Ergebnisse zum Suchbegriff „Berliner Zeitung“
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Das vergessene Genie aus Hermannstadt: Zum 80. Todestag des Komponisten Norbert von Hannenheim
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Musikleben Siebenbürgens fest in der Spätromantik verankert. Volksliedbearbeitungen, Chor- und Kirchenmusik dominierten, und selbst bedeutende Komponisten wie der Symphoniker Paul Richter (1875-1950) bewegten sich im vertrauten tonalen Rahmen. Dies änderte sich jedoch mit Norbert von Hannenheim, einem radikalen Neuerer, den kein Geringerer als Arnold Schönberg (1874-1951), einer der einflussreichsten Komponisten der Moderne und der Begründer der Zwölftontechnik, als „eine der allerinteressantesten Begabungen“ unter seinen Schülern lobte. Wer war dieser Ausnahmekomponist – und warum ist er heute fast vergessen? mehr...
Renaturierung von Verwaltungsstrukturen: Anpassungen in deutscher Kulturpolitik
Der Kraftakt war einschneidend: Ende der 1990er Jahre wurde in Deutschland, unter dem Deckmantel der Professionalisierung, die im Wesentlichen ehrenamtliche landeskundliche Forschung in der Kulturarbeit der Vertriebenen- und Aussiedlerverbände in sog. An-Instituten quasi verstaatlicht und Bundeskulturreferate außerhalb des Einflussbereichs der Landsmannschaften etabliert. Jene an universitären Betrieb angegliederte Institute und Referate waren von den großen Kulturverbänden entkoppelt. Natürlich engagierte man sich in den neuen Strukturen auch weiterhin; jene Institute entwickelten sich mit kreativer „Anpassungstaktik“ erfreulich gut, es bildeten sich diverse Kooperationen. Über 25 Jahre später werden nun jene Strukturen überprüft. Erfolgt eine Renaturierung? mehr...
Besuch in der Druckerei Dierichs: Wie die Siebenbürgische Zeitung gedruckt wird
Zwanzig Mal im Jahr flattert die Siebenbürgische Zeitung den Mitgliedern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ins Haus. Das nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch außerhalb, z.B. Österreich, Rumänien, Kanada, die USA und bis hin nach Neuseeland. Wie wird aber eine solche Zeitung gedruckt? Und ganz besonders, wie wird unsere Siebenbürgische Zeitung gedruckt? mehr...
Landesgruppe Niedersachsen/Bremen besucht Druckerei Dierichs in Kassel
Im Sog der vielen geplanten Aktivitäten der Landesgruppe Niedersachsen/ Bremen in 2025 führte ein sehr wichtiger Initiativpunkt zu der Druckerei Dierichs nach Kassel. Die Druckerei, die seit fünf Jahren für den Druck der Siebenbürgischen Zeitung verantwortlich zeichnet. So startete die Buseinsammelrunde der größten Gruppe am Freitag, den 13. Juni, von Hannover aus, um die erkundungsfreudige Reisegruppe über Wolfsburg und Salzgitter erquickt und erholt bei der Kassler Druckerei abzusetzen. mehr...
Zum 100. Geburtstag erscheint Hans Bergels „Politische Schlagzeile“ aus der Siebenbürgischen Zeitung in Buchform
Hans Bergel, einer der herausragenden zeitgenössischen südosteuropäischen Schriftsteller, wurde am 26. Juli 1925 in Rosenau bei Kronstadt geboren. Als Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung von 1971 bis 1989 hat er in der Kolumne „Die politische Schlagzeile“ die Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland, aber auch in der Europäischen Gemeinschaft, in Rumänien, der Nato und weltweit kommentiert. Hans Bergel starb 96-jährig am 26. Februar 2022 in Starnberg. Der Berliner Verlag Frank & Timme nimmt seinen 100. Geburtstag zum Anlass, ein Buch mit einer großzügigen Auswahl seiner gesellschaftskritischen Rubrik zu veröffentlichen. Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus dem Vorwort des Herausgebers Dr. Stefan Sienerth zu den Themen Rumänien und Siebenbürger Sachsen. mehr...
Hans Bergels „Politische Schlagzeile“: engagierter und wortgewaltiger Kommentator des Zeitgeschehens
Hans Bergel hat als Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung von 1971 bis 1989 in der Kolumne „Die politische Schlagzeile“ die Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland, aber auch in der Europäischen Gemeinschaft, in Rumänien, der Nato und weltweit kommentiert. Der Berliner Verlag Frank & Timme nimmt Hans Bergels 100. Geburtstag am 26. Juli dieses Jahres zum Anlass, ein Buch mit einer großzügigen Auswahl seiner gesellschaftskritischen Rubrik zu veröffentlichen. Lesen Sie im Folgenden einen Auszug aus dem Vorwort des Herausgebers Dr. Stefan Sienerth. mehr...
Siebenbürger Sachsen in ihrem Ringen um ethnische Identität und Selbstbestimmung
Einen Vortrag zum Thema „Die ethnische Minderheit der Siebenbürger Sachsen seit 1918/19 in ihrem Ringen um ethnische Identität und Selbstbestimmung“ hielt apl. Prof. Dr. Ulrich A. Wien, Akademischer Direktor am Landauer Institut für Evangelische Theologie der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, am 4. Dezember 2024 in der Ungarischen Nationalversammlung in Budapest. An der Konferenz „Das Andreanum und sein Erbe“ beteiligten sich neben Ulrich Wien u.a. auch Dr. Bernd Fabritius (siehe SbZ Online vom 16. Dezember 2024) und Dr. Irmgard Sedler, deren Beitrag in der SbZ Online vom 14. Januar 2025 dokumentiert wurde. Ulrich Wiens Vortrag wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
"Der Becher steht gefüllt mit Leid": Wie die Securitate den politisch wie menschlich integren Dichter Georg Hoprich verfolgte
Veröffentlicht hatte Georg Hoprich (1938-1969), an den aus Anlass seines Todes vor 55 Jahren erinnert werden soll, zu Lebzeiten bloß einige Gedichte, vorwiegend in den Bukarester Periodika Neue Literatur und Neuer Weg. Vor allem wegen ideologisch nonkonformistischer Texte, die er in Briefen an seine Freundin und spätere Frau geschickt hatte und die von der Securitate entdeckt wurden, ist Hoprich 1961, damals noch Student im letzten Jahrgang der Bukarester Germanistikfakultät, inhaftiert und zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Er verbrachte mehr als drei davon in kommunistischen Gefängnissen und Lagern, wurde 1964 aufgrund einer Generalamnestie für politische Häftlinge vorzeitig entlassen, versuchte als gebrochener junger Mann beruflich erneut Fuß zu fassen, schrieb zwischendurch wieder Gedichte, entschied sich aber, wohl auch aus tiefsitzender Angst vor einer möglichen neuen Verhaftung, am 9. April 1969 für den Freitod. mehr...
Geheimdienstlich äußerst intensiv ins Visier genommen/Der Dichter und Übersetzer Wolf von Aichelburg
Bereits in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ist Wolf von Aichelburg (1912–1994), an dessen dreißigsten Todestag am 24. August 1994 diese Zeilen erinnern möchten, mit Gedichten und Essays öffentlich in Erscheinung getreten. Wegen der langen Haft- und Deportationszeiten – aufgrund seines rund zwölfjährigen Freiheitsentzugs dürfte er derjenige siebenbürgisch-deutsche Schriftsteller sein, der am längsten unter den Zwängen der kommunistischen Diktatur in Rumänien gelitten hat – konnte er bis Ende der 1960er Jahre kaum etwas veröffentlichen, obwohl er auch unter prekären Umständen immer wieder geschrieben und übersetzt hatte. Sein erstes Buch, der 1958 bereits ausgedruckte Band mit Erzählungen „Die Ratten von Hameln“, wurde 1959, während sich Aichelburg in Kronstadt in Untersuchungshaft befand, eingezogen und aus Buchhandlungen und öffentlichen Bibliotheken entfernt. Doch Ende der 1960er und in den 1970er Jahren – nun in relativer Freiheit lebend und von den Lockerungen der Zensur profitierend – erschienen in zwangsloser und rascher Folge gleich mehrere der eigenständigen Schriften und Übersetzungen des Autors, was dazu führte, dass er in kürzester Zeit zu den anerkanntesten und beliebtesten Schriftstellern der damals noch recht lebendigen rumäniendeutschen Literatur avancierte. mehr...
Stimmen neuer Verbandsmitglieder
Unser Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland freut sich, Monat für Monat neue Mitglieder begrüßen zu dürfen. Gerne möchten wir sie in unserer Verbandszeitung zu Wort kommen lassen. Im Rahmen dieser Aktion haben sich Neumitglieder freundlicherweise bereit erklärt, sich kurz vorzustellen und ihre Wünsche und Erwartungen an den Verband und unsere Gemeinschaft zu äußern. Wir setzen die im April 2024 gestartete Reihe hier fort.
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