Ergebnisse zum Suchbegriff „Banater Museum“
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Mit Mohnblumen bekränzt: Ana Blandiana, die heute 80 wird, in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXIX)
Keine andere rumänische Dichterin der Gegenwart stand in den vergangenen Jahrzehnten so häufig in der Aufmerksamkeit der rumänischen Öffentlichkeit, aber auch in Teilen Europas, wie die vielfach preisgekrönte Ana Blandiana, alias Ottilia Valeria Rusan, geborene Coman. Am 25. März 1942 in Temeswar als Tochter eines orthodoxen Geistlichen geboren, wuchs sie in Großwardein auf und studierte in Klausenburg. Nach ihrem literarischen Debüt 1959 wurde sie sofort verboten, da ihr Vater politischer Häftling war. Erst 1964 konnte ihr erster zensierter Gedichtband „Erste Person Plural“ erscheinen. Ana Blandiana zog mit ihrem Mann Romulus Rusan nach Bukarest, wo sie als Bibliothekarin und Journalistin arbeitete, bevor sie als Schriftstellerin anerkannt war. Zwei weitere Veröffentlichungsverbote folgten. Das letzte dauerte bis zur Wende von 1989. mehr...
Herausforderungen in wechselhaften Zeiten: Bundesvorstand tagte auf Schloss Horneck
Auf die Siebenbürger Sachsen kommen, direkt oder indirekt, in diesen schweren Zeiten eine Vielzahl von Herausforderungen zu. Entsprechend breitgefächert waren die Themen, die der Bundesvorstand des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. in seiner Frühjahrssitzung am 5. März 2022 auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar erörterte. Beraten wurde nicht nur über Kulturarbeit in Deutschland und Siebenbürgen, den Heimattag, Mitgliederwerbung, die Sicherung der Kultureinrichtungen auf Schloss Horneck, sondern auch über die Teilnahme des Verbandes an der humanitären Hilfe in der Ukraine. mehr...
Siebenbürgische Zeitung als Gemeinschaftwerk: Chefredakteur Siegbert Bruss wird 60
Siegbert Bruss wurde am 1. Februar 1962 in Brenndorf geboren. Hier besuchte er von 1969-1977 die Allgemeinschule, in Kronstadt absolvierte er das Lyzeum für Mathematik und Physik Nr. 1 (1977-1981, mit Abiturabschluss). Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Temeswar (1983-1987) war er dreieinhalb Jahre als Gymnasiallehrer in Zeiden tätig, bevor er im April 1991 nach Deutschland auswanderte. Bei Klett WBS in Stuttgart machte er 1992 eine einjährige Fortbildung zum Marketing- und Vertriebsassistenten im Verlagswesen. Kurze Zeit wirkte er als Einzelunternehmer im Verlagswesen, seit 1994 ist er als Redakteur bei der Siebenbürgischen Zeitung (SbZ) tätig, seit 2002 als verantwortlicher Redakteur. mehr...
Die surreale Schaffensphase (1919-1921) des Schriftstellers Otto Alscher
Im Sommer 1919 war Otto Alscher von Budapest nach Temeswar umgezogen und bezog eine Wohnung im „Scherter-Haus“, wo er getrennt von der Ehefrau, Leopoldine Elisabeth, und den beiden Kindern, Helmut und Helga, in der Nähe der Redaktion des Banater Tagblatts, am Domplatz, lebte. Thematisch und stilistisch setzt er sich mit der „transformierenden Darstellung von Empfindungen, mit Gefühls-, Empfindungs-, Sinnes- oder Seelenbildern“ auseinander (wiener kinetismus. eine bewegte moderne, belvedere, 2010), unter dem Einfluss der Psychoanalyse, der reformistischen Ansätze der Wiener Bildungspolitik und des „Wiener Kinetismus“. mehr...
Die unglaubliche Leistung des Umbaus von Schloss Horneck
Zwei Tage im Danken und Staunen: Zwanzig Gäste, Vertreter von Einrichtungen, die für das neue Kultur- und Begegnungszentrum auf Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar gespendet hatten, kamen am 25. und 26. September 2021 zu einem KulturWochenende zusammen. mehr...
Chorrüstzeit 2021 der Siebenbürgischen Kantorei
„Und das sind tatsächlich nur Laien?“, fragte fast ungläubig eine Besucherin des Gottesdienstes in der Markuskirche in Köln-Porz. Die Siebenbürgische Kantorei hatte am Sonntag, dem 8. August, den Gottesdienst musikalisch mitgestaltet und im Anschluss ein kleines, feines Konzert geboten. Gesang, aber auch Instrumentalstücke (Triosonaten von Telemann mit Andrea Kulin - Querflöte, Maria Braun – Violine und Brigitte Byrla - Orgel) begeisterten die Besucher. Sie waren hin und weg: „So ein hohes Niveau. Wir hatten gar nicht damit gerechnet. Und Sie proben tatsächlich nur eine Woche im Jahr? Und die Liedauswahl… wunderbar! Eine tolle Dirigentin haben Sie da.“ Das waren einige der Kommentare, die uns alle sehr gefreut haben. mehr...
Verband der Siebenbürger Sachsen vertieft auf Begegnungsreise Zusammenarbeit mit deutschsprachigen Einrichtungen in Siebenbürgen
Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland führte vom 12. bis 19. September eine Begegnungsreise nach Siebenbürgen durch, deren Ziel die Vertiefung der digitalen Zusammenarbeit mit den deutschsprachigen Einrichtungen in Siebenbürgen war. Angesprochen waren in erster Linie Medienschaffende im Verband. So waren u. a. die Webmaster von www.siebenbuerger.de dabei, ebenso wie Vertreter aus dem Bereich der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD), der Landesgruppen des Verbandes, des Siebenbürgischen Kulturzentrums „Schloss Horneck“, des Kulturwerks der Siebenbürger Sachsen und Radio Siebenbürgen. Auch zwei Vertreterinnen der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland konnten erfreulicherweise teilweise dabei sein, so dass diese Begegnungsreise auch über den siebenbürgischen Tellerrand hinauswirkte. mehr...
Bedeutendes Lebenswerk mit viel Herzblut und Leidenschaft: Trauerfeier für Pfarrer Kurt Franchy in Drabenderhöhe
Unter großer Anteilnahme fand am 14. Juli in der evangelischen Kirche in Drabenderhöhe der Trauergottesdienst für Pfarrer Kurt Franchy statt, der von 1978 bis 1994 als Seelsorger der Evangelischen Kirchengemeinde Drabenderhöhe tätig war. Er starb nach langer Krankheit am 7. Juli im Alter von 86 Jahren in Wiehl-Hillerscheid. mehr...
Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen
Wie jeden Herbst veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung eine Auswahl von Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen, Rumänien und Südosteuropa. Die Bücher aus dem Honterus Verlag sind Gratisexemplare, da sie vom Departement für ethnische Minderheiten der rumänischen Regierung über das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien gefördert wurden. mehr...
Zentraler „Tag der Heimat“ in Bayern: BdV-Kulturpreis geht an Michael Schmidt
Im Freistaat Bayern wurden in den letzten Monaten auch nahezu alle landsmannschaftlichen und BdV-Veranstaltungen abgesagt, wichtige wurden auf das nächste Jahr verschoben. Den zentralen Tag der Heimat 2020 wollte der Vorstand des Landesverbandes Bayern des Bundes der Vertriebenen (BdV) jedoch nicht aufgeben. Dieser war schon im Vorjahr geplant worden und die Stadt Augsburg hatte dafür den historischen „Goldenen Rathaussaal“ zugesagt, galt es doch an den 70. Jahrestag der Verkündung der Charta der Heimatvertriebenen zu erinnern und die traditionellen Tage der Heimat landesweit einzuleiten. Daher stand dieses historische Dokument am Anfang des Festaktes am 20. September in Form einer einführenden kurzen Film-Dokumentation sowie im Mittelpunkt der gesamten Feier und der Festreden. mehr...









