Ergebnisse zum Suchbegriff „Bukarest 2011“
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Freikauf der Rumäniendeutschen: Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 erinnert an modernen Menschenhandel
„Juden, Deutsche und Öl sind unsere besten Exportgüter – Ware Mensch? Wie Rumäniendeutsche gegen Devisen freigekauft wurden.“ Unter diesem zynischen Zitat des Diktators Nicolae Ceaușescu hatte der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis translation e.V. – Verein zur Förderung der Demokratie und Kultur Europas am 6. November zu einer Veranstaltung im früheren Hafttrakt B, den „Vogelkäfigen“, im Kaßberg-Gefängnis eingeladen. Sie ist offizieller Bestandteil des Programms „Chemnitz – Europäische Kulturhauptstadt 2025“. mehr...
Erstes Bogeschdorfer Weinfest im Zeichen der siebenbürgischen Kulturpflege und europäischen Verbundenheit
Mitte September fand in Bogeschdorf im Zwischenkokelgebiet ein beeindruckendes Weinleseseminar für die siebenbürgisch-sächsische Jugend aus Bayern statt, begleitet von einem dreitägigen Kultur- und Weinfestival. Ein Fest, getragen von Weinbautradition, Begegnung und dem Stolz auf die eigene Herkunft. Mit über 2.000 Besuchern, einem vielfältigen Programm und hochrangigen Gästen wurde ein lebendiges Zeichen für die kulturelle Kontinuität der Siebenbürger Sachsen gesetzt. Dabei wurden nicht nur Wein gelesen und gefeiert, sondern generationsübergreifend auch Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit gelebt. mehr...
Vom Flugpionier zum Wunderkreis/35. Sachsentreffen in Zeiden
Freiheit ist nicht selbstverständlich. Freiheit will aktiv verteidigt werden. Niemand weiß dies besser als die Menschen in Rumänien, die noch den Eisernen Vorhang erlebten. Oder die ausgewanderten Siebenbürger Sachsen, die dem Kommunismus entflohen und selbst nach der Wende noch in Massen emigriert, aus Angst, die geöffnete Tür könne vielleicht auch wieder zugehen. Freiheit lockt, lässt Risiken eingehen – nicht nur im politischen Bereich. Den siebenbürgischen Bauernsohn Albert Ziegler, 1888 in Zeiden (rumänisch Codlea) geboren, der schon als Kind vom Fliegen träumte, verlockte die Freiheit über den Wolken. Er wurde Siebenbürgens erster Flugzeugbauer und Flugpionier. 1913 kreiste er mit seinem Eindecker auch über Zeiden. 112 Jahre später wird dort zum 35. Sachsentreffen, das unter dem Motto „Freiheit macht den Unterschied“ steht, eine Gedenkplatte an seinem Geburtshaus in der Langgasse (Strada Lungă) 133 enthüllt… Die Sachsen vergessen ihre Helden nicht. mehr...
Gedenkveranstaltung für Hans Bergel zum 100. Geburtstag am 4. September in München
Zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 100. Geburtstages des siebenbürgisch-sächsischen Schriftstellers Hans Bergel (1925-2022) lädt das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München für Donnerstag, den 4. September, von 19.00 bis 21.00 Uhr herzlich ein. Hans Bergel, einer der bedeutendsten siebenbürgisch-sächsischen Schriftsteller, hat durch seine vielfältigen Texte Brücken zwischen Menschen, Generationen, Kulturen und Sprachen gebaut. Seine Werke wurden sowohl in Deutschland als auch in Rumänien hoch geschätzt, was ihm zahlreiche Ehrungen einbrachte, darunter das Bundesverdienstkreuz und den Titel Dr. h.c. der Universität Bukarest. mehr...
Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten
Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...
Hegt wird gesangen!: „De Biëtklok“ von Ernst Thullner
Im Gedicht „De Biëtklok“ (Die Betglocke) beschreibt Pfarrer Ernst Thullner (1862-1918, Näheres zum Autor finden Sie in der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 11 vom 8. Juli 2024, S. 10) die wiederkehrende Aufforderung der Betglocke (Abendglocke), die auch in verschiedenen Lebensphasen jeden dazu aufruft, nach Hause zu kommen. Alle Kinder wussten, wenn 19.00 Uhr die Glocken läuten, dann muss man wieder heim. „Wonn de Nuëchtklok leogt, dro kutt ir hiemen!“ Am Ende des Gedichts wird die Sehnsucht nach dem seligen Frieden angesprochen, wenn am Lebensabend die Glocke schließlich ihren letzten Ruf zum ewigen Heimgang ertönen lässt. mehr...
Produktiver und vielseitiger Künstler aus Kronstadt Nachruf auf Kaspar Lukas Teutsch / Von Hans-Werner Schuster
Mit dem aus Kronstadt stammenden Künstler Kaspar Lukas Teutsch ist kurz vor seinem 94. Geburtstag in der Nacht vom 2. zum 3. Mai in seinem Haus in München einer der vielseitigsten siebenbürgisch-sächsischen Künstler von uns gegangen. Er hinterlässt Gattin Christine, zwei Kinder aus erster Ehe und ein reiches Œuvre, das er dem Siebenbürgischen Museum Gundelsheim vermacht hat. mehr...
Aktuelle Liste der Gästehäuser in Siebenbürgen
In der Kirchenburgenlandschaft hat sich in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Übernachtungsmöglichkeiten entwickelt, die von den Kirchengemeinden, deutschen Foren sowie deren Freunden und Partnern verantwortet werden. Geboten werden einfache Gästezimmer in Pfarrhäusern bis hin zu professionell geführten Gastbetrieben. Die hier aufgelisteten Gästehäuser finden Sie auch in der Online-Datenbank unter www.siebenbuerger.de/go/875U. (Stand: April 2025) mehr...
Einzigartiges Geburtstagsgeschenk: Ehrenvorsitzender Dr. Bernd Fabritius wird 60
Ein Geschenk, der ganz besonderen Art erhielt Dr. Bernd Fabritius zu seinem 60. Geburtstag: Am 28. April 2025 wurde er zum zweiten Mal zum Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten benannt. Damit ist der 60-Jährige auf einem der Höhepunkte seines politischen Berufslebens angekommen! mehr...
"Der Becher steht gefüllt mit Leid": Wie die Securitate den politisch wie menschlich integren Dichter Georg Hoprich verfolgte
Veröffentlicht hatte Georg Hoprich (1938-1969), an den aus Anlass seines Todes vor 55 Jahren erinnert werden soll, zu Lebzeiten bloß einige Gedichte, vorwiegend in den Bukarester Periodika Neue Literatur und Neuer Weg. Vor allem wegen ideologisch nonkonformistischer Texte, die er in Briefen an seine Freundin und spätere Frau geschickt hatte und die von der Securitate entdeckt wurden, ist Hoprich 1961, damals noch Student im letzten Jahrgang der Bukarester Germanistikfakultät, inhaftiert und zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Er verbrachte mehr als drei davon in kommunistischen Gefängnissen und Lagern, wurde 1964 aufgrund einer Generalamnestie für politische Häftlinge vorzeitig entlassen, versuchte als gebrochener junger Mann beruflich erneut Fuß zu fassen, schrieb zwischendurch wieder Gedichte, entschied sich aber, wohl auch aus tiefsitzender Angst vor einer möglichen neuen Verhaftung, am 9. April 1969 für den Freitod. mehr...









