Ergebnisse zum Suchbegriff „Gemeinschaften“
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Kulturlandschaft Siebenbürgen ohne Kirchenburgen undenkbar
Der Erhalt unseres siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes ist eine außerordentlich wichtige und schwierige Gemeinschaftsaufgabe, der sich alle siebenbürgisch-sächsischen Organisationen verpflichtet fühlen. Die Kirchenburgen Siebenbürgens sind aufgrund ihrer Form, Vielfalt und Dichte in Europa einmalige Bauwerke, fünf gehören gar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vielfältige Anstrengungen werden daher unternommen, damit diese historischen Monumente auch in unserem 21. Jahrhundert noch eine Zukunftsperspektive haben. „Wir wollen eine neue Dynamik in unsere Bemühungen um den Erhalt unserer siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen hereinbringen.“ Mit diesen Worten leitete der Vorsitzende des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften (HOG), Hans Gärtner, am 22. Februar die Fachtagung „Erhaltungs-, Nutzungs- und Verwaltungskonzepte leerstehender Kirchenburgen in Siebenbürgen“ im mittelfränkischen Gunzenhausen ein. mehr...
Paul Philippi ruft zur Stärkung der deutschen Minderheit auf
„Zukunft durch Zukauf!“ Diese provokative Aufforderung formulierte Prof. Paul Philippi in einem Redebeitrag, der in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien vom 21. Januar 2014 veröffentlicht wurde. Darin spricht sich der Ehrenvorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) für ein Werben der rumäniendeutschen Gemeinschaft um junge Leute aus.
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Siebenbürgisch-sächsische Kultur auf Rumänisch vermittelt
Bukarest – Mit der Ausstellung „Reste und Sinn“ („Resturi și rosturi“) hat der rumänische Verein „Renascendis“ im Bukarester Bauernmuseum (Muzeul Țăranului Român) neulich auf das gefährdete siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe aufmerksam gemacht. mehr...
Schweiz und Siebenbürgen – ein Zwillingspaar im Westen und Osten Europas
Als Journalist und Historiker aus der französischen Schweiz habe ich immer – noch bevor ich zu den Geheimnissen Siebenbürgens vorgedrungen bin – gedacht, es müsste eine gewisse Verwandtschaft zwischen der Schweiz und den Sieben Burgen geben. Oft geht einem die Wahrheit urplötzlich auf, eh man sich’s versieht. mehr...
Thomas Gerlach, letzter Generalkonsul in Hermannstadt: "Unterstützung der deutschen Minderheit war Herzenssache"
Sieben Jahre als deutscher Generalkonsul in Hermannstadt haben „tiefe und bleibende Eindrücke“ bei ihm und seiner Frau hinterlassen, meint Thomas Gerlach, der sich am 5. Januar offiziell verabschiedete. Künftig wird er das deutsche Generalkonsulat in Izmir leiten. Mit seinem Weggang wird das Hermannstädter Generalkonsulat vom Auswärtigen Amt abgestuft zum Konsulat, das künftig von Judith Urban geleitet wird. Über seine Tätigkeit in Siebenbürgen sprach Gerlach mit SbZ-Korrespondent Holger Wermke (das Interview erschien in ähnlicher Form auch in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien). mehr...
Rechnungsbücher von Bistritz aus den Jahren 1461–1520 ediert
Bistritz im Nösnergau gehörte im Mittelalter zu den wichtigsten Städten Siebenbürgens, in dem fleißige Handwerker ebenso wie geschäftige Kaufleute und Montanunternehmer lebten und wirkten. Sie profitierten von der Ausbeutung der Rodenauer Silberbergwerke ebenso wie von der Handelsstraße, die über die Ostkarpaten führte. Das vergleichsweise kleine urbane Zentrum spielte als Vorort des nordsiebenbürgisch-sächsischen Siedlungsgebietes und dank seiner Wirtschaftskraft eine wichtige Rolle. Das belegen heute noch das Straßennetz sowie die repräsentativen Bürger- und Kirchenbauten. mehr...
Helft mit, den Stein wegzuheben!/Siebenbürgischer Kirchentag in Kassel
„Hebt den Stein weg!“ (Johannes 11,39) – Um dieses biblische Motto aus der Geschichte der Auferweckung des Lazarus versammelten sich zwischen dem 27.-29. September in Kassel Siebenbürger Sachsen und Einheimische zum Siebenbürgischen Kirchentag. Obwohl es der 32. war, war der Kirchentag doch eine Premiere. Erstmalig wurde er nicht nur von der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD (Hilfskomitee) getragen, sondern auch von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien mit ausgerichtet. Dieses wurde in eindrücklicher Weise durch die Teilnahme der beiden Bischöfe Dr. Martin Hein und Reinhart Guib symbolisiert. In dem einleitenden Vortrag deutete Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă aus Michelsberg das biblische Wort und zeigte auf, wie wir Siebenbürger Sachsen Hindernisse aus dem Weg räumen, eine entgrenzte Sicht auf das Leben gewinnen und „Verantwortung für ein gelingendes Leben in der Gemeinschaft“ übernehmen können. Der Vortrag wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...
Festumzug in Rottenburg am Neckar
Am 8. September fand in Rottenburg am Neckar der Festumzug anlässlich der Heimattage Baden-Württemberg statt, bei dem in diesem Jahr die Siebenbürgische Kindertanzgruppe Sachsenheim unseren Verband vertrat. Um acht Uhr morgens starteten siebenunddreißig Teilnehmer mit einem Reisebus die Fahrt in die Römer- und Bischofsstadt, die malerisch am Ufer des Neckars in der Nähe von Tübingen gelegen ist. mehr...
„Zukauf versus Freikauf“ - von Prof. Dr. Paul Philippi
Die Auswanderung der Siebenbürger Sachsen gerät nach mehr als 20 Jahren wieder in die Schlagzeilen. Rechtsanwalt Dr. Heinz-Günter Hüsch führte bis zur Wende von 1989 im Auftrag der Bundesregierung die Verhandlungen mit der rumänischen „Securitate“ für den Freikauf der Rumäniendeutschen. In Interviews, dem Buch „Kauf von Freiheit“ (siehe Besprechung "Wie die Bundesrepublik die Freiheit der Deutschen Rumäniens erkaufte") und einer Fernsehsendung, die im Juli und August 2013 auf Phoenix gezeigt wurde, legte Hüsch Vorgänge offen, die bisher kaum bekannt waren. Zu diesem Thema melden sich nun – aus unterschiedlichen Perspektiven – zwei siebenbürgisch-sächsische Protagonisten zu Wort: der Schriftsteller und Publizist Hans Bergel (siehe separater Aufsatz), Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung von 1971-1989, und der Theologe Prof. Dr. Paul Philippi, Ehrenvorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR). Anlässlich der Vertreterversammlung des DFDR, die unmittelbar nach einer Veranstaltung mit Dr. Hüsch stattfand, nahm Philippi am 26. April d. J. den Faden der Diskussion auf und redete die Vertreter wie folgt an. mehr...
23. Sachsentreffen in Schäßburg im Zeichen des Kulturerhalts
Seit 1990 treffen sich die in Siebenbürgen verbliebenen Sachsen, ihre Freunde und Gäste, alljährlich im September zu einem gemeinsamen Fest. Neunzehnmal kam man im einstigen Bischofssitz Birthälm zusammen, die anderen drei Sachsentreffen fanden in Hermannstadt, Bistritz und Kronstadt statt. Am Samstag, dem 21. September, war nun Schäßburg und da die Stadt, das Deutsche Forum und die evangelische Kirchengemeinde an der Reihe, Gastgeber zu sein. In der einzigen einst siebenbürgisch-sächsischen Stadt, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wurde die Problematik des Kulturerbes auch durch das Motto „Kulturerbe – Gabe und Aufgabe“ in den Mittelpunkt gestellt. Auf die Bedeutung dieser kulturellen Werte und ihre künftige Bewahrung wurde in Grußworten, der Predigt im Gottesdienst und im Festvortrag eingegangen, und das reichhaltige Veranstaltungsangebot bewies, dass man die überlieferten Traditionen pflegt. Mit der Honterusmedaille geehrt wurde Dr. Karl Scheerer, eine Persönlichkeit, die sich um den Erhalt des Kulturerbes besonders verdient gemacht hat. mehr...





