Ergebnisse zum Suchbegriff „Gedenken Jahre Deportation“
Artikel
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Mitbauen an einer Welt der Gesittung und Humanität
Hannes Schuster, langjähriger Chefredakteur der „Siebenbürgischen Zeitung“ (1989-2001), hat in seiner Ansprache am Abend des Pfingstsonntags an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl die Zuhörer aufgerufen, nicht in rückwärtsgewandter Trauer und nicht im Aufrechnen von Schuld zu verharren, sondern sich verstärkt einzubringen ins öffentliche Gespräch und in die Arbeit an Lebensentwürfen und Verhältnissen, in denen kein Platz ist für Gewalt, Menschenverachtung, Terror und den Verrat an solidarischem Zusammenstehen. Der Redetext wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Oskar freut sich
Hoch sind die Wellen, die Herta Müllers Roman „Atemschaukel“ schlägt. Und darin die Erinnerungen des Oskar Pastior alias Leopold Auberg an seine Deportation nach Russland im Januar 1945 und die fünf Jahre Arbeitslager in der Ukraine. Für die Schwester des siebenbürgischen Lyrikers, Anne-Sabine Pastior, vermischte sich beim Lesen des Romans Literarisches mit Persönlichem, wie ihre nachfolgenden Erinnerungen und Reflexionen eindrücklich bezeugen. mehr...
Seminar: Die Russlanddeportation der Rumäniendeutschen
Das zeitgeschichtliche Seminar „Die Russlanddeportation der Rumäniendeutschen – 60 Jahre seit der Rückkehr der Verschleppten“ findet vom 13. bis 15. Dezember in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. Die Verleihung des Literaturnobelpreises an Herta Müller lenkt die Aufmerksamkeit der deutschen Öffentlichkeit und darüber hinaus der gesamten interessierten Welt besonders auf ihren jüngsten Roman „Atemschaukel“, der das Deportationsschicksal der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion thematisiert. mehr...
Bewegende Gedenkfeier der Landler
Unter dem Motto „Zukunft braucht Erinnerung“ (1734-2009) haben über 600 Mitwirkende und Gäste am 3. Juli in Bad Goisern (Österreich) der Transmigration der Evagelischen nach Siebenbürgen gedacht. Eine erste Welle von Deportationen hatte vor 275 Jahren, in der Nacht vom 4./5. Juli 1734, begonnen. 47 Familien aus dem Salzkammergut, vorwiegend aus Bad Goisern, mussten die Heimat verlassen – wegen ihres unbeugsamen Willens, ihren evangelischen Glaubensgrundsätzen treu zu bleiben. Bis 1776 wurden Hunderte Familien auch aus anderen Gebieten Österreichs nach Siebenbürgen zwangsumgesiedelt, wo sie vorwiegend in den drei „Landlergemeinden“ Neppendorf, Großau und Großpold ein neues Zuhause fanden, bevor die meisten nach der Wende von 1989 Rumänien verließen und nach Deutschland und einige wenige nach Österreich rücksiedelten. mehr...
Busreise ins Baltikum - Gräberfelder aus grauer Zeit
Im August 2008 unternahm unsere Kreisgruppe eine dreiwöchige Busrundreise ins Baltikum und nach St. Petersburg (diese Zeitung berichtete). In Narva (deutsch Narwa) besuchten wir den deutschen Soldatenfriedhof, der bereits 1943 von der Wehrmacht angelegt und vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zur zentralen Ruhestätte für die Gefallenen der Narva-Front erweitert wurde. Im Zweiten Weltkrieg gab es hier heftige Kämpfe; auch Siebenbürger Sachsen waren an den Kampfhandlungen beteiligt. mehr...
200-jährige Jubiläumsfeier seit Wiederaufbau der Kirche in Heldsdorf
Seit Jahrhunderten steht als „weithin sichtbares Zeichen“ inmitten der Gemeinde Heldsdorf die evangelische Kirche, ein imposanter, sakraler Bau, der für viele Heldsdorfer immer noch ein Symbol für Heimat, Tradition und Gemeinschaft ist, aber auch ein Ort, an dem Menschen Hilfe, Kraft und Unterstützung für ihr Leben erfahren konnten und können. Die Kirche war in all den Jahren der Kern des gesellschaftlichen Lebens in Heldsdorf, um den die Gemeinde als Gemeinschaft lebte, wirkte und ihr Dasein gestaltete. mehr...
Reußner Denkmal eingeweiht: "Die Toten ermahnen zum Frieden"
Ein Denkmal für die Opfer von Krieg und Deportation wurde am 5. August 2006 in Reußen eingeweiht. Die erfolgreiche Mission von Johann Lauer, der das Denkmal im Alleingang bewerkstelligt und finanziert hatte, endete tragisch: Der Siebenbürger Sachse erlag vier Tage danach einem Herzinfarkt in Weidenbach. mehr...
Begegnungsfest 2006 in Munster
Unter dem Motto "Zukunft braucht Hoffnung", das schon den Leitsatz zum diesjährigen Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl abgegeben hatte, fand am 27. August das 14. Treffen der Siebenbürger Sachsen aus Norddeutschland statt, das traditionsgemäß alle zwei Jahre in Munster, der gastfreundlichen Stadt im Süden der Lüneburger Heide, von der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen der Landsmannschaft veranstaltet wird. Mitgewirkt hat die Landesgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein. mehr...
Harald Zimmermann: "Ich gedenke dankbar meiner Eltern"
Eine bemerkenswerte Dankesrede hielt Prof. Dr. mult. Harald Zimmermann am 11. Februar 2006 in Tübingen. Der Mediävist wurde im Rahmen der 40-jähigen Jubiläumsfeier der Nachbarschaft Tübingen mit dem Goldenen Ehrenwappen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ausgezeichnet (siehe separater Bericht in dieser Zeitung). mehr...
HOG Groß-Alisch lässt alte Traditionen neu aufleben
Zum Auftakt des 12. Groß-Alischer Heimattreffens in Nürnberg fand ein gut besuchter Gottesdienst in der Emmauskirche in Nürnberg/Gartenstadt statt, den die Pfarrer Georg Schaser und Lothar Schullerus jun. gestalteten. mehr...



