Ergebnisse zum Suchbegriff „Bischof Klein“

Artikel

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11. Januar 2026

Kulturspiegel

Neue Sachlichkeit aus dem Gulag: Zu einem Bildnis des Sängers und Theatermannes Ernst Herberth Groh aus der Zeit seiner Deportation

Erst vor wenigen Monaten wurde die Neue Sachlichkeit, die dominierende Stilrichtung der 1920er Jahre, mit einer großen Ausstellung der Kunsthalle Mannheim gefeiert – genau dort, wo 1925 alles mit einer von Gustav F. Hartlaub kuratierten Gemäldeschau begonnen hatte (den Begriff hatte er gleich miterfunden). Hier soll es um ein Porträt gehen, das zwei Jahrzehnte später entstand, aber dennoch etwas von der Magie verströmt, die von den damals gemalten Bildern ausging (weshalb Kunsthistoriker auch von Magischem Realismus sprechen). Was insofern überraschend ist, als es in der Russland-Deportation und mithin unter prekärsten Bedingungen entstanden ist. mehr...

8. Dezember 2025

Kulturspiegel

Ein Haus unterwegs: Und bleibt in Katzendorf seit 200 Jahren

Das Haus steht an seinem Ort, nur die Besucher und Gäste sind unterwegs, manchmal von nah und immer wieder von fern. Und sie kommen, um Siebenbürgens Welt in Wort und Bild zu erfahren, zu genießen und stückweise mitzunehmen. Das Handy ruft über die Berge, man ist da, vorübergehend oder meilenweit angekündigt. 2025 neigt sich dem Ende zu, doch in der Dorfchronik ist seit eh und je nachzulesen: 1825 wurde das neue Pfarrhaus in Katzendorf errichtet und anschließend seiner Bestimmung übergeben. mehr...

3. Dezember 2025

HOG-Nachrichten

Gelungener Wechsel auf die Zukunft: Inge Alzner übernimmt den Vorsitz der HOG Bistritz-Nösen e.V.

„Ich weiß, ich trete in große Fußstapfen, in ganz große, aber ich weiß auch, ich werde es gemeinsam mit euch schaffen!“ Mit großer Zuversicht nahm Inge Alzner am 8. November in Nürnberg im Genossenschaftssaalbau bei der Mitgliederversammlung der HOG-Bistritz-Nösen im Rahmen des großen Nordsiebenbürger Treffens aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des eingetragenen Vereins ihre einstimmige Wahl zur neuen Vorsitzenden unter großem Beifall an. mehr...

19. Oktober 2025

HOG-Nachrichten

Schirkanyer trauern um Pfarrer Johann Rehner

Aus der Siebenbürgischen Zeitung vom 15. April 2025 konnte ich entnehmen, dass Pfarrer Johann Rehner im Alter von 69 Jahren in Nürnberg verstorben ist. Pfarrer Rehner (1955-2025) war Gemeindepfarrer in Deutsch-Tekes und der letzte Pfarrer, der die Kirchengemeinde Schirkanyen von 1987 bis zur Massenaussiedlung unserer Landsleute 1990 nach Deutschland betreut hat. Mit diesem Artikel möchte ich an Pfarrer Johann Rehner in seiner Vertretungs- und Amtszeit in Schirkanyen gedenken und auch etwas über das kirchliche Gemeindeleben der letzten Jahre in der evangelischen Kirchengemeinde Schirkanyen bis Frühjahr 1990 berichten.
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16. September 2025

Kulturspiegel

Ein Leben für die Gemeinschaft: Der Theologe Hans Klein schreibt seine Lebenserinnerungen nieder

Hans Kleins Buch „Ausgerichtet auf das Kommende. Erinnerungen“ mit einem Geleitwort von Martin Bottesch erzählt und reflektiert auf 432 Seiten die Lebenserfahrungen des Autors. Chronologisch wird der persönliche Werdegang des Autors mit immer wieder überraschenden Details erzählt, ein Leben in den großen historischen Umbrüchen von 1940-2025. Nachdenkenswert ist, was so der Vergessenheit entrissen wird: die aufregende Geschichte Siebenbürgens, evangelische Theologie und Kirche dieser Zeit in und für Siebenbürgen im europäischen Kontext, aus der „Feder“ eines Autors, der vieles und Wesentliches mitgedacht und mitgestaltet hat. mehr...

3. Mai 2025

Rumänien und Siebenbürgen

Kuratorentag in Hermannstadt weckt neue Hoffnungen

Ich war früher Kurator in Rode, jetzt ist es meine Nachbarin Katharina Wagner. Da sie die Einladung zum Kuratorentag nach Hermannstadt am 29. März nicht wahrnehmen konnte, war sie froh, als ich mich anbot, sie zu vertreten. mehr...

2. Mai 2025

Kulturspiegel

„Schloss Horneck, Kirchenburgen, Musik der großen Bühnen“: Herausragendes KulturWochenende in Gundelsheim am Neckar

Vom 28. bis 30. März lud der Verein Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ zu einem Kulturwochenende unter dem Motto „Schloss Horneck, Kirchenburgen, Musik der großen Bühnen“ ein. Im festlichen, voll besetzten Festsaal begrüßte der Vereinsvorsitzende Helge Krempels zahlreiche Gäste und Ehrengäste, darunter Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, Ehrenvorsitzender des Schlossvereins, Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen, Prof. Dr. Adinel Dincă (Universität Klausenburg), Friedrich Gunesch, Hauptanwalt der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, Kurator Septimiu Sârbu und Pfarrer Wolfgang Arvay aus Mediasch sowie Heinz Hugo Lahni vom European Committee of Regions in Brüssel. Am Samstag war zudem Heidi Mößner anwesend, stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Krempels dankte dem Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen e.V. für die Unterstützung als Kooperationspartner.
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28. März 2025

Kulturspiegel

Brukenthal-Biograf und noch sehr viel mehr: Zur Person von D. Dr. Georg Adolf Schuller (1862-1939)

In seiner „Kleinen Geschichte Siebenbürgens“ formuliert Dr. Harald Roth sehr prägnant die Zeitumstände, welche das Leben meines Urgroßvaters D. Dr. G. A. Schuller bestimmten. Bezogen auf die politischen Auswirkungen der 1867 erfolgten weitgehenden Loslösung Ungarns von der Habsburger Monarchie schreibt Roth: „Der sich unter Joseph II. bereits andeutende, 1848, 1867 und mit der Verwaltungsreform 1876 schrittweise realisierte Verlust ihres [der Sachsen] politischen Gewichts [...] hatte weitreichende Verlagerungen im gesellschaftlichen Leben zur Folge [...] Schwerpunkte wurden die Pflege und der Ausbau des ohnehin hochentwickelten konfessionel- len Schulwesens sowie die ökonomische Stärkung der Landwirtschaft und des Gewerbes durch Genossenschaften, Vereine, Banken, verbesserte Ausbildung und Reformen. Die Bedeutung des sich um diese Zeit herausbildenden Geschichtsbewusstseins für das spätere Selbstverständnis [der Siebenbürger Sachsen] kann gar nicht überschätzt werden.“ mehr...

15. Februar 2025

Rumänien und Siebenbürgen

Gespräch zum 80. Jahrestag der Russlanddeportation

Hermannstadt – Unter dem Titel „Gedanken – Gedenken. 80 Jahre seit Beginn der Russlanddeportation aus der Perspektive der Kindergeneration“ hatte das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt zu einem Hermannstädter Gespräch eingeladen. Zu diesem ersten Hermannstädter Gespräch im Jahr 2025 begrüßte am 29. Januar Christiane Böhm, ifa-Kulturmanagerin am DFDH. Sie wies darauf hin, dass rund 70 000 Menschen aus Rumänien deportiert worden seien – diese Menschen hätten sehr unterschiedliche Schicksale erlitten. Sich diesen zu widmen, stand im Mittelpunkt des Gesprächsabends: Auf dem Podium diskutierten zwei Kinder von damals Deportierten und gaben auf diese Weise ihren Eltern eine Stimme. Aber auch ihre eigene Perspektive und Wahrnehmung der Geschehnisse kam so zum Tragen. Hannelore Baier, die sich in der Vergangenheit immer wieder mit rumäniendeutscher Geschichte auseinandergesetzt hat, führte durch den Abend und entlockte den geladenen Gästen sowie dem Publikum Hintergründe und persönliche Geschichten aus der Zeit der Deportation. mehr...

13. Januar 2025

Verbandspolitik

80 Jahre seit der Deportation der Rumäniendeutschen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion

Zwölf Millionen Zwangsarbeiter hatte das NS-Regime in den Machtbereich des Dritten Reiches deportiert, darunter 2,1 Millionen „Ostarbeiter“ (Frauen und Männer) aus der Sowjetunion. „Spiegelverkehrte Brüder und Schwestern“ der sogenannten „Ostarbeiter“ nennt der Historiker Pavel Polian die 112.000 Deutschen aus Südosteuropa, die im Zeitraum Dezember 1944 bis Februar 1945 zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert wurden und bezeichnet sie entsprechend als „Westarbeiter“. Dazu gehören 70.000 Deutsche aus Rumänien, die vor genau 80 Jahren, im Januar 1945, verschleppt wurden. Die Deportation sei die „größte Tragödie in der Geschichte der Siebenbürger Sachsen und der Evangelischen Kirche“ gewesen, sagte Reinhart Guib, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Auf die geschichtlichen Umstände dieses kollektiven Traumas, das bis heute in den Familien der Siebenbürger Sachsen nachwirkt, geht im Folgenden der Historiker Günter Klein ein. Der Nösner wurde 1961 in Bistritz geboren, seine Mutter, eine Banater Schwäbin, gehörte auch zu den Deportierten. mehr...