Ergebnisse zum Suchbegriff „Frauen“

Artikel

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14. Januar 2026

Rumänien und Siebenbürgen

Symposium zum Thema „Deportationen nach ethnischen Kriterien – ein zentrales Element totalitärer Regime?“

Der breiten Öffentlichkeit bekannt sind die Verbrechen des Nazi-Regimes: die Extermination der jüdischen Bevölkerung und anderer unerwünschter Gruppen in Vernichtungslagern. Vertraut ist man – in Rumänien, und seit Herta Müllers Roman „Atemschaukel“ auch darüber hinaus – mit der Verschleppung der deutschen Minderheit nach Russland oder den nicht ethnisch motivierten Zwangsumsiedlungen in die Bărăgan-Steppe im Kommunismus. Von der Deportation der Juden und Roma nach Transnistrien haben viele zumindest schon gehört. Der Bevölkerungsaustausch mit Bulgarien, die „Heimholung“ der Deutschen aus Osteuropa „ins Reich“ oder gar die Deportation ethnischer Ungarn aus Siebenbürgen sind jedoch weniger präsent im Massenbewusstsein. Dabei war Deportation – obwohl man sie früher nicht so genannt hat, sondern „Bevölkerungsaustausch“, „Evakuierung“ oder „Repatriierung“ – im 20. Jahrhundert ein europäisches Phänomen. Millionen von Menschen wurden zwangsumgesiedelt: im Sinne der ethnischen Homogenisierung von Nationenstaaten. Zur Abstrafung eines Volks. Aus Rache für einen Krieg. Zur besseren Kontrolle von „Staatsfeinden“. mehr...

13. Januar 2026

Verschiedenes

Deportierte Maria Schnäp erinnert sich: Aushebungen am 13. Januar 1945 in Großau

Im Januar 1945 wurden 30 000 Frauen und Männern aus Siebenbürgen unter unmenschlichen Bedingungen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt. Dazu gehörte Maria Schnäp, geboren am 12. April 1925 in Großau. Sie war zweieinhalb Jahre lang deportiert, wurde krankheitsbedingt nach Deutschland, Zwickau, entlassen und zog später nach Bayern um. Nach ihrem Tod am 14. Juli 2024 in Germerswang fand ihr Sohn Mathias Schnäp bei Aufräumarbeiten unterm Bett die folgenden Aufzeichnungen. mehr...

8. Januar 2026

Österreich

Nachbarschaft Rosenau: Ehrenbundesobmann Pfr. i.R. Volker Petri hält Vortrag

Der 8. Mai 1945 und die Situation der siebenbürgisch-sächsischen Flüchtlinge in Österreich: Am 6. November durften mehr als 60 Personen im Rahmen des Siebenbürgischen Kulturherbstes Oberösterreich einem sehr informativen Vortrag von Pfr. i.R. Volker Petri folgen. Der Vortrag beleuchtete die Situation der siebenbürgisch-sächsischen Flüchtlinge in Österreich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. mehr...

2. Januar 2026

Verschiedenes

Das olympische Feuer durch Großau getragen: Nachruf auf den Hochschullehrer und Handballtrainer Karl Martini

Er sei ein Handball-Verrückter. Das hat Karl Martini immer wieder von sich gesagt. In seinem Leben hat sich fast alles um den Handball gedreht. Es war ein Leben für den Sport. Als Spieler ist er mit Fogarasch Meister auf dem Großfeld geworden, als Trainer hat er den Landespokal der Sportschulen und einen Jugendmeistertitel gewonnen. Und als Hochschullehrer ist er immer wieder in die Niederungen des Handballs hinabgestiegen. Am 25. Dezember ist Karl Martini in München-Allach nahe seiner Wahlheimat Karlsfeld im Alter von 92 Jahren gestorben.
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26. Dezember 2025

Rumänien und Siebenbürgen

Weihnachtsausgabe der "Kirchlichen Blätter" erschienen

Und wieder erscheinen die "Kirchlichen Blätter" auf Papier und online, und Letztere komplett in Farbe. Wir haben uns wie immer um einen bunten Themenmix bemüht, der die Arbeit der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien widerspiegeln soll. mehr...

22. Dezember 2025

Kulturspiegel

Weihnachten 2025, ein Neubeginn für Schloss Horneck

Es war einmal, an einem kalten Winterabend, als die ersten Schneeflocken leise über das Neckartal tanzten und sich wie zarte Träume auf die alten Mauern von Schloss Horneck legten. Hoch oben, über den Lichtern von Gundelsheim, ruhte das Schloss wie ein Wächter über die Zeiten hinweg – stolz, doch ein wenig müde. Wind und Wetter hatten ihm zugesetzt, und das Dach, das einst Schutz und Geborgenheit bot, war alt geworden, vom Regen gezeichnet und vom Frost geplagt. mehr...

8. Dezember 2025

Kulturspiegel

Das Dutzend ist voll: Filmreihe in Heilbronn ist ein Erfolg

Anlässlich der zwölften Filmvorführung am 23. Oktober im Arthaus Kino wurde Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim, das Silberne Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürgen Sachsen in Deutschland verliehen. Die Ehrung überreichte Ines Wenzel, stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Baden-Württemberg und Vorsitzende der Kreisgruppe Heilbronn. Sie dankte Dr. Fabritius für die erfolgreiche Durchführung dieses Kooperationsprojektes. mehr...

23. November 2025

Kulturspiegel

„Erinnerung darf kein Stillstand sein“: Manfred Binder spricht am Volkstrauertag an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl

Der Volkstrauertag wird in Dinkelsbühl mit Gedenkveranstaltungen begangen, die an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen auf der Alten Promenade beginnen. So versammelten sich am 16. November zahlreiche Teilnehmer, darunter Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, seine Stellvertreterin Nora Engelhardt und mehrere Stadträte der Stadt Dinkelsbühl. Seitens der Kreisgruppe Dinkelsbühl – Feuchtwangen waren der Vorsitzende Horst Wellmann, seine Stellvertreter und weitere Mitglieder anwesend. An der Gedenkstätte wurden Kränze der Stadt Dinkelsbühl und unseres Verbandes niedergelegt. Nachdem die Siebenbürgische Heimatglocke die Feierlichkeiten eingeläutet hatte, gefolgt von der Stadtkapelle Dinkelsbühl, hielt Manfred Binder, Vorsitzender des Landesverbandes Bayern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., die Ansprache. Die Feierlichkeiten wurden an der Kriegergedächtniskapelle und in der Paulskirche mit einem Ökumenischen Gottesdienst und der Ansprache des Oberbürgermeisters Dr. Christoph Hammer, fortgesetzt. Lesen Sie im Folgenden die Rede von Manfred Binder zum Volkstrauertag. mehr...

20. November 2025

Kulturspiegel

Deutsche Erstaufführung der „Hexenszenen“ in Heidelberg

Die deutsche Erstaufführung der „Hexenszenen“, eines siebenbürgischen Melodrams von Prof. Heinz Acker, fand am 26. Oktober 2025 in der Peterskirche von Heidelberg statt. Die rund 200 Zuschauer in der vollbesetzten Kirche erlebten einen eindrucksvollen Abend, beginnend mit einer kraftvollen Eigenkomposition des Chors der Evangelischen Studierendengemeinde Heidelberg (ESG) als Teil 1 des Abends, dirigiert von Xaver Detzel, einem einstigen Studenten Ackers. Mitglieder des Chors hatten die „Ausbruchstimmung“ komponiert, die sie nun zusammen mit dem Orchester der Peterskirche aufführten. Angeregt durch Ackers „Hexenszenen“, nehmen die Autoren der „Ausbruchstimmung“ mit ihrer Komposition Stellung zu den Verwerfungen, die zu den Hexenverfolgungen führten und auch heute noch aktuell sind: Verdächtigung – Ausgrenzung – Diskriminierung und Gewaltanwendung. Die Interpretation erbrachte frenetischen Beifall der Besucher, bevor es zum eigentlichen Abendprogramm überging, der Erstaufführung der „Hexenszenen“. mehr...

18. November 2025

Kulturspiegel

33. Genealogie-Seminar in Bad Kissingen: Berufe, Bilder, Daten

Vom 10. bis 12. Oktober fand in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen das 33. Arbeitsseminar des Vereins für Genealogie der Siebenbürger Sachsen e. V. (VGSS) statt. Unter dem Motto „Berufe, Bilder, Daten: Aspekte siebenbürgischer Familiengeschichte“ trafen sich zahlreiche Mitarbeiter des seit mittlerweile 17 Jahren bestehenden Genealogie-Projektes, um Erfahrungen auszutauschen, sich über neue Entwicklungen zu informieren, neue Arbeitsmethoden kennenzulernen und informativen Vorträgen beizuwohnen. mehr...