Ergebnisse zum Suchbegriff „Forum“

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2. März 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Partner von hoher strategischer Bedeutung: Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis besucht Berlin

Der neue Staatspräsident Rumäniens Klaus Johannis erweist sich als enormer Gewinn für sein Land. Bei seinem Antrittsbesuch am 26. Februar in Berlin bekräftigte der Siebenbürger Sachse die starke europäische Bindung Rumäniens und kündigte eine aktivere Rolle seines Landes bei der Vertiefung der Europäischen Union an. Die jüngste Krise in der Ukraine und der Konflikt Russlands mit der Europäischen Union rücken auch das benachbarte Rumänien in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Klaus Johannis sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel „von einem sehr anregenden, sehr freundschaftlichen“ Austausch, den man fortsetzen wolle. „Wir werden uns regelmäßig bei den Europäischen Räten begegnen und dann auch eine ganz gemeinsame Agenda hinsichtlich der Ukraine bis hin zu anderen außenpolitischen und europapolitischen Herausforderungen haben.“ Johannis' Staatsbesuch blieb zwar in den deutschen Medien weitgehend unbeachtet, erhöht aber schlagartig die außenpolitische Bedeutung Rumäniens, markiert eine Vertiefung der deutsch-rumänischen Beziehungen und zeigt, dass die rumänische Zivilgesellschaft und Diaspora in nachhaltige innenpolitische Reformen einbezogen wird. mehr...

2. März 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Staatspräsident Klaus Johannis beim Deutsch-Rumänischen Forum

Staatspräsident Klaus Johannis beim Deutsch-Rumänischen Forum
Am 26. Februar 2015 war der neue rumänische Staatspräsident Klaus Johannis zu seinem Antrittsbesuch in der Bundeshauptstadt. Nach Gesprächen mit Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert, MdB, nahm Johannis auch einen Termin im Rahmen des Deutsch-Rumänischen Forums (DRF) in Kooperation mit der Deutsch-Rumänischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages wahr. mehr...

26. Februar 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Klaus Johannis gewinnt Botschafter Lazăr Comănescu als Präsidialberater

Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis trifft heute zu seinem ersten Staatsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland ein. Er wird Gespräche mit Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angelika Merkel, dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert, und dem Deutsch-Rumänischen Forum in Berlin führen. Abends ist eine Begegnung mit Vertretern der rumänischen Diaspora, der siebenbürgischen und Banater Verbände in der Botschaft von Rumänien geplant. mehr...

19. Februar 2015

Kulturspiegel

Deportationskonferenz in Hermannstadt

Hermannstadt – Anlässlich des Gedenkens an die vor 70 Jahren stattgefundene Russlanddeportation der deutschen Minderheit aus Rumänien veranstaltet die Deutsche Gesellschaft e.V. Berlin zusammen mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) und der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. in Hermannstadt am 10. und 11. März eine Konferenz zum Thema „Die Deportation im kollektiven und individuellen Gedächtnis“. mehr...

19. Februar 2015

HOG-Nachrichten

Interview mit Pfarrer Johann Zey über die Arbeit im Reener Ländchen

Seit fünf Jahren wirkt Johann Zey als Pfarrer in Sächsisch-Regen. Während die evangelischen Gemeinden in Siebenbürgen kontinuierlich schrumpfen, wächst die Arbeit für den siebenbürgisch-sächsischen Seelsorger, der zudem sieben Kirchengemeinden im Reener Ländchen betreut. Das nachfolgende Gespräch führte Ingrid Hornung. mehr...

11. Februar 2015

Rumänien und Siebenbürgen

25 Jahre Forum Kronstadt

Kronstadt – Im eigenen Festsaal feierte das Demokratische Forum der Deutschen im Kreis Kronstadt (DFDKK) am 26. Januar sein 25-jähriges Bestehen. Die Festansprache hielt DFDKK-Vorsitzender Wolfgang Wittstock. mehr...

10. Februar 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Gedenkfeier in Bukarest erinnert an Russlanddeportation der Deutschen aus Rumänien vor 70 Jahren

Etwa 70000 Deutsche aus Rumänien – 112000 aus ganz Südosteuropa – wurden im Zuge des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit in russische Arbeitslager deportiert: Junge, arbeitsfähige Menschen – Männer zwischen 17 und 45 Jahren, Frauen von 18 bis 30 Jahren, Knaben und Mädchen, manchmal sogar mit ihren Vätern und Müttern zusammen – wurden in Viehwaggons verfrachtet und mitten im strengen Winter 1945 abtransportiert. Wochen oder gar Monate dauerte die Reise in ein unbekanntes Schicksal. Familien wurden auseinandergerissen, in verschiedene Arbeitslager gebracht. Mit den Lieben, die in der Heimat verblieben – den Kindern und Großeltern oder den Männern, die noch an den Fronten kämpften, denn zum Zeitpunkt der Deportation war der Krieg noch nicht zu Ende – riss jahrelang jeder Kontakt ab. Fünf Jahre lang, manche auch länger, kämpften die Deportierten gegen Kälte, Hunger und Tod in den Erz- und Kohleminen und -fabriken im Donbass oder im Ural, bis die meisten der Überlebenden 1948/49, einige erst 1950/51, zurück in die Heimat durften. Die anderen etwa 10000, die Krankheit, Arbeitsunfällen oder dem Hunger zum Opfer gefallen waren, schluckte die russische Erde: nackt, namenlos, würdelos. Kein Grabstein, keine Gedenktafel erinnert bis heute in der ehemaligen Sowjetunion an ihr Schicksal – an den Teil der Geschichte, den es überhaupt erst seit der Wende 1989 zu geben begann. mehr...

30. Januar 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Deportationsgedenken in Siebenbürgen

Tiefe Spuren in der Gemeinschaft und den Herzen hat die Deportation von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion hinterlassen. Immer weniger Überlebende gibt es jedoch unter uns, die über die Schwerstarbeit in Bergwerken, Industrieanlagen, Kolchosen und Baustellen berichten können, die vor 70 Jahren Hungersnot und eisige Kälte erleben mussten und deren Erfahrung bis heute als Mahnung steht. mehr...

29. Januar 2015

Rumänien und Siebenbürgen

Dr. Paul Jürgen Porr erhielt das Verdienstkreuz am Bande

Hermannstadt – Im Rahmen einer Festveranstaltung in Hermannstadt wurde am 19. Januar der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Dr. Paul-Jürgen Porr, mit dem Verdienstkreuz am Bande des Bundesverdienstordens ausgezeichnet. mehr...

17. Dezember 2014

Kulturspiegel

Abbrüche und Aufbrüche

Im Königreich Großrumänien stellten sie einst vier Prozent der Bevölkerung dar – die rund 750000 Deutschen, die sich im Laufe der vorangegangenen Jahrhunderte teils freiwillig, teils unter Zwang in den östlichen Gebieten Europas angesiedelt hatten: Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, Sathmarer Schwaben, Banater Berglanddeutsche, Bessarabien-, Bukowina- und Dobrudscha-Deutsche, Zipser und andere kleinere Gruppen. Heute – nur 100 Jahre später – lebt gerade noch ein Zwanzigstel davon im Land, der Rest kehrte zurück in die alte, neue Heimat. mehr...