Ergebnisse zum Suchbegriff „Buch Securitate“

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16. Juni 2010

Kulturspiegel

Die Securitate-Akte des Dirigenten Erich Bergel

Der aus Rosenau bei Kronstadt stammende Dirigent und Musikwissenschaftler Erich Bergel (1930-1998), der jüngere Bruder des Schriftstellers Hans Bergel (*1925), genießt über seinen Tod hinaus in Rumänien nach wie vor hohes Ansehen. Nicht allein dank seines Weltruhms als Symphoniedirigent „der großen Momente“ (Sibyll Mahlke, Berlin), sondern auch als Bach-Forscher mit grundlegenden Veröffentlichungen über die „Kunst der Fuge“ machte sich der Chef des Lehrstuhls für Orchesterleitung und -erziehung 1979-1995 der Berliner Hochschule der Künste o. Prof. Dr. h.c. Erich Bergel einen Namen. mehr...

19. März 2010

Kulturspiegel

Der Denker, eine Gefahr für die Gesellschaft

Dr. Carol Neustädter, 1947 in Hermannstadt geboren, bringt in seinen philosophischen Publikationen „etwas ganz Neues, Originelles; eine hohe Linie des deutschen Denkens, die an Fichte und Schelling erinnert“ (Constantin Noica). Seine Erfahrungen mit dem rumänischen Geheimdienst Securitate in den letzten Jahren der kommunistischen Diktatur hat Neustädter im folgenden Text zusammengefasst. Zudem gewährt der in Hermannstadt lebende Philosoph Einblick in sein Werk, das sich vornehmlich mit den Klassischen Idealismus auseinandersetzt. mehr...

8. März 2010

Kulturspiegel

"Wie die Diskussion mit diesen Elementen organisiert wurde"

Besprechung des Buches „Das Leben einer Akte. Chronologie einer Bespitzelung durch die Securitate“ von Johann Lippet, Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2009, 159 Seiten, 18,90 Euro.
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5. März 2010

Interviews und Porträts

"Arbeit ist Sauerstoff". Der Kinderbuchautorin, Zeichnerin und Übersetzerin Ricarda Terschak zum Achtzigsten

Am 18. Dezember wurde Ricarda „Mimo“ Terschak 80 Jahre alt. Sie zählt nicht nur zu den ­populärsten rumäniendeutschen Kinderbuchautorinnen der Nachkriegszeit, sondern ist auch Kunsttherapeutin, Zeichnerin und Übersetzerin. Die vielbeschäftigte Allrounderin lebt heute noch in ihrer Heimatstadt in der Patrioților-Gasse. „Die ist nach mir so benannt“, flachst die Achtzigerin mit tiefer Stimme und öffnet lachend das Gassentor ihres Elternhauses. mehr...

23. Januar 2010

Kulturspiegel

Geschichte des deutschen Schulwesens von Oberwischau

Die „Geschichte des deutschen Schulwesens von Oberwischau“ erscheint als erster Band der neu gegründeten Publikationsreihe „Veröffentlichungen zu den Zipsern im Wassertal“. Das Buch ist eine Gemeinschaftsarbeit von Anton-Joseph Ilk und Johann Traxler. mehr...

10. Januar 2010

Interviews und Porträts

Die Prägungen aus Siebenbürgen gelebt: Bernddieter Schobel wird 70

Pfarrer i.R. Bernddieter Schobel erfüllt heute in Crailsheim sein 70. Lebensjahr. Seine Prägungen in Siebenbürgen hat er konsequent und mit großem Einsatz in den Dienst der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft gestellt. Zusammen mit der Germanistin Hanni Markel betreut er die Rubrik „Sachsesch Wält“ der Siebenbürgischen Zeitung und trägt vielseitig zur Mundartpflege bei. mehr...

7. Dezember 2009

Kulturspiegel

Die ungarischen Intellektuellen und die Securitate

Die Frage nach der Mitarbeit mit dem rumänischen Geheimdienst und nach der Bespitzelung durch die Securitate gehört zu den Themen, die 20 Jahre nach der politischen Wende auch von der ungarischen Minderheit Rumäniens immer wieder diskutiert werden. Dabei gerieten angesehene Persönlichkeiten wie der Dichter Domokos Szilágyi (1938-1976) oder der Dramatiker András Sütő (1927-2006) in den Mittelpunkt des Interesses: Aus ihren Securitate-Akten ging die zeitweilige Kooperation und Anbiederung beider an das kommunistische Regime und dessen Geheimdienst hervor. Vor allem Sütő sorgte für Aufregung, gilt er doch als Symbol für die Selbst­behauptung der ungarischen Minderheit während der nationalkommunistischen Diktatur. mehr...

15. November 2009

Kulturspiegel

Dieter Schlesak über Herta Müller: Werk von profunder Aktualität

Der Spiegel brachte eine eindringliche Würdigung Herta Müllers; diese zeigt, dass ein in der Welt, erstaunlicherweise sogar in Deutschland zu wenig bekanntes Werk nun seine verdiente Anerkennung erhalten hat. Es ist ein einsames Werk, dessen Sprachkunst für sich steht, zugleich Zeugnis und Widerstand, emblematisch für jede seelenvernichtende Diktatur. Die Jury des Nobelpreises hat dieses Werk als Weltliteratur erkannt; und jetzt sieht man, dass sie einen guten Griff getan hat; gerade zur Zeit der Buchmesse mit dem Ehrengast China, der letzten kommunistischen Diktatur, die Autoren verbietet, ja, den Widerstand mit dem Tode bedroht, Angst als Kitt benützt, genau wie früher die rote Diktatur in Rumänien. In einem faszinierenden Gespräch auf 3sat zeigte die Nobelpreisträgerin, wie sie dem Koloss, der ja wie alle Diktaturen das wilde Tier der freien Sprache fürchtet wie der Teufel das Weihwasser, durch die Vehemenz ihrer Rede und Erfahrung weltweit gefährlich werden kann. Dabei fällt von diesem Glanz auch ein Licht auf die neuere rumäniendeutsche Literatur, die eben aus dieser Erfahrung entstanden ist. mehr...

26. Oktober 2009

Kulturspiegel

Rumäniendeutsche Autoren berichten aus ihren Securitate-Akten

Heute wissen die rumäniendeutschen Autoren, dass ihre Werke seit Ende der 1970er Jahre nicht nur von Literaturkritikern und Germanisten besprochen wurden. Auch der rumänische Geheimdienst Securitate analysierte Romane und Gedichte junger Autoren, die man zu den Staatsfeinden zählte. Und da jeder ein Staatsfeind war, der es wagte, den Diktator Ceaușescu oder die Verhältnisse im sozialistischen Rumänien zu kritisieren, belegte man die Kritiker, zu­mal Deutsche, mit dem Feindbegriff „Faschisten“. mehr...

25. Oktober 2009

Kulturspiegel

Literaturnobelpreis für Herta Müller - eine Rückschau

Wie SbZ-Online bereits berichtet hat, geht der Nobelpreis für Literatur in diesem Jahr an die aus dem rumänischen Banat stammende, deutsche Schriftstellerin Herta Müller. Der mit rund 970 000 Euro dotierte Nobelpreis wird am 10. Dezember in Stockholm vergeben. In einem Themenblock mit einem Nachbericht, Statements siebenbürgischer Persönlichkeiten sowie einem Beitrag der Schwester von Oskar Pastior, Anne-Sabine Pastior, will die SbZ-Online diesem Ereignis nochmals Rechnung tragen. mehr...