Ergebnisse zum Suchbegriff „Deportation Sowjetunion“

Artikel

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8. Dezember 2007

Kulturspiegel

Massenauswanderung erregt noch immer die Gemüter

Die diesjährige Veranstaltungsreihe im Stuttgarter Haus der Heimat ging am 30. November mit der Filmvorführung „Mer wälle bleiwen, wat mer sen“ des siebenbürgischen Regisseurs Günter Czernetzky zu Ende. Dabei handelt es sich um ein unabgeschlossenes Filmprojekt, wie Kulturreferent Siegfried Habicher in seiner Begrüßungsrede anführte, so dass das Publikum in einer einstündigen Vorführung zu sehen bekam, was der in Schäßburg geborene Filmemacher binnen eines Jahres umgesetzt hatte. Neugierig war der Regisseur auf die Reaktionen der Zuschauer, da dieser Film beim Heimattag 2008 in Dinkelsbühl gezeigt werden soll. mehr...

11. Juli 2007

Kulturspiegel

Rumäniendeutsche in der Waffen-SS

Die hier zu besprechende Arbeit von Paul Milata ist die erste monographische Untersuchung über Rumäniendeutsche in der Waffen-SS, wenn man von der nicht veröffentlichten Magisterarbeit von Hans-Werner Schuster absieht. Milatas Monographie stützt sich auf eine kritische Auswertung des einschlägigen Schrifttums und auf das Studium eines umfangreichen Quellenmaterials in Archiven von Rumänien, Deutschland, den USA und in Prag sowie der Presse der Zeit. Der Großteil des zitierten Archivmaterials wurde erstmals eingesehen. Die Arbeit bietet aufgrund der umfangreichen Dokumentation neue Erkenntnisse und zahlreiche bisher unbekannte Fakten und Daten zum Geschehen. Der Historiker Milata hat mit dieser Arbeit an der Humboldt-Universität Berlin promoviert. Das Buch bietet trotz seines wissenschaftlichen Charakters eine für ein breites Publikum gut lesbare Lektüre. mehr...

30. Mai 2007

Verbandspolitik

Erika Steinbach: "Jede vierte Familie in Deutschland ist vom Vertreibungsschicksal betroffen"

Erika Steinbach, die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, hat in ihrer Festrede beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl ihre Freude über die Aufnahme Rumäniens in die Europäische Union zum Ausdruck gebracht. Dadurch seien „die Heimatgebiete deutscher Vertriebener und der Siebenbürger Sachsen ganz nahe gerückt“. Die CDU-Politikerin lobte die Aufgeschlossenheit der rumänischen Regierung gegenüber den Deutschen aus Rumänien: „Es kommt nicht häufig vor, dass hohe und höchste Vertreter eines östlichen Staates bis hinauf zum Staatspräsidenten die Fortgegangenen zur Heimkehr aufmuntern“. Gleichwohl erinnerte Steinbach an die schikanösen Bedingungen im kommunistischen Regime und das Schicksal der mehr als 15 Millionen deutschen Deportations- und Vertreibungsopfer aus ganz Mittelost- und Südosteuropa. „Es ist eine lange überfällige Verpflichtung Deutschlands, endlich eine Dokumentationsstätte in Berlin zu errichten, in der das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedler und ihre Siedlungsgeschichte deutlich werden“, erklärte die BdV-Präsidentin am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl. Ihre Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

22. Februar 2007

Rumänien und Siebenbürgen

Kulturhauptstadt Europas - zwischen Goethes Faust und Oberths Raketen

Auf vielfachen Leserwunsch wird der im Deutschen Ostdienst (Heft 1/2007, S. 5-8) veröffentlichte Beitrag von Ingmar Brantsch „Hermannstadt/Sibiu – Kulturhauptstadt Europas“ im Folgenden leicht gekürzt abgedruckt. mehr...

5. November 2006

Kulturspiegel

Junge Siebenbürgen-Forscher pflegen regen Dialog

Vom 3. bis 6. Oktober fand in der Akademie Mitteleuropa in Bad Kissingen das 6. internationale Diplomanden- und Doktorandenkolloquium statt. Nachdem das Siebenbürgen-Institut von 2001 bis 2004 die ersten vier Tagungen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Gundelsheim am Neckar durchgeführt hatte, fand bereits das letztjährige Graduiertenkolloquium in Kooperation mit dem Ungarischen Institut München ebendort statt. Als dritter Partner kam in diesem Jahr die Akademie Mitteleuropa Bad Kissingen hinzu, die in ihrem Tagungszentrum „Der Heiligenhof“ auch für hervorragende Bedingungen zur Durchführung der Konferenz sorgte. mehr...

9. September 2006

HOG-Nachrichten

Reußner Denkmal eingeweiht: "Die Toten ermahnen zum Frieden"

Ein Denkmal für die Opfer von Krieg und Deportation wurde am 5. August 2006 in Reußen eingeweiht. Die erfolgreiche Mission von Johann Lauer, der das Denkmal im Alleingang bewerkstelligt und finanziert hatte, endete tragisch: Der Siebenbürger Sachse erlag vier Tage danach einem Herzinfarkt in Weidenbach. mehr...

8. September 2006

Aus den Kreisgruppen

Begegnungsfest 2006 in Munster

Unter dem Motto "Zukunft braucht Hoffnung", das schon den Leitsatz zum diesjährigen Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl abgegeben hatte, fand am 27. August das 14. Treffen der Siebenbürger Sachsen aus Norddeutschland statt, das traditionsgemäß alle zwei Jahre in Munster, der gastfreundlichen Stadt im Süden der Lüneburger Heide, von der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen der Landsmannschaft veranstaltet wird. Mitgewirkt hat die Landesgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein. mehr...

5. Mai 2006

Kulturspiegel

Das "deutsche Problem" in Rumänien in den Nachkriegsjahren

Rezension eines aufschlussreichen Sammelbandes mit Archivmaterial über die gegen die Deutschen in Rumänien verhängten Repressalien: "Germanii din România 1944-1956. Culegere de documente de arhivă, intocmită de Hannelore Baier" (Die Deutschen aus Rumänien 1944-1956. Sammlung von Archivdokumenten, zusammengestellt von Hannelore Baier), Honterus-Verlag Hermannstadt, 2005, 168 Seiten, ISBN 973-87070-2. mehr...

19. April 2006

Kulturspiegel

"Heim ins Reich" und was daraus wurde

Eine fundierte Darstellung über die Geschichte der Deutschen in Ost- und Südosteuropa ist das Buch von Ortfried Kotzian: "Die Umsiedler. Die Deutschen aus Bessarabien, der Bukowina, der Dobrudscha, Galizien, der Karpaten-Ukraine und West-Wolhynien" (= Studienbuchreihe der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat, Band 11), Langen Müller Verlag, München, 2004, 384 Seiten, Preis: 29,90 Euro, ISBN 3-7844-2860-6, das im Folgenden rezensiert wird. mehr...

16. April 2006

Kulturspiegel

Erinnerungen an Krieg und Gefangenschaft

Der aus Urwegen stammende und heute in Unna lebende Thomas Lutsch veröffentlichte unlängst im Selbstverlag seine Erinnerungen an den Weltkrieg und seine sechsjährige Gefangenschaft in Russland. mehr...