Ergebnisse zum Suchbegriff „Grete Weiss“
Artikel
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„Die Wahrheit soll eine freie Zunge haben“
Erstmals zum Lutherjubiläum im Jahr 1883 hat Albert Amlacher Auszüge aus dem Predigtband von Damasus Dürr (ca. 1535-1585) veröffentlicht. Seit Beginn der Arbeit am Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuch wird ständig auf den Sprachgebrauch Dürrs verwiesen. Der Versuch des Urweger Pfarrers Ludwig Klaster, Damasus Dürrs Werk zu drucken, wurde leider durch den Zweiten Weltkrieg abgebrochen. Seine Tochter, Grete Klaster-Ungureanu, beschäftigte sich Mitte der 1970er Jahre intensiv mit dem Text. Auf Bitte von Dr. Ulrich A. Wien, Vorsitzender des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, gab sie ihre Transkription vier Jahrzehnte später, 2013-2014, in den PC ein. Im Reformationsjubiläumsjahr werden nun neue Impulse zur Herausgabe des Werks von Damasus Dürr gesetzt. mehr...
Wunn ich sachsesch schreiwe wäll - Mundartseminar in Stuttgart
„Wunn ich sachsesch schreiwe wäll“ war der Titel eines Textes, der bei der Autorenlesung am 17. September im Haus der Heimat in Stuttgart vorgetragen wurde. Gleichzeitig eignet er sich auch als Überschrift der gesamten Veranstaltung, klingen in ihm doch deren beide Grundanliegen an: sich austauschen über die Freude am Siebenbürgisch-Sächsischen, aber auch über Unsicherheiten beim Schreiben desselben. Wobei Letzteres vor allem im Seminar am folgenden Tage zur Sprache kam, während der vertraute Laut in heiteren oder besinnlichen Beiträgen am Leseabend die 14 Autoren mit einem zahlreich erschienenen und dankbaren Publikum verband. Dass sich darunter viele neue Gesichter befanden, rechtfertigt den Ortswechsel nach Stuttgart. mehr...
Der Expressionismus aus dem Keller
In Dornbüschen hat Zeit sich schwer verfangen. Expressionismus in den deutschsprachigen Literaturen Rumäniens. Herausgegeben von Michael Markel. Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, 2015, Band 130, 280 Seiten, 34,95 Euro, ISBN 978-3-7917-2653-3 mehr...
Beste Datenqualität angestrebt: Siebenbürgische Genealogen trafen sich in Bad Kissingen
Das 13. Seminar des Projektes Genealogie der Siebenbürger Sachsen fand vom 10. bis 12. Oktober in Bad Kissingen statt unter dem Motto: „Gemeinsam schaffen – praktische Übungen für beste Datenqualität unserer Genealogien“. Gefördert wurde die Tagung vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration über das Haus des Deutschen Ostens in München sowie von der Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm, Dr. Swantje Volkmann.
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60 Jahre Kreisgruppe Oberhausen
Unter dem Motto „Wir haben hier eine neue Heimat gefunden, wir sind daheim“ wurde am 7. September im Gemeindesaal auf der Kapellenstraße in Oberhausen-Osterfeld das 60-jährige Gründungsjubiläum der Kreisgruppe Oberhausen gefeiert. Mit der Begrüßung der 175 Anwesenden eröffnete der Kreisgruppenvorsitzende Georg Weiss um 14.00 Uhr die Feier im festlich geschmückten Saal. Über der Empore hing die siebenbürgisch-sächsische Fahne der Kreisgruppe Oberhausen, gestiftet im Jahre 1958. Die Tische waren ebenfalls festlich gedeckt mit den wunderbar gestalteten Tischkarten von Enni Auner: auf der Vorderseite eine Abbildung der siebenbürgisch-sächsischen Fahne der Kreisgruppe Oberhausen mit dem Spruch „Deiner Sprache, deiner Sitte, deiner Toten bleibe treu“ und auf der Rückseite eine Abbildung des Landeswappens der Siebenbürger Sachsen. Im inneren Teil der Tischkarte hat Enni Auner eine chronologische Aufführung von der Gründung der Kreisgruppe Oberhausen am 9. November 1953 bis zur 60-jährigen Jubiläumsfeier am 7. September 2013 aufgeführt.
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Zum Dilemma der Pastior-Rezeption: "Poesie im Nachhinein verkommt zu Geschichte"
Im Zuge der heftigen Debatten um Oskar Pastiors IM-Akte stand von Anfang an die Frage im Raum, ob auch sein literarisches Werk neu bewertet werden müsse. Als Stefan Sienerth vor zweieinhalb Jahren mit seiner Entdeckung an die Öffentlichkeit trat, dass Oskar Pastior von Juni 1961 bis April 1968 als IM „Stein Otto“ beim rumänischen Geheimdienst Securitate unter Vertrag gestanden hatte, plädierte er am 17. September 2010 im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa für eine „neue Lesart“ von Pastiors Werk: „Seine Lyrik hat eine eigenartige Bildlichkeit – und eine neue Untersuchung vor diesem Hintergrund ist bestimmt nicht uninteressant.“ mehr...
Ortrun Scola wurde 90
Im Vorwort zu ihrem 1990 zusammen mit Annemarie Schiel herausgegebenen, längst vergriffenen Buch Siebenbürgisch-sächsische Frauengestalten beklagt Ortrun Scola zu Recht, dass die siebenbürgisch-sächsische Frau trotz ihrer unentbehrlichen wirtschaftlichen, sozial-moralisch-erzieherischen und vor allem gemeinschaftsfördernden und -erhaltenden Rolle über Jahrhunderte hinweg „ein namenloses Glied in der Geschlechterkette“ geblieben und ihr die öffentliche historische Wertschätzung nicht zuteil geworden sei. Mit den ausgewählten Frauenporträts wollten die Herausgeberinnen daher nicht nur deren Verdienste, sondern stellvertretend auch die vielen n a m e n l o s gebliebenen Frauen würdigen. mehr...
Alles andere als Uniform: ein(e) Uni-Kath
Im Rahmen der von Frieder Schuller initiierten Katzendorfer Kulturtage hat Katharina Zipser – Künstlername KATH – vom 2. bis zum 30. Oktober in Schäßburg ausgestellt, in den Ausstellungsräumen im Schmiedturm. Aus diesem Anlass und mit Blick auf ihren 80. Geburtstag am 28. Dezember hat Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster mit der aus Hermannstadt stammenden und in München wirkenden Künstlerin ein Gespräch geführt.
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15. Treffen der Hermannstädter in Dinkelsbühl
„Es war wunderbar!“, „Das schönste Hermannstädter Treffen!“ und sogar „Das beste künstlerische Programm, das ich bei Hermannstädter Treffen erlebt habe“, so ertönte es während und nach dem Treffen vom 2. bis 4. September in Dinkelsbühl. mehr...
„Geknipst im Sachsenkleid“. Biographische Notizen zu Helene Platz
In der Siebenbürgischen Zeitung vom 15. Oktober 2010 wurde in einem kurzen Beitrag des 135. Geburtstages der sächsischen Mundartdichterin Helene Platz (1875-1963) gedacht. Neben Bekanntem enthält er auch ein Bild der Autorin, das mich zu diesem Text veranlasste. Dass Platz auch eine bemerkenswerte Vortragskünstlerin, Pianistin und Komponistin war, belegen bislang unbekannte Tondokumente. mehr...









