Ergebnisse zum Suchbegriff „Erinnerung Weltkrieg“
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Die Serenissima Siebenbürgens: Aufwühlendes Hermannstadt-Buch von Dagmar Dusil
Ob die Siebenbürger Sachsen ein Volk der Denker sind, sei dahingestellt, aber ein Volk der „Dichter“ sind sie ganz sicher. Jedenfalls wird meine Vermutung von diesem Buch mit Erinnerungen an die Heimatstadt eindrücklich belegt, wobei die Sachsen von ihren wenigen rumänischen Landsleuten kongenial sekundiert werden. Nicht weniger als vierzehn Lehrer verschiedener Couleur haben das Ökotop ihrer Kindheit und Jugend lebendig auferstehen lassen. Es folgen neun Schriftsteller und Publizisten – allesamt nüchtern-sachliche oder poetische Kommunikationsprofis und Meister des geschriebenen Wortes. Immerhin noch sechs Ingenieure und Naturwissenschaftler füllen das Periodensystem der Hermannstädter Straßen und Plätze akribisch und punktgenau auf. Zahlenmäßig abgeschlagen, aber nicht weniger verzaubert von ihrem Thema rangieren die Ärzte, Juristen, Betriebswirte, Maler und Musiker. Als Quereinsteiger in das mühevolle Geschäft des Sprachdiskurses bieten sie erstaunliche neue Perspektiven und überraschend frische Ansichten. mehr...
Volkstrauertag in Dinkelsbühl: Christa Wandschneider spricht an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen
Am Volkstrauertag versammelten sich zahlreiche Teilnehmer auf der Alten Promenade in Dinkelsbühl, darunter Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, mehrere Stadträte wie auch Landsleute aus der Kreisgruppe Dinkelsbühl – Feuchtwangen. Die diesjährige Gedenkansprache hielt Christa Wandschneider, Bundesfrauenreferentin und Frauenreferentin des Landesverbandes Bayern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. An der Gedenkstätte wurden Kränze der Stadt Dinkelsbühl und unseres Verbandes niedergelegt. Lesen Sie im Folgenden die Rede von Christa Wandschneider zum diesjährigen Volkstrauertag in Dinkelsbühl. mehr...
Gedächtnis und Erinnerung: Interdisziplinäres Symposium auf Schloss Horneck und online
„Erinnerst du dich noch an …?“ Kaum eine andere Frage kann so schnell ein Gefühl von Gemeinschaft entstehen lassen. Diese und andere Fragen wurden am 16. Oktober auf Schloss Horneck beim interdisziplinären Symposium zum Thema Gedächtnis und Erinnerung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Dagmar Seck, die Bundeskulturreferentin des Verbandes, hatte die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Hannah Monyer, den Bildhauer und Fotografen Prof. Peter Jacobi und die Autorin Lena Gorelik eingeladen. mehr...
„Memoria – Denk- und Mahnmale“: Peter Jacobis sehenswerte Ausstellung im Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim
Das Siebenbürgische Museum Gundelsheim zeigt noch bis zum 26. Februar 2023 die Sonderausstellung „Memoria – Denk- und Mahnmale des Bildhauers Peter Jacobi“. In dieser Ausstellung sind erstmals im Siebenbürgischen Museum Werke des international renommierten Bildhauers und Fotografen Peter Jacobi, Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2003 und 2021 mit dem Constantin Brâncuși-Preis ausgezeichnet, in einer Zusammenschau zu sehen, die 50 Jahre seines künstlerischen Schaffens umspannt. Ein Hauptthema, das Jacobi seit den späten 1970er Jahren beschäftigt, ist der Holocaust. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der rumänische Staat ihn 2006 mit der künstlerischen Gestaltung des nationalen Holocaust-Mahnmals in Bukarest betraute. Dieses 2009 eingeweihte Denkmalensemble steht als ein Hauptwerk Jacobis im Zentrum der Ausstellung. Neben Skulpturen, plastischen Studien und Modellen seiner Denkmäler sind auch Fotografien des Künstlers zu sehen, die in ihrer stilllebenhaften Komposition Vergänglichkeit und Wandel, insbesondere der siebenbürgischen Heimat, vergegenwärtigen. Die Schau wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. mehr...
Herausragende Rumänienexpertin und einsichtsreiche Kennerin der "unvollendeten Revolution": Dr. Anneli Ute Gabanyi zum 80.
Ohne Zweifel gehört Dr. Anneli Ute Gabanyi seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Rumänienexperten im deutschsprachigen Raum. Ihr stets umsichtig informiertes, gründliches Sachwissen ging nicht nur in eine Vielzahl von Artikeln, Aufsätzen und Büchern ein, sondern ist viele Jahre wiederholt auch in Hearings, Rundfunk- und Fernsehsendungen, Expertisen (z.B. für das Auswärtige Amt) usw. in Anspruch genommen worden. Vor allem in den Jahren nach der demokratischen Wende im östlichen Europa hat sie zudem eine sehr erfolgreiche Tätigkeit im Hinblick auf den Auf- und Ausbau fachlicher Beziehungen zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, zu Forschungs- und Kultureinrichtungen sowie zu intellektuellen Kreisen in Rumänien entwickelt oder reaktiviert. Dabei kam dem Erfolg sicherlich ihre auch sonst vielfach geschätzte charmante, menschlich einnehmende und zugleich sehr seriöse und zuverlässige Art zugute. mehr...
Vom Schenken, Sammeln und Bewahren: Bedeutende Schenkungen und Dauerleihgaben für das Siebenbürgische Museum
Oft wird davon gesprochen, dass Objekte Geschichten erzählen, dass sie berichten vom Leben in längst vergangenen Zeiten. Doch in Wirklichkeit erzählen diese Objekte nicht selbst. Sie sind gewissermaßen nur Medien, die als Erinnerungsstücke die Erinnerung an das Vergangene bewahren. Um diese Erinnerungen aber wachzurufen, sie der heutigen Generation zu vermitteln, braucht es Einrichtungen, die diese Aufgabe übernehmen. Dies sind die Museen. Denn sie sammeln und bewahren historische Objekte nicht nur, sondern erzählen in Ausstellungen deren Geschichte. mehr...
32. Sachsentreffen in Meschen: In krisenvollen Zeiten sich „zu Rat und Tat die Hände reichen“
Es ist das 32. Sachsentreffen seit der Wende – aber das erste in Meschen. Warum wurde ausgerechnet das kleine Dorf im Kreis Hermannstadt auserkoren? Hier wirkte Stephan Ludwig Roth ab 1847 als Pfarrer – neben Samuel von Brukenthal eine der bedeutendsten siebenbürgischen Persönlichkeiten. In Meschen wurde er im Zuge der Revolution von 1848-49 verhaftet und kurz danach, am 11. Mai 1849, in Klausenburg hingerichtet. Auf Schritt und Tritt erinnern an ihn Gedenktafeln und Büsten: in der Kirche, vor dem Pfarrhaus auf dem Hügel hinter der Kirchenburg, auch die benachbarte Schule trägt seinen Namen. Und natürlich stammt auch das Motto des diesjährigen Sachsentreffens von Roth: „Zu Rat und Tat die Hände reichen“. mehr...
Stellenausschreibung der Universität Regensburg
Die Universität Regensburg ist mit über 20.000 Studierenden eine innovative und interdisziplinär ausgerichtete Campus-Universität mit vielseitigen und hochrenommierten Forschungsaktivitäten und einem breiten und attraktiven Studienangebot für junge Menschen aus dem In- und Ausland. Der Lehrstuhl Geschichte Südost- und Osteuropas erforscht die Geschichte des östlichen und südöstlichen Europas in ihren transnationalen und vergleichenden Bezügen. Er beschäftigt sich auch mit den Verbindungen zwischen der Region und Bayern. mehr...
Stellenausschreibung der Universität Regensburg
Die Universität Regensburg ist mit über 20.000 Studierenden eine innovative und interdisziplinär ausgerichtete Campus-Universität mit vielseitigen und hochrenommierten Forschungsaktivitäten und einem breiten und attraktiven Studienangebot für junge Menschen aus dem In- und Ausland. Der Lehrstuhl Geschichte Südost- und Osteuropas erforscht die Geschichte des östlichen und südöstlichen Europas in ihren transnationalen und vergleichenden Bezügen. Er beschäftigt sich auch mit den Verbindungen zwischen der Region und Bayern. mehr...
Bernd Fabritius: Eine starke Stimme für Gerechtigkeit und einen positiven Heimatbegriff
Der Bund der Vertriebenen (BdV) sei der einzige repräsentative Dachverband der Vertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler in Deutschland, betonte BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius in seiner Festrede am 5. Juni beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Der erzwungene Heimatverlust bedeute ein kollektives Trauma bis in die dritte Generation. Aus diesen Erfahrungen heraus fordert der Bund der Vertriebenen „ein weltweites, sanktionsbewehrtes Vertreibungsverbot“. Fabritius übte scharfe Kritik an der aktuellen Entscheidung der Bundesregierung, die Projektförderung für die Kulturarbeit der Vertriebenen und Aussiedler um über eine Million Euro zu kürzen. Zudem forderte der BdV-Präsident eine Gleichbehandlung der Aussiedler und Spätaussiedler im geplanten Härtefallfonds und darüber hinaus eine gerechte Neuregelung im Rentenrecht. Den Heimattag in Dinkelsbühl bezeichnete Fabritius als „schlüssig, stimmig und wunderbar“ und pries ihn als passenden Ort, um die siebenbürgisch-sächsische Kultur und Identität zu pflegen. Die Ansprache von Dr. Bernd Fabritius, der zugleich Ehrenvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ist, wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...







