Ergebnisse zum Suchbegriff „Gedichte“

Artikel

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15. November 2024

Kulturspiegel

Literaturzeitschrift "Helikon": Hommage an Franz Hodjak zum Achtzigsten

Die Nummer 18 der in Klausenburg erscheinenden ungarischsprachigen Literaturzeitschrift "Helikon" vom 25. September würdigt auf breitem Raum den Dichter, Prosaschriftsteller und vielfach preisgekrönten Franz Hodjak anlässlich seines 80. Geburtstages. Von Astrid Hodjak, der Tochter des Schriftstellers, stammen mehrere Illustrationen in der Zeitschrift. mehr...

13. November 2024

Kulturspiegel

„Ich spreche Frühling, ich spreche Schnee, und ich spreche ein wenig Asche“: Franz Hodjaks neuer Gedichtband erschien pünktlich zum Achtzigsten

Jede Woche erscheint ein neues Gedicht in unserem Paralleluniversum, auf Instagram, und pünktlich zum Achtzigsten, den der gebürtige Hermannstädter und seit den 1990er Jahren Usinger Franz Hodjak am 27. September feierte, ein neues Buch in der analogen Welt. Hübsch ist es geworden, mit seiner Zeichnung in Schwarz-Grau-Tönen von Elke Hopfe, in der verlorene Augen in einem kubistischen Umfeld herumschwirren. Veröffentlicht wurde es im Verlag Manfred Richter in der edition petit mit dem sinnreichen Titel: „Ich verirrte mich im Nadelöhr“. Letzterer deutet zwar auf eine erstickende Enge hin, aber durch das Suchen und Streunen – das im Verirren steckt – unterstellt er zugleich eine unergründliche Weite. mehr...

11. November 2024

Kulturspiegel

„Rolf-Bossert“-Gedächtnispreis 2025

Der „Rolf-Bossert“-Gedächtnispreis wird bereits zum sechsten Mal ausgeschrieben. Er wird für 2025 erneut in Form eines Wettbewerbs vergeben. Der Preis würdigt sieben eingereichte Gedichte mit hohem künstlerischem Anspruch. Die Zuordnung zur Gattung Lyrik muss dabei deutlich erkennbar sein. Es können bis zum 10. Januar 2025 bisher nicht veröffentlichte selbstverfasste deutschsprachige Gedichte eingesandt werden. mehr...

11. November 2024

Kulturspiegel

Gedichte von Christine Philippe: Den Gefühlen auf den Grund gehen

Die aus Leschkirch stammende Autorin Christine Philippe, geborene Krauss, kam mit ihrer Familie 1990 nach Deutschland und lebte seither in Bad Karlshafen. Nach ihrem Abitur verließ sie mit ihrem französischen Freund Sébastien Philippe die nordhessische Heimat aus beruflichen Gründen. Es folgten verschiedene Stationen: Berlin, Hannover, Hamburg, wo sie Bühnentanz und Tanzpädagogik lernte, ihren Freund heiratete und schließlich eine Familie gründete. Mit ihren zwei Kindern lebten sie zuletzt über zehn Jahre in Mettmann bei Düsseldorf, bevor es sie 2019 wieder zurück zu ihrer Familie nach Bad Karlshafen zog. mehr...

8. November 2024

Kulturspiegel

Podiumsgespräch über rumänisch-deutsche Literaturübersetzungen in München

Mitte Oktober wurde die Ausstellung „Die deutsche Minderheit in Rumänien“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München eröffnet (siehe Bericht in der SbZ Online). Passend dazu steht am 21. November das Thema der Literaturübersetzung vom Rumänischen ins Deutsche im Fokus. Die Übersetzer Georg Aescht und Alexandru Bulucz werden sich im Gespräch mit Dr. Enikő Dácz über „Die Sprache zwischen Übersetzung und Überwindung“ unterhalten. mehr...

30. Oktober 2024

Kulturspiegel

„Die Lerche hängt an den Wolkenbändern“: Gedanken zum Gedichtband von Volker Bergel

Im schmalen Buch, das ich in den Händen halte, gibt es so viele ausdrucksstarke, bewegende, greifbare Sprachbilder, dass sie sich fast aus dem Papier lösen und davonfliegen. Der Zugang zum Wort ist unverstellt, der Rhythmus klar, die Sprache atmet Freiheit: „Manchmal fallen Blumen/ von den Bäumen/ und manchmal fallen Sterne/ vom Dach/ und manchmal fallen/ leuchtende Augen/ vom Himmel/ Ich weiß nicht/ was ich mit den Blumen/ den Sternen den Augen/ beginnen soll/ die alle darauf warten/ dass ich mit ihnen/ einen Reigen tanze“ (S. 16). mehr...

27. Oktober 2024

Interviews und Porträts

Ein Leben für die Gemeinschaft: Sara Kroner zum 90. Geburtstag

In die Dorfgemeinschaft der Bulkescher wurde Sara Kroner am 17. September 1934 hineingeboren. Hier verbrachte sie ihre Kindheit und Jugend. Hier heiratete sie ihren Mann Michael (†2018). Eine Wende im Leben brachte die Ausreise nach Ingolstadt, wo die Familie recht schnell Anschluss fand. Bereits nach der Gründung des Chores der Kreisgruppe 1984 sang Sara Kroner bis zu seiner Auflösung 2016 mit. In der Theatergruppe spielte sie bis 2012 überzeugend jede ihr anvertraute Rolle. mehr...

22. Oktober 2024

Interviews und Porträts

Im Glauben an die Kraft des Gedichts: Horst Samson wurde 70

Nicht von ungefähr erwähnt der Lyriker Horst Samson die Merseburger Zaubersprüche in seinen Essays über Literatur. Diese einzigen erhaltenen althochdeutschen Sprüche sind zu einer Zeit entstanden, als dichterischen Worten noch Zauberkraft zugesprochen wurde. Dieses Urvertrauen in die beschwörende Wirkung des Wortes lebte und lebt fort, wenn auch in abgewandelten Äußerungsformen. Vielleicht rührt daher Horst Samsons Glaube an die Kraft des Gedichts. mehr...

13. Oktober 2024

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: „Sälwerfäddem“

Liebe Leserinnen und Leser, heute stelle ich Ihnen wieder ein Lied vor, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert: „Sälwerfäddem“ (Wä iest mät menjem Medchen ich) von Grete Lienert-Zultner (1906–1989). Wie die meisten ihrer Lieder ist auch dieses Liebeslied tiefsinnig und feinfühlig sowie anschaulich und in der Vertonung von Hans Mild äußerst ansprechend. mehr...

10. Oktober 2024

Kulturspiegel

Hellmut Seilers neuer Gedichtband „Wolfsberg oder Die Tiefe der Stille“

In seinem neuen Gedichtband erweist sich Hellmut Seiler einmal mehr als Lyriker mit Freude am doppelten Boden. Hellmut Seiler ist ein Vielschreiber, ein Vieldichter, einer, der nicht nachlässt. Er schreibt das Gewesene weiter, bis es in die Gegenwart reicht. Und so führt auch sein aktueller Band „Wolfsberg oder Die Tiefe der Stille“ hin zu jenen Zonen, in denen sich das Gestern und das Heute verzahnen. Groß ist bei Seiler der Assoziationsreichtum, vielgestaltig die Erinnerung. Zum Beispiel an die Kittelschürze seiner Mutter, das Jungsein in der Tyrannei oder an den Geschmack von Dieselöl auf der Zunge, den traurigtote Bahnhöfe hinterlassen. „Donnerstag, 24.02.2022, 4 Uhr und danach“ ist das Bahnhof-Gedicht überschrieben. Das Datum markiert die Nacht, in der Russland die Ukraine angegriffen hat. Ein Angriff, der Hellmut Seiler, der 1985 im totalitären Rumänien mit einem Berufs- und Publikationsverbot belegt worden war und der das Land drei Jahre später verließ, vielleicht anders, vielleicht tiefer berührt als jene, die in den komfortablen Demokratien des Westens großgeworden sind – „Die zugigen Bahnhöfe, wie weggeblasen,/
und in Trümmern.“ mehr...