8. Januar 2026
Nachbarschaft Rosenau: Ehrenbundesobmann Pfr. i.R. Volker Petri hält Vortrag
Der 8. Mai 1945 und die Situation der siebenbürgisch-sächsischen Flüchtlinge in Österreich: Am 6. November durften mehr als 60 Personen im Rahmen des Siebenbürgischen Kulturherbstes Oberösterreich einem sehr informativen Vortrag von Pfr. i.R. Volker Petri folgen. Der Vortrag beleuchtete die Situation der siebenbürgisch-sächsischen Flüchtlinge in Österreich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Petri thematisierte auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Verantwortung: Die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft hatte dem Nationalsozialismus teils zugestimmt oder sich nicht dagegen gewehrt, was nun zu moralischer Selbstprüfung führte. Gleichzeitig hob der Referent hervor, dass kirchliche und politische Vertreter sich engagiert für die Flüchtlinge eingesetzt und ihnen Schutz zugesichert hatten. Die folgenden Jahre waren geprägt von rechtlicher Unsicherheit und Existenznot, zugleich aber auch vom Zusammenhalt der Gemeinschaft, vom Glauben und vom Willen zum Neuanfang. Dieser Zusammenhalt trug wesentlich zur Integration der Siebenbürger Sachsen in Österreich bei, wo viele schließlich eine neue Heimat fanden.
Der Vortrag wurde mit angeregten Gesprächen und Erinnerungen an diese Zeit bei Getränken und Knabbereien fortgesetzt.
Volker Petri, Franz Peter Seiler, teilweise KI-generiert
Schlagwörter: Rosenau, Petri, Vortrag, Kulturherbst, Flucht
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