Ergebnisse zum Suchbegriff „Artikel 2011“

Artikel

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13. Januar 2026

Interviews und Porträts

Freund und Unterstützer der Bistritzer Gemeinschaft: Zum Tod von Reinhold-Erich Kohlruss

Wir trauern um Reinhold-Erich Kohlruss, der am 15. Dezember 2025 im Alter von 96 Jahren in Erlangen verstarb. Geboren wurde er am 13. Oktober 1929 in Bistritz und verbrachte eine glückliche, sorgenfreie Kindheit in seinem wohlbehüteten Elternhaus. Seine Eltern Ernst Reinhold Kohlruss und Erna Kohlruss (geborene Beutler) entstammten alteingesessenen Bistritzer Familien. mehr...

20. Dezember 2025

Kulturspiegel

Freikauf der Rumäniendeutschen: Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 erinnert an modernen Menschenhandel

„Juden, Deutsche und Öl sind unsere besten Exportgüter – Ware Mensch? Wie Rumäniendeutsche gegen Devisen freigekauft wurden.“ Unter diesem zynischen Zitat des Diktators Nicolae Ceaușescu hatte der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis translation e.V. – Verein zur Förderung der Demokratie und Kultur Europas am 6. November zu einer Veranstaltung im früheren Hafttrakt B, den „Vogelkäfigen“, im Kaßberg-Gefängnis eingeladen. Sie ist offizieller Bestandteil des Programms „Chemnitz – Europäische Kulturhauptstadt 2025“. mehr...

2. Dezember 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: „Der Birrebəm“ von Rudi Klusch

Johann Rudolf (genannt Rudi) Klusch wurde 1906 in Birthälm geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Weidenbach. Von klein auf spielte er begeistert auf der Mundharmonika. Ohne das Wissen seiner Eltern bestellte der achtjährige Rudi über einen Prospekt bei den Hohner-Werken in Deutschland eine Ziehharmonika. Mit viel Freude übte Rudi fleißig und stellte sein musikalisches Talent unter Beweis. Nach nur drei Monaten spielte er schon auf Hochzeiten auf. Den Ärger über das teure Instrument hatten seine Eltern bald vergessen. Im Alter von zwölf Jahren trat er in die Weidenbacher Blaskapelle ein; mit fünfzehn komponierte er die – später im ganzen Burzenland gespielte – „Rudipolka“; mit achtzehn wurde er Solist in der königlichen Militärkapelle in Sinaia, wo er schließlich mit zwanzig zum stellvertretenden Kapellmeister aufstieg. Ab 1950 leitete Rudi Klusch die Blaskapelle der Kronstädter Traktorenwerke (bis zu 64 Mann) und gründete im Burzenland viele Blaskapellen, darunter zehn Jugendkapellen. mehr...

22. November 2025

Kulturspiegel

Kirchenburgen-Vortrag in Stuttgart mit Rudolf Girst

Herzliche Einladung zum Vortrag mit Rudolf Girst „SIEBENBÜRGEN – Aus luftiger Höhe – Kirchenburgen, Kirchen und Ortschaften der Siebenbürger Sachsen“. Die Veranstaltung der „Stuttgarter Vortragsreihe“ beginnt am Mittwoch, dem 26. November, um 19.00 Uhr im Stuttgarter Haus der Heimat, Schlossstraße 92. Wir bitten um Anmeldung unter Telefon: (0711) 6150064 oder E-Mail: siebenbuerger-sachsen-bw[ät]t-online.de. mehr...

15. November 2025

Aus den Kreisgruppen

45 Jahre Kreisgruppe: „In Siebenbürgen daheim, in Aschaffenburg zu Hause“

Ansprachen, Blasmusik, Gesang und Tanz, Ausstellung, Geschichte und Kultur, Begegnungen und Gespräche: Das 45-jährige Jubiläum der Kreisgruppe Aschaffenburg bot den Gästen am 25. Oktober in der wunderschönen Maintalhalle in Mainaschaff alles, was zu einem Jubiläum gehört. mehr...

12. November 2025

HOG-Nachrichten

15. Brenndorfer Treffen in Brackenheim

Rund 200 Landsleute fanden sich am 11. Oktober zum 15. Nachbarschaftstag der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ (HOG Brenndorf) in Brackheim ein. Sie feierten ein kleines Jubiläum: Vor 25 Jahren, am 7. und 8. Oktober 2000, kamen 500 Brenndorfer erstmals zu einem Nachbarschaftstag im Bürgerzentrum in Brackenheim zusammen, nachdem sie sich zuvor, seit 1982, sechs Mal in Dinkelsbühl getroffen hatten. Zum neunten Mal waren sie heuer in Brackenheim. Sie sind zwar weniger geworden, doch ihre Wiedersehensfreude und der herzliche Austausch sind intensiv geblieben. mehr...

6. Oktober 2025

Kulturspiegel

Neue Kronstädter Zeitung verjüngt sich durch die Wahlen

Die Neue Kronstädter Zeitung feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Es war ein Glücksfall, dass der junge Student Harald Roth seinem inneren Drang nachgab, die traditionsreiche Kronstädter Publizistik fortzuführen, und die Neue Kronstädter Zeitung 1985 in München ins Leben rief. Er konnte dabei auf die substantielle Hilfe von Hans Bergel, Hans Meschendörfer, Hermann Schlandt, Brigitte Tontsch (heute Stamm) und anderen bauen. Die vierteljährlich erscheinende Zeitung wurde seither von zahlreichen Autoren geprägt, die mit Herz und viel Wissen die Geschichte und die aktuellen Entwicklungen in Kronstadt und des umliegenden Burzenlandes beleuchteten. Zu den Schriftführern zählten Herwart Teutsch (unter diesem Pseudonym zeichnete Harald Roth), Hermann Schlandt, Hans Bergel, Ewald Lingner, Siegtrud Kess und zuletzt Alfred Schadt, der zum Jahresende 2024 auf eigenen Wunsch aus dem Ehrenamt ausschied.
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3. Oktober 2025

Kulturspiegel

Ein Stück Siebenbürgen im Westerwald: Zu Besuch bei Christine Klein und ihrem Trachtenmuseum

Camping ist etwas Wunderbares. Camping bietet an, dem Alltag zu entfliehen, die Natur intensiv zu erleben. Außerdem lernt man viele unterschiedliche Menschen kennen, erfährt ihre Reiseziele oder wo sie zu Hause sind und was es dort Sehenswertes gibt. So auch in Wolfratshausen. Als unsere Nachbarn erfuhren, dass wir aus Siebenbürgen stammen, sagten sie gleich: „Da müssen Sie mal in den Westerwald kommen und Christine Klein kennenlernen und das Trachtenmuseum in Westerburg besuchen.“ Jetzt war unsere Neugier geweckt. Wir meldeten uns telefonisch bei Frau Klein an und starteten in den Westerwald. Wir holten Frau Klein von zu Hause ab und sie führte uns durch ihr Museum und erzählte uns aus ihrem Leben. mehr...

1. Oktober 2025

Rumänien und Siebenbürgen

Erstes Bogeschdorfer Weinfest im Zeichen der siebenbürgischen Kulturpflege und europäischen Verbundenheit

Mitte September fand in Bogeschdorf im Zwischenkokelgebiet ein beeindruckendes Weinleseseminar für die siebenbürgisch-sächsische Jugend aus Bayern statt, begleitet von einem dreitägigen Kultur- und Weinfestival. Ein Fest, getragen von Weinbautradition, Begegnung und dem Stolz auf die eigene Herkunft. Mit über 2.000 Besuchern, einem vielfältigen Programm und hochrangigen Gästen wurde ein lebendiges Zeichen für die kulturelle Kontinuität der Siebenbürger Sachsen gesetzt. Dabei wurden nicht nur Wein gelesen und gefeiert, sondern generationsübergreifend auch Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit gelebt. mehr...

30. September 2025

Rumänien und Siebenbürgen

Vom Flugpionier zum Wunderkreis/35. Sachsentreffen in Zeiden

Freiheit ist nicht selbstverständlich. Freiheit will aktiv verteidigt werden. Niemand weiß dies besser als die Menschen in Rumänien, die noch den Eisernen Vorhang erlebten. Oder die ausgewanderten Siebenbürger Sachsen, die dem Kommunismus entflohen und selbst nach der Wende noch in Massen emigriert, aus Angst, die geöffnete Tür könne vielleicht auch wieder zugehen. Freiheit lockt, lässt Risiken eingehen – nicht nur im politischen Bereich. Den siebenbürgischen Bauernsohn Albert Ziegler, 1888 in Zeiden (rumänisch Codlea) geboren, der schon als Kind vom Fliegen träumte, verlockte die Freiheit über den Wolken. Er wurde Siebenbürgens erster Flugzeugbauer und Flugpionier. 1913 kreiste er mit seinem Eindecker auch über Zeiden. 112 Jahre später wird dort zum 35. Sachsentreffen, das unter dem Motto „Freiheit macht den Unterschied“ steht, eine Gedenkplatte an seinem Geburtshaus in der Langgasse (Strada Lungă) 133 enthüllt… Die Sachsen vergessen ihre Helden nicht. mehr...