt wird gesangen!: De Schwalwker (Der Bäsch wid giël)
Das Lied „De Schwalwker“ (Der Bäsch wid giël) hat Anna Schuller-Schullerus in ihr wohl bekanntestes und bis heute noch lebendiges Lustspiel „Äm zwien Krezer“ (1898, erste Auflage von vieren) eingebettet. Die zarte, melancholische Melodie im Volkston und der Refrain Zewitt, zewitt … prägten sich bei den Theaterbesuchern schnell ein. Das Lied wurde in die Familien mitgenommen und bereites ab der 1910er Jahre gerne auch auf Festen gesungen. mehr...
Goldene Konfirmation in der Margarethenkirche in Mediasch
„Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein.“ (1. Mose 12,2) – Der Bibelvers aus dem Alten Testament war gleichzeitig Predigttext und Segensspruch auf der Urkunde, die uns zur goldenen Konfirmation ausgehändigt wurde. mehr...
Hetzeldorfer Treffen mit Kronenfest
Am 28. Juni fand in Lauffen am Neckar bei herrlichstem Sommerwetter das Hetzeldorfer Treffen mit Kronenfest statt. Viele Gäste erschienen in Tracht, was es zu einem festlichen Treffen werden ließ und die Verbundenheit zur Gemeinschaft und Tradition zeigte. mehr...
Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten
Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...
Kreisgruppe Aschaffenburg: Wunderschöner Kulturnachmittag
Da beim Kulturnachmittag letztes Jahr der Nebenraum der Gaststätte aus allen Nähten geplatzt war, wurde ein größerer Saal gesucht und auch gefunden. Am 22. März konnte Ines Fucker, stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe Aschaffenburg, die Gäste im hellen, geräumigen Gemeindesaal der katholischen Kirche St. Konrad in Aschaffenburg-Strietwald begrüßen. Schade, dass bei dem schönen sonnigen Frühlingswetter doch nicht so viele Landsleute den Weg zu unserer Veranstaltung fanden … mehr...









