Ergebnisse zum Suchbegriff „Einigung“

Artikel

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13. Januar 2020

Kulturspiegel

Klaus Johannis erhält Aachener Karlspreis 2020

Der rumänische Staatspräsident Klaus Johannis wird mit dem diesjährigen Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet. Das haben Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und der Vorsitzende des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, Dr. Jürgen Linden, am 14. Dezember in Aachen bekanntgegeben. Johannis habe sein Land zu einer proeuropäischen und rechtsstaatlichen Politik geführt, begründete das Karlspreis-Direktorium seine Entscheidung. Der 60-jährige Siebenbürger Sachse hat in einer ersten Reaktion seine Freude über diese hohe Auszeichnung zum Ausdruck gebracht. mehr...

7. Januar 2020

Rumänien und Siebenbürgen

Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis zu Besuch in Bayern

Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis trifft sich heute bei einem Arbeitsbesuch in Bayern mit Ministerpräsident Markus Söder und Landtagspräsidentin Ilse Aigner und nimmt an der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Kloster Seeon teil. mehr...

21. Juni 2019

Verbandspolitik

Heimattag einer lebendigen Gemeinschaft: Verband der Siebenbürger Sachsen feiert 70-jähriges Bestehen

Rund 24.000 Besucher feierten den 69. Heimattag der Siebenbürger Sachsen vom 7. bis 10. Juni in Dinkelsbühl. Das Pfingstfest stand im Zeichen des 70-jährigen Bestehens des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, der am 26. Juni 1949 in München gegründet worden ist. Das Motto „70 Jahre – Für die Gemeinschaft“ stellte in prägnanter Weise eine Wirklichkeit fest, die in Dinkelsbühl überall spürbar war: Die Gemeinschaft ist nach sieben Jahrzehnten lebendiger denn je und wird von Tausenden Siebenbürger Sachsen getragen, die eine neue Heimat in Deutschland, Österreich oder anderen Ländern gefunden haben, die ihre Kultur beherzt pflegen, aber auch „ihre Heimat im Herzen tragen“ (Stierstorfer) und sich auch für ihre Landsleute in Siebenbürgen engagieren. mehr...

12. Juni 2019

Verbandspolitik

Der friedlichen Einigung Europas verpflichtet - Vizepräsident des EU-Parlaments, Rainer Wieland, spricht bei Kundgebung in Dinkelsbühl

Gerade in Zeiten wachsender Spannungen in Europa gilt es, das Bewusstsein zu fördern für den Wert eines friedlich geeinten Europa mit offenen Grenzen. Europa kann trotz erstarkender populistischer Bewegungen auch künftig Stabilität, Frieden, Freiheit und Wohlstand gewährleisten. Nach fester Überzeugung des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland, braucht es hierzu allerdings ein ausgeprägteres Werte- und Geschichtsbewusstsein in der Bevölkerung. In seiner Ansprache bei der Kundgebung am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl würdigte der CDU-Politiker die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen als „ Paradebeispiel dafür, wie man Zusammenhalt organisiert“. Die Rede wird im Folgenden leicht gekürzt abgedruckt. mehr...

22. April 2019

Aus den Kreisgruppen

BdV-Jahresempfang in Augsburg: Mit der "Wurzelheimat" kompetent für Europa

Juri Heiser, Vorsitzender des Augsburger Kreisverbandes des Bundes der Vertriebenen (BdV), hatte zum Jahresempfang ins Haus der Begegnung eingeladen. Ein Haus, das sich in Augsburg Russlanddeutsche, Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben teilen und das, wie Heiser bei der Begrüßung sagte, „aus allen Nähten platzt“. Jede Gruppe ist im Eingangsbereich des Hauses jeweils mit einer Pinnwand vertreten, die ihre vielfältigen Aktivitäten dokumentiert. mehr...

7. Januar 2019

Kulturspiegel

Carl Wolff – zweiter Gründer der siebenbürgisch-sächsischen Siedlung Weißkirch

Mit dem Namen Carl Wolff (1849-1929) werden gemeinhin seine Verdienste als bedeutender Volkswirtschaftler, Bankfachmann, Gründer der Raiffeisengenossenschaften und Publizist der Siebenbürger Sachsen verbunden. Weniger bekannt ist sein Wirken als zweiter Gründer der siebenbürgisch-sächsischen Siedlung Weißkirch bei Schäßburg und ihren Besonderheiten, denen der Verfasser, der Historiker Dr. Michael Kroner, in diesem Beitrag nachgeht. Seine Ausführungen basieren unter anderem auch auf Recherchen zu seinem neuesten, reich bebilderten Buch „Carl Wolff. Siebenbürgisch-sächsischer Publizist, Politiker und Volkswirtschaftler“ (Schiller Verlag, Hermannstadt-Bonn), das kürzlich erschienen ist. mehr...

4. August 2018

Kulturspiegel

Seminar in Bad Kissingen: „Zerfällt Europa? Deutsche und ostmitteleuropäische Sichtweisen“

2012 erhielt die EU den Friedensnobelpreis. Die friedenserhaltende Wirkung, der wirtschaftliche und soziale Wohlstand für rund eine halbe Milliarde Menschen wurden damit gewürdigt. Die europäische Einigung schien unaufhaltsam und unauflöslich. Es gab keinen Staat in Europa, der nicht dazugehören wollte. Aber es haben sich neue Konfliktlinien entlang der Grenzen der alten westlichen mit den ostmitteleuropäischen Staaten ergeben. Die Ostmitteleuropäer fühlen sich in ihren nationalen und teilweise auch in religiösen kollektiven Identitäten bedroht. Es soll im Seminar eine Analyse der gegenwärtigen Probleme und Perspektiven versucht werden. mehr...

22. Juli 2018

Verschiedenes

Kann man mehrere Heimaten haben? - Diskussion in Waldkraiburg

Der Landesvorsitzende der Union der Vertriebenen (UdV), Bernd Posselt, hatte am 8. Juli unter dem Motto „Heimat hat Zukunft“ zu einer Podiumsdiskussion in das Haus der Vereine in Waldkraiburg eingeladen. Der Bezirksvorsitzende der UdV Oberbayern, Andreas Orendi, begrüßte unter den Gästen auch siebenbürgische Amtsträger wie die Kreisgruppenvorsitzenden Kurt Zikeli (Waldkraiburg) und Manfred Binder (Ingolstadt), den stellvertretenden Landesvorsitzenden Harry Lutsch sowie den Ehrenvorsitzenden der Kreisgruppe Waldkraiburg, Mathias Möss. mehr...

22. Mai 2018

Verbandspolitik

Aussiedlerbeauftragter Bernd Fabritius: „nachhaltig kämpfender Partner an Ihrer Seite“

Die Bundesregierung wird die Arbeit der Vertriebenen und Aussiedler in Deutschland und der deutschen Minderheiten in den Heimatländern weiterhin nach Kräften und ganz beherzt fördern. Diese Zusage aus dem Koalitionsvertrag bekräftigte der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, in seiner Festrede beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 20. Mai 2018 in Dinkelsbühl. Er übermittelte nicht nur als erster Siebenbürger Sachse Grüße seitens der Bundesregierung, sondern kündigte als „nachhaltig kämpfender Partner an Ihrer Seite“ auch eine Reihe konkreter Maßnahmen an. So werden die Mittel für deutsche Zwangsarbeiter aufgestockt, nachdem bis Ende letzten Jahres doppelt so viele Anträge eingegangen sind als ursprünglich erwartet. Die Förderung der deutschen Minderheit in Rumänien wird ebenso fortgesetzt wie die der kulturellen Maßnahmen in Deutschland. Dazu gehört als „Projekt mit Leuchtturmwirkung“ der Um- und Ausbau von Schloss Horneck zu einem Kultur- und Begegnungszentrum. Zudem wird sich Dr. Bernd Fabritius für die Beseitigung der „eklatanten Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen der Spätaussiedler im deutschen Rentenrecht“ einsetzen. Die Festrede des neuen Aussiedlerbeauftragten wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

7. Juni 2017

Verbandspolitik

Gerda Hasselfeldt münzt große Empathie für Siebenbürger Sachsen in politische Handlungen um

Gerda Hasselfeldt, MdB, Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, hat in ihrer Festansprache bei der Eröffnung des Heimattages am 3. Juni in Dinkelsbühl die aktuelle Lage der Siebenbürger Sachsen im Beziehungsgeflecht zwischen alter und neuer Heimat sowie ihren wesentlichen gesellschaftlichen und kulturellen Beitrag in Deutschland und Rumänien einer tiefsinnigen Analyse unterzogen. Die Politikerin verdeutlichte mit viel Empathie, wie die Anliegen der Vertriebenen und Aussiedler im Deutschen Bundestag artikuliert und in politische Handlungen umgesetzt werden. So wurden in dieser Legislaturperiode die Kulturförderung der Heimatvertriebenen weiterentwickelt, die Mittel dafür seit 2005 nahezu verdoppelt, der Um- und Ausbau von Schloss Horneck wurde ebenso gefördert wie die deutschsprachigen Schulen in Rumänien, ehemalige deutsche Zwangsarbeiter wurden finanziell entschädigt. Da Spätaussiedler im Alter in erheblichem Maße von Armut betroffen sind, will die 66-Jährige nun eine „Besserstellung der Spätaussiedler im Fremdrentengesetz“ erreichen. Gerda Hasselfeldt sagte ebenso wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann spontan zu, im August am großen Sachsentreffen in Hermannstadt teilzunehmen, wo Staatspräsident Klaus Johannis als Gastgeber in Erscheinung treten wird. Hasselfeldts Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...