Ergebnisse zum Suchbegriff „Heimat Konrad Klein“

Artikel

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25. Juli 2009

Kulturspiegel

Zum 100. Geburtstag des rumänischen Philosophen Constantin Noica

Bekanntlich verbrachte Constantin Noica (geboren 25. 7. 1909 Vitănești/Teleorman, gestorben 4. 12. 1987 Hermannstadt), der wohl einflussreichste rumä­nische Philosoph unserer Zeit, die letzten zwölf Jahre seines Lebens auf der Hohen Rinne bei Hermannstadt („4000 Fuß über der Menschheit“, wie er mal in Zeiten finsterster Ceaușescu-Dikta­tur scherzte). Hierher pilgerten unter den Augen der Securitate seine Schüler und Bewunderer aus dem ganzen Land und hier betrieb er seine stark vom deutschen Idealismus bis hin zum Existentialismus Heideggers geprägte Philoso­phenschule „Școala de la Păltiniș“ – eine perma­nente Herausforderung für das Regime und seine allgegenwärtigen Wächter. mehr...

28. Juni 2009

Kulturspiegel

Lilli, Cosmin und der Medwischer Margrethi

Rund 80 Interessierte hatten sich die Veran­staltung „Et wor emol ...“ aus dem Heimat­tagprogramm „herausgepickt“ und waren in den Konzertsaal im Spitalhof gekommen, um die siebenbürgische Kinderbuchautorin Karin Gündisch zu sehen, zu hören, zu erleben. Ein Märchen von Joseph Haltrich in Mundart sowie Auszüge aus Gündischs Büchern „Cosmin“ (2005) und „Lilli findet einen Zwilling“ (2007) standen auf dem Programm. mehr...

26. Juni 2009

Kulturspiegel

Herausragender Chronist der Landespolitik: Der Journalist Edwin Konnerth wurde 90

Der gebürtige Hermannstädter war ein Mann der ersten Stunde. Er hat die Anfänge des Lan­des Baden-Württemberg als Berichterstatter begleitet und beschrieben – am 2. Juni wurde er in Stuttgart 90 Jahre alt. Zahlreiche Ehrungen, wie das Bundesverdienstkreuz erster Klasse oder die Silbermedaille des baden-württembergischen Landtags, hat er von politischer oder journalistischer Seite erfahren. mehr...

29. März 2009

Interviews und Porträts

Ulrike Rușdea: Mühlenforscherin von europäischem Rang

Nicht nur einmal hatte ich in den letzten Wochen die vertraute Stimme vom Anrufbeantworter mit der typisch siebenbürgischen Intonation gehört: „Ich bin zur Zeit nicht erreichbar. Sie können mir jedoch eine Nachricht hinterlassen. Bitte sprechen Sie nach dem Signalton.“ Zum Zeitpunkt meiner Anrufe freilich lag die bekannte Hermannstädter Ethnographin Ulrike Rușdea auf der Intensivstation eines Heidelberger Krankenhauses, wo sie am 18. Februar einer schweren Lungenentzündung erlag. Eine Ansage kann sehr betroffen machen, wenn sie einem Menschen gehört, der einem viel bedeutete und der einen nie wieder zurückrufen wird. mehr...

19. März 2009

Kulturspiegel

Heinrich Neugeboren: Künstler von internationalem Ruf

Das Jubiläum der 50. Wiederkehr von Heinrich Neugeborens Tod am 12. Januar 1959 gibt Anlass, einen vom Vergessen bedrohten Namen in Erinnerung zu bringen, den Namen einer Künstlerpersönlichkeit, die auch jenseits der Grenzen seiner siebenbürgischen Heimat einen internationalen Ruf besaß. Ein beredtes Zeugnis davon legt eine nach Jahresfrist seines Able­bens in Frankreich erfolgte Würdigung von Person und Werk ab. mehr...

16. März 2009

Rumänien und Siebenbürgen

Begegnungszentrum "Eutopia" in Hamlesch geplant

Für Hariet Wolff ist es ein Neuanfang. Der Weg in ein neues Leben. Seit Juni 2007 lebt die gebürtige Hermannstädterin wieder in ihrer Heimat. In dem kleinen Dorf Hamlesch (Amnaș) bewohnt sie das ehemalige Pfarrhaus. Hier, unterhalb der eindrucksvollen Kirche, möchte sie in den kommenden Jahren ein Begegnungszentrum einrichten. „Eutopia“ hat sie ihr Projekt genannt: der schöne Ort, so steht es auf ihrer Internetseite. mehr...

4. Februar 2009

Interviews und Porträts

Dem Schulmann Gerhardt Braisch zum 90. Ge­burtstag

Der 90. Geburtstag von Gerhardt Braisch bietet Anlass, nicht allein auf ein bewegtes Leben zu­rück zu blicken, sondern auch eine Generation von Lehrern ins Blickfeld der Aufmerksamkeit zu rücken, die vor dem Zweiten Weltkrieg ausgebildet wurde, den Krieg erleben musste und danach unter völlig neuen Verhältnissen nicht nur ihr eigenes Leben neu auszurichten hatte, vielmehr die Aufgabe wie selbstverständlich übernommen hat, trotz der völligen Ver­ände­rung der äußeren Umstände die Tra­ditionen siebenbürgisch-sächsischen Unter­richts­wesens weiterzuführen. mehr...

2. Februar 2009

Interviews und Porträts

Heimatverbundener Forscher: Hermann Albrich gestorben

Mit Hermann Albrich hat die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft am 15. Dezember 2008 in Augsburg nicht nur eines ihrer Aushängeschilder verloren – einen Erfinder und Forscher, der über Deutschland hinaus bekannt und geschätzt war, einen in Jahrhunderte währender Familientradition stehenden Lehrer und hoch geachteten Professor der Technischen Fachhochschule München –, sondern auch einen Menschen, der stets liebe- und humorvoll seiner Heimat verbunden geblieben ist. mehr...

9. Dezember 2008

Sachsesch Wält

Heinrich Mantsch: 100 Jahre Siebenbürgisch-Sächsisches Wörterbuch

1908 veröffentlichte Adolf Schullerus (1864-1928), der große Gelehrte, Schulmann, Pfarrer, Bischofsvikar und Volksvertreter, die erste Lieferung des Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuchs (SSWB) im Staßburger Karl Trübner Verlag. Es war der Anlauf zur Erstellung des wohl bedeutendsten, umfangreichsten Werkes der siebenbürgisch-sächsischen Sprachgeschichte. Niemand konnte anno 1908 ahnen, dass es nach 100 Jahren immer noch nicht abgeschlossen sein würde. mehr...

3. August 2008

Kulturspiegel

„Mediascher Mondfahrt“: Filmdokument aus den 1930er Jahren gesucht

Auch diejenigen unter uns Siebenbürger Sachsen, die die Stadt nicht näher kennen, assoziieren mit Mediasch eine frühe Wirkungsstätte von Hermann Oberth, der bekanntlich als einer der Väter der Raumfahrt gilt. Als Professor für Mathematik und Physik am Stephan-Ludwig-Roth-Gymnasium beschäftigt, hat er in den 1930er Jahren eine Reihe von Experimenten mit Raketentriebwerksmodellen durchgeführt, die er in den Werkstätten der so genannten Flie­gerschule herstellen ließ. mehr...