Ergebnisse zum Suchbegriff „Gruss“

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28. April 2020

Verbandspolitik

Gemeinsam mit Musik in den Mai

In Siebenbürgen war es üblich, dass die Blaskapellen am 1. Mai zu Sonnenaufgang den Frühling auf einem nahegelegenen Berg oder dem Glockenturm „einbliesen“. Dabei spielten sie Frühlingslieder wie „Der Mai ist gekommen“ und auch flotte Märsche. Anschließend zogen sie durch die Ortschaft, wo man sich für ihre Ständchen mit Wein und Gebäck bedankte. In einigen Gemeinden ging man nach 1989 mitunter zum Maisingen über. mehr...

13. April 2020

Verschiedenes

Spontane Ostergrußaktion des Siebenbürgischen Kulturzentrums „Schloss Horneck“ e.V.

Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter des Siebenbürgischen Kulturzentrums „Schloss Horneck“ e.V. wünschen allen Freunden/innen von Schloss Horneck mit einem Video „Frohe Ostern“ und „Gute Gesundheit“. Spontane Aktionen sind oft die besten, heißt es. Wie ist die Idee dieser Ostergrußaktion entstanden, fragte Siegbert Bruss am Ostersonntag, nachdem das Video in der Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung eingegangen war. Die Antwort liefert im Folgenden Heidrun Negura. mehr...

12. April 2020

Verschiedenes

Geistliches Wort als Aufforderung der Heimatkirche: "Setz dich hin und nimm wahr!"

„Der Herr ist auferstanden!“ Der österliche Gruß der Heimatkirche, der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien kommt von Bischof Reinhart Guib und geht über die Siebenbürgische Zeitung in die Häuser der weltweit verstreuten Leserinnen und Leser. Immer wieder bezeichnen auch die – in unterschiedlichen Gliedkirchen der EKD lebenden – Siebenbürger Sachsen Reinhart Guib, als „unsern“ Bischof. Auch wenn das administrativ nicht korrekt ist, so zeigt es doch den engen Zusammenhalt zwischen Menschen und Heimat, zwischen Gemeinschaft und Kirche. Dieser Ehrenbezeichnung kommt Bischof Guib am heutigen Feiertage nach und ist im Wort für alle gegenwärtig. mehr...

12. April 2020

HOG-Nachrichten

Ostergruß des HOG-Verbands

Liebe Landsleute, unsere rumänischen Landsleute begrüßten sich in den Wochen nach Ostern mit dem traditionellen „Hristos a înviat!“ (Christus ist auferstanden) und dem dazugehörigen Gegengruß „Adevărat a înviat!“ (Er ist wahrhaftig auferstanden). Wenn wir Sachsen den Gruß nicht in der herkömmlichen Weise erwiderten, konnte es sein, dass unser Nachbar mehr oder minder böse war und das womöglich für eine gewisse Zeit blieb. mehr...

10. April 2020

Verschiedenes

Einen Gruß zum stillen Karfreitag!

Kirche bemüht sich in dieser Zeit, Menschen an den Sonn- und Feiertagen – anders als gewohnt - zu begleiten. Karfreitag gehört mit Sicherheit zu den wichtigsten Feiertagen der Siebenbürger Sachsen. In vielen Dorfgemeinschaften wurde an diesem Tag Versöhnung begangen und Abendmahl gefeiert. Man wollte guten Mutes in die Osterfeiertage eintreten. Das Haus war geputzt, der Hof gefegt, nun kam auch das Herz an die Reihe, gesäubert zu werden. In der Kirche war der Altar abgeschmückt, die Kleidung der feiernden Gemeinde schwarz und die Stimmung verhalten. So mancher hatte seit Tagen gefastet und überhöhte es heute, indem er gänzlich auf Essen verzichtete. mehr...

3. April 2020

Aus den Kreisgruppen

Kultureller Nachmittag der Kreisgruppe Reutlingen – Metzingen – Tübingen

Einen schöneren Tag für den Kulturellen Nachmittag hätte es wohl kaum geben können, fiel er doch in diesem Jahr auf den 8. März und somit auf den Internationalen Frauentag. Die Frauen wurden mit einem süßen Gruß aus Schokolade in Empfang genommen. Auch der selbst gebackene Kuchen trug zur Zufriedenheit der Anwesenden bei. Nach den begrüßenden Worten durch den Vorstandsvorsitzenden der Kreisgruppe Reutlingen – Metzingen – Tübingen, Hans Wagner, eröffnete der Chor den Nachmittag mit den Liedern „De Schniegleckelcher blähn“, „Der Appel“, „Nochtegal, wem saingst tea lis“, „Rote Wolken am Himmel“ und „Amazing Grace“. mehr...

27. März 2020

Interviews und Porträts

Ex-Bundesgeschäftsführer Erhard Graeff blickt auf seine 30-jährige Verbandskarriere zurück

Gehört „zum Inventar“, ist „Urgestein“, „Gesicht“ von … – die deutsche Sprache ist ergiebig, wenn es darum geht, langgediente verdienstvolle Mitarbeiter in Leitungsfunktion metaphorisch zu bezeichnen. Alle vorgenannten Begriffe sind im Falle von Erhard Graeff zutreffend. Sein Rentenbeginn zum 1. Dezember 2019 markierte eine Zäsur, für ihn wie auch für unseren Verband. Ein Vierteljahrhundert in Schlüsselfunktion: Seit Oktober 1994 war Graeff Bundesgeschäftsführer, davor knapp vier Jahre Bundeskulturreferent. Sein Wirken als Verbindungsstelle zum Bundesvorstand, zu den Untergliederungen des Verbandes bis hin zum einzelnen Mitglied bescherte dem rund um die Uhr erreichbaren Familienvater (verheiratet, zwei erwachsene Kinder) nicht selten 50-Stunden-Wochen – Leitung der Münchner Geschäftsstelle, Heimattag und Bundeshaushalt all inclusive. Am 12. April begeht der aus Hermannstadt stammende, bei Dachau lebende „Berufslandsmann“ seinen 65. Geburtstag. Im Gespräch mit Christian Schoger rekapituliert Erhard Graeff seine Verbandstätigkeit (seinem Naturell entsprechend mitunter launig). mehr...

15. Februar 2020

Verschiedenes

Die schwerste Zeit meiner Jugend in Russland

Dorothea Hermann, geborene Sack, war 17 Jahre alt, als sie 1945 zusammen mit ihrer drei Jahre älteren Schwester Regina aus ihrer Heimatgemeinde Keisd deportiert wurde. Fast fünf Jahre lang musste sie in Russland arbeiten. In ihrem Bericht erzählt sie von der schweren Zeit. mehr...

4. Februar 2020

Kulturspiegel

Neue Erkenntnisse über Deportation

Diplomat, Historiker und Militärexperte – gleich drei Eigenschaften, die Ministerialrat Dr. Ilie Schipor, Autor des Buches „Deportarea în fosta URSS a etnicilor germani din România“, für seine Aktivität in der russischen Hauptstadt „in doppelter Mission“ qualifizierten: Sein zehnjähriger diplomatischer Einsatz an der rumänischen Botschaft in Moskau (2009-2019) gab ihm nebenbei auch Gelegenheit, die russischen Archive aus Sicht eines Militärhistorikers ausführlich zu studieren. In seinem kürzlich erschienenen Buch wirft er so manches neue Licht auf das Thema. Historikerin Hannelore Baier hat die wichtigsten Aspekte in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien zusammengefasst. mehr...

25. Januar 2020

Aus den Kreisgruppen

Eindrucksvolle Gedenkfeier zur Deportation in Drabenderhöhe

„Die Ereignisse von vor 75 Jahren dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Sie sind ein grausames Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ Mit diesen Worten eröffnete Anita Gutt in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende der Kreisgruppe am 12. Januar in der Kapelle des Altenheims eine Gedenkfeier, die an die Deportation 1945 nach Russland und eines der traurigsten Kapitel in der Geschichte der Deutschen in Rumänien erinnern sollte. Eingeladen dazu hatten die Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbands der Siebenbürger Sachsen, der Adele-Zay-Verein und das Haus Siebenbürgen eGmbH (Altenheim). Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Heidrun Niedtfeld (Klavier) und Carina Göckel (Klarinette) mit Werken von Johann Sebastian Bach und Fritz Schuller unter anderem mit „Bäm aolde Kirschbum uf der Hi“ sowie dem Honterus-Chor unter Leitung von Regine Melzer, der abschließend das Lied „Herr, deine Güte reicht so weit“ von Eduard Grell zu Gehör brachte. mehr...