Ergebnisse zum Suchbegriff „Deutsches Institut“

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19. September 2012

Kulturspiegel

„Interdisziplinär, europäisch und weltoffen“: 50 Jahre AKSL

„Siebenbürgen – eine Forschungslandschaft“ war das Motto der wissenschaftlichen Tagung, mit der der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) vom 7. bis 9. September sein 50-jähriges Jubiläum beging. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Reinhold Gall, Innenminister des Landes Baden-Württemberg. Den Auftakt zur Jubiläumsfeier bildete am 7. September eine Festveranstaltung, für die die Universität Heidelberg ihre Tore geöffnet hatte. Als „Kristallisationspunkt der Forschung der Siebenbürger Sachsen“ würdigte Innenminister Reinhold Gall in seinem Grußwort die Kultureinrichtungen auf Schloss Horneck, die das Land Baden-Württemberg auch in Zukunft unterstützen werde, da es die siebenbürgische Kultur als unverzichtbaren Teil der deutschen Kultur in einem gesamteuropäischen Kontext ansehe, deren Erhalt eine Verpflichtung sei. mehr...

16. Juli 2012

Kulturspiegel

Tübinger Forschungszentrum feierlich eröffnet

Im Rahmen einer politisch und wissenschaftlich hochrangig besetzten Feierstunde am 6. Juli in der Alten Aula der Universität Tübingen wurde das neu gegründete „Zentrum zur Erforschung deutscher Geschichte und Kultur in Südosteuropa an der Universität Tübingen“ feierlich eröffnet. Der Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Reinhold Gall, äußerte in seinem Grußwort die Hoffnung, dass es der neuen Forschungseinrichtung gelingen möge, die einschlägige Forschung zu stärken und das Interesse an Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa noch stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung gestaltete ein Ensemble des musikwissenschaftlichen Instituts der Eberhard Karls Universität Tübingen. mehr...

17. November 2010

Kulturspiegel

Tagung über sächsisches Kulturerbe in Hermannstadt

Hermannstadt – Drei Elemente kennzeichnen im Wesentlichen die sächsische Kultur in Siebenbürgen: Entwickelt und gepflegt wurde sie hauptsächlich in Städten von perfekt organisierten Gemeinschaften, die über die Jahrhunderte in regem Austausch standen mit Zentral- und Westeuropa. Auf diese Formel brachte Prof. Dr. Paul Niedermaier, Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2007, das Wesen des Kulturerbes, das die Sachsen in den vergangenen 800 Jahren im Karpatenbecken schufen. Sein Rückblick auf diese Kulturleistung stand am Beginn der Tagung „Deutsches Kulturerbe in Siebenbürgen“, die am 29. und 30. Oktober an der Hermannstädter Lucian-Blaga-Universität stattfand. mehr...

26. September 2010

Kulturspiegel

Deutsches Institut in Klausenburg

Klausenburg – Das Deutsche Institut der Universität Babeș-Bolyai (BBU) in Klausenburg wird im Zuge der Neuordnung des Studienwesens durch den Bologna-Prozess umstrukturiert. Die Eröffnung des neuen Instituts für deutschsprachige Lehre und Forschung soll am 13. Oktober stattfinden. mehr...

6. Juli 2010

Kulturspiegel

Horst Fassels Buch über ferne, vergessene „Theater-Welten“

Es ist der dritte Band der Karl-Kurt-Klein-Reihe (benannt nach dem siebenbürgischen Linguis­ten, Literaturhistoriker und Pädagogen), der im Klausenburger Universitätsverlag erschienen ist. Als Autor zeichnet der verdienstvolle Germanist und Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Horst Fassel. Begründet wurde diese wissenschaftliche Bücherreihe im Jahr 2002 mit dem Tagungsband „Zur Geschichte des deutschsprachigen Theaters in Südosteuropa im 20. Jahrhundert“. mehr...

12. Januar 2010

Rumänien und Siebenbürgen

„Untote“ Securitate

Am 7. und 8. Dezember 2009 fand im Haus der Sudetendeutschen Stiftung in München die Tagung „Deutsche Literatur in Rumänien im Spiegel und Zerrspiegel der Securitate-Akten“ statt. Veranstalter waren das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der rumänische Nationale Rat für das Studium der Securitate-Archive (CNSAS – „Consiliul Național pentru Studierea Arhivelor Securității“). Möglich wurde die Tagung erst zwanzig Jahre nach dem Sturz der kommunistischen Diktatur in Rumänien, nachdem dem 1999 gegründeten CNSAS Teile der erhalten gebliebenen „gesammelten Securitate-Werke“ vom Rumänischen Informationsdienst übergeben worden waren. mehr...

16. März 2009

Interviews und Porträts

Dr. Jürgen Gündisch: Top-Jurist und engagierter Hamburger Bürger

Er macht kaum Aufhebens von sich, doch er gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten von Hamburg, als Jurist ebenso wie als Politiker und Verfassungsrichter. Er wird als ein „Mann des Wortes und der Sprache, der den fachlichen Diskurs liebt“ charakterisiert und bleibt als strenger, aber aufrichtiger und fürsorglicher Ausbilder und Prüfer angehender Juristen in Erinnerung. Er ist in Dresden geboren, in Budapest aufgewachsen und in Hamburg groß geworden, aber ein Siebenbürger Sachse geblieben, der sich gern zu dieser Herkunft bekennt. Er ist eine Persönlichkeit, auf die unsere Gemeinschaft stolz sein kann. mehr...

30. Oktober 2008

Kulturspiegel

Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen

Die Frankfurter Buchmesse ist am 19. Oktober mit einem Rekord von 300 000 Besuchern zu Ende gegangen. Auf dem weltgrößten Branchentreff präsentierten sich 7 000 Aussteller aus über hundert Ländern. Das besondere Interesse galt dem Gastland Türkei sowie dem Thema Digitalisierung und E-Book. Anlässlich der Buchmesse veröffentlicht diese Zeitung eine Auswahl von Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen und Rumänien. Stark vertreten sind der neu gegründete Schiller Verlag in Hermannstadt sowie der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL), der Verlag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), der hora Verlag in Hermannstadt und der Johannis Reeg Verlag in Bamberg. mehr...

2. Oktober 2008

Verschiedenes

AKSL-Tagung in Stuttgart: Toleranz oder Pragmatismus?

Toleranz, Koexistenz oder Antagonismus – mit welchem dieser Begriffe können die Verhältnisse im frühneuzeitlichen Siebenbürgen am treffendsten gekennzeichnet werden? War Siebenbürgen, wie es im Max-Moltke-Lied so schmeichelhaft heißt, stets ein „Land der Duldung, jedes Glaubens sichrer Hort“? War die Toleranz das spezifisch Siebenbürgische, oder sollte man eher von einer mehr oder weniger friedlichen Koexistenz der verschiedenen Nationen, Stände, Religionen sprechen? Gab es nicht auch unlösbare Gegensätze zwischen den Religionsgemeinschaften, Antagonismen, die zu Konflikten geführt haben oder hätten führen können? Diesen Fragen widmete sich die 43. Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgischen Landeskunde (AKSL), die vom 18. bis 20 September d. J. in Stuttgart stattgefunden hat. Die Veranstaltung stand unter dem Titel: „Toleranz – Koexistenz – Antagonismus. Wahrnehmungen religiöser Vielfalt in Siebenbürgen zwischen Reformation und Aufklärung“. mehr...

16. Oktober 2007

Kulturspiegel

Die große Zeit des deutschen Theaters in Hermannstadt

Rolf Maurer eröffnete am 28. September im Foyer des Nürnberger Hubertussaals die Ausstel­lung „425 Jahre deutsches Theater in Hermannstadt, 50 Jahre DASS (Deutsche Abteilung des Staats­theaters Hermannstadt)“. Viele ehemalige Theaterbesucher aus Siebenbürgen verfolgten gespannt eine anschauliche Führung, die wichtige Fakten und politische Epochen ebenso ansprach wie die Verdienste der renommiertesten Akteure und das Seelenleben der Künstler in den letzten fünfzig Jahren. mehr...