Ergebnisse zum Suchbegriff „Constantin Hermannstadt“

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24. April 2021

Kulturspiegel

Pandemie vor Jahrhunderten

In diesen bewegten Zeiten, die uns durch den Corona-Virus auf unterschiedliche Weise in Atem halten, ist es verständlich, dass man sich darüber Gedanken macht, ob es das für uns „Nie-da-Gewesene“ auch in der Vergangenheit, wenn auch in einer anderen Form der Pandemie, gegeben hat. Dabei muss man unwillkürlich an die Chroniken der siebenbürgischen Ortschaften denken, die ab der Mitte des 15. bis ins 18. Jahrhundert immer wieder vermerken, wie die Pest, der so genannte „Schwarze Tod“, wütete und viele Menschen dahingerafft, ja manche Ortschaften nach Massensterben fast ausgelöscht und diese pandemische Seuche viele Spuren hinterlassen hat. mehr...

22. April 2021

Kulturspiegel

„Lebendige Worte“ (XI): Christel Ungar stellt ihren vierten Gedichtband und ihre Beziehung zu Bukarest vor

Christel Ungar, geboren am 19. Juli 1966 in Hermannstadt, studierte Germanistik und Romanistik an der „A. I. Cuza“-Universität in Jassy und war nach Abschluss Deutschlehrerin in Sathmar. Seit Juli 1990 arbeitet sie bei der deutschen Sendung des Rumänischen Fernsehens TVR in Bukarest (zurzeit Mitglied im Verwaltungsrat). Sie veröffentlichte vier Gedichtbände: „So blau / Atât de albastru“ (Global Media, 2001), „Wenn wir jetzt / Dacă acum“ (Honterus, 2011), „Rot / roșu“ (Honterus, 2016) und ,,Du bist mein Kreuz / Tu ești crucea mea“ (Honterus, 2020). mehr...

30. Oktober 2020

Kulturspiegel

Lesung von Dagmar Dusil und Adriana Cârcu in Heidelberg

„Innere Heimat“, so lautete der Titel einer Lesung, veranstaltet von der GEDOK Heidelberg, gehalten am 16. Oktober von der aus Hermannstadt stammenden Autorin Dagmar Dusil und ihrer Temeswarer Kollegin Adriana Cârcu, beide Mitglieder der GEDOK (Gemeinschaft Deutscher und Oesterreichischer Künstlerinnenvereine). Es ist das älteste und größte Netzwerk kunstschaffender Frauen aller Gattungen und so waren auch in der Heidelberger GEDOK-Galerie gleich mehrere Kunstgattungen vereint: eine literarische Lesung, gepaart mit der Finissage der Ausstellung „Zerbrechliche Architekturen“ dreier Temeswarer bildenden Künstlerinnen (Dana Constantin, Adriana Lucaciu und Linda Saskia Menczel). mehr...

12. Oktober 2020

Kulturspiegel

A fost odată Hohe Rinne / Es war einmal … die Hohe Rinne

Die Leistungen des im Jahre 1880 in Hermannstadt gegründeten Siebenbürgischen Karpatenvereins (SKV) wurden anlässlich verschiedener Gelegenheiten gewürdigt. Eine ganz besondere Leistung vollbrachte die Sektion Hermannstadt des SKV durch die Errichtung des Höhenluftkurortes Hohe Rinne im Zibinsgebirge, gelegen auf 1420 m über d. M. Und dieser außerordentlichen Leistung hat sich der rumänische Nuklearmediziner, Jurist, Historiker, Elektronikingenieur, Sammler und Philatelist Dr. Mircea Dragoteanu angenommen und darüber ein ganz besonderes Buch geschrieben. mehr...

31. Juli 2020

Kulturspiegel

Das Online-Programm der Kulturwoche Haferland 2020

Die Kulturwoche Haferland bietet vom 31. Juli bis 2. August 2020 ein reichhaltiges Online-Programm, das unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder steht. Die Veranstaltungsreihe widmet sich dem Erhalt des siebenbürgisch-sächsischen Kulturgutes sowie der regionalen Wirtschafts- und Tourismusförderung im Haferland im Kreis Kronstadt (siehe Ankündigung in der SbZ Online). Die Videos können Sie als Premiere zum angegebenen Zeitpunkt auf der Facebook-Seite und dem YouTube-Kanal der M & V Schmidt-Stiftung sowie über die Links des nachfolgenden SbZ-Online-Artikels verfolgen. Die mit Fettschrift hervorgehobenen Beiträge werden in deutscher Sprache übertragen oder mit deutschen Untertiteln versehen. mehr...

21. Dezember 2019

Rumänien und Siebenbürgen

Akte Revolution 1989

22. Dezember 1989: Nach fast 25 Jahren kommunistischer Diktatur – die große Feier inmitten des Volkes war schon für den März 1990 geplant – flüchteten Diktator Nicolae Ceaușescu und seine Frau Elena vor der rumänischen Wut mit einem Hubschrauber aus Bukarest. Am 24. Dezember wurden sie verhaftet, in einem beispiellosen Blitzprozess zum Tode verurteilt und am 25. Dezember hingerichtet; nur neun Tage nach den ersten Demonstrationen in Temeswar am 16. Dezember. mehr...

25. September 2019

HOG-Nachrichten

19. Hermannstädter Treffen in Dinkelsbühl

Unter dem Motto „Hermannstadt - Fenster zur Vergangenheit - Tor zur Zukunft“ und unter dem glücklichen Stern dreier wunderschöner sonniger Herbsttage stand dieses Treffen, das vom 13. bis 15. September im malerischen Dinkelsbühl stattfand. Den Beginn des Treffens bildete am Freitag die Mitgliederversammlung der Heimatgemeinschaft der Deutschen in Hermannstadt (HDH), bei der Dagmar Zink, die Vorsitzende der HDH, auf die umfassenden ehrenamtlichen Tätigkeiten des Vorstands hinwies und für die Mitarbeit dankte. mehr...

12. Juli 2019

Kulturspiegel

Volker Wollmann von Großloge Rumäniens ausgezeichnet

Bukarest – Der aus Siebenbürgen stammende Historiker und Autor der siebenbändigen Buchreihe „Patrimoniul preindustrial și industrial în România“ (Vorindustrielles und industrielles Kulturerbe in Rumänien),
Dr. Volker Wollmann, wurde am 21. Juni von der Freimaurer-Großloge Rumäniens mit dem Preis „Henri Coandă“ für angewandte Wissenschaften ausgezeichnet. mehr...

1. November 2018

Kulturspiegel

Lesenswerte Forschungen zu Siebenbürgen

Es ist ein kleines Jubiläum, das die „Forschungen zur Volks- und Landeskunde“ im letzten Jahr begehen konnten: Die im Verlag der Rumänischen Akademie erscheinende und von einem vorwiegend in Hermannstadt wirkenden Autorenteam zusammengestellte Zeitschrift ist 2017 im 60. Jahrgang erschienen. Bedenkt man das politisch schwierige Fahrwasser seit dem erstmaligen Erscheinen 1959 und die finanziellen Unwägbarkeiten, welchen wissenschaftliche Publikationen ausgesetzt sind, so nötigt einem diese Kontinuität Respekt ab. In der gebotenen Kürze soll der Inhalt der als Jahresband erschienenen Zeitschrift nachfolgend gewürdigt werden. mehr...

19. Juni 2018

Kulturspiegel

"Viele liebevolle Gedanken zurücklassend": Was den Autor und Künstler Lothar-Günther Buchheim mit Rumänien verbindet

Es gehört schon einiges an Mut dazu, allein im Faltboot die Donau von Passau bis zum Schwarzen Meer hinunterzupaddeln. Lothar-Günther Buchheim nahm dieses Abenteuer als 20-jähriger Kunststudent im Sommer 1938 auf sich und veröffentlichte seinen Reisebericht „Tage und Nächte steigen aus dem Strom“ noch während des Krieges bei S. Fischer (1941). International bekannt machte ihn freilich erst die Verfilmung seines Romans „Das Boot“ (1991), in dem er seine Erlebnisse als Kriegsberichter der Marine verarbeitet. Derzeit wird Buchheim aus Anlass seines 100. Geburtstages in dem von ihm begründeten „Museum der Phantasie“ in Bernried am Starnberger See mit einer auch zeitgeschichtlich höchst sehenswerten Ausstellung geehrt. Im August liegt die legendäre Donaufahrt 80 Jahre zurück – seine Impressionen haben nichts von ihrer Frische verloren. mehr...