Ergebnisse zum Suchbegriff „Heimat Ohne Grenzen“
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Horst Seehofer würdigt den Beitrag der Siebenbürger Sachsen zum Erfolg Bayerns
Die Siebenbürger Sachsen haben ganz wesentlich zum Erfolg Bayerns beigetragen, erklärte Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Eröffnung des Heimattages der Siebenbürger Sachsen am 26. Mai 2012 in Dinkelsbühl. Er würdigte die kulturelle Leistung der Siebenbürger Sachsen und forderte sie auf, ihre Werte und Traditionen weiterzuführen. „Unser größter Schatz ist unsere Bevölkerung, und vor allem diejenigen, die sich für das Gemeinwohl engagieren und einbringen“, sagte der CSU-Politiker. Er kündigte an, sich in der Regierungskoalition für die Entschädigung der deutschen Zwangsarbeiter stark zu machen. Seehofers Festansprache wir im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...
Beide Teile der Gemeinschaft zusammenführen: Interview mit Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă
Im letzten Herbst hat die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien ein Referat für institutionelle Kooperation und Zusammenarbeit beim Landeskonsistorium in Hermannstadt eingerichtet. Im Rahmen dieses Referates wirkt zurzeit Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă in der Karlstraße 100 in München, wo er dienstags und donnerstags jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr zu erreichen ist. Über die Ziele, Perspektiven der Gemeinschaft und die konkrete Arbeit des Referates gab Stefan Cosoroabă Auskunft in einem Gespräch mit Siegbert Bruss. mehr...
Zum 100. Geburtstag des Dichters, Malers und Komponisten Wolf von Aichelburg
Wolf von Aichelburgs 80. Geburtstag wurde in größerem Rahmen in Freiburg abgehalten. Aichelburg hatte sich jedoch nicht viel aus Feiern gemacht: „Gefeiert werden ist mir, wie Sie wissen, ein Gräuel“ – so äußerte er sich bereits anlässlich seines 60. Geburtstages (Aichelburg: „Der leise Strom“, 271, im Folgenden abgekürzt „DLS“). In die Öffentlichkeit getreten ist er meist nur zögerlich, ihm fehlte auch „das Organ für Gruppen“, künstlerischen Modeströmungen war er in seiner langjährigen Schaffenszeit stets abgeneigt, er „machte sie nie mit“ (vgl. DLS, S. 263 ff.) Ebenso wenig Wert legte er darauf, sich durch ständiges Publizieren ins Gerede zu bringen. Er gab zu, dass er nicht für sich zu werben verstand, was schließlich auf Kosten seines Bekanntheitsgrades gegangen ist. Aber Aichelburg hatte sich die Bescheidenheit des Schaffenden bewahrt, dem „Eintagsruhm“ hatte er nur wenig Bedeutung zugemessen. Dabei hat Aichelburg, der ebenso in der Dichtung wie in der Musik und der Malerei beheimatet war, uns ein umfassendes künstlerisches Werk hinterlassen, das ihm einen Platz unter den großen künstlerischen Persönlichkeiten unserer Zeit zusichern sollte. mehr...
Ein Gespräch mit dem Unternehmer Axente Neagu
Traditionelle siebenbürgische Stimmung und der Glanz von „früher“ – mit diesen heutzutage seltenen Eigenschaften begegnet den Gästen der „Hermanns Hof“, ein imposantes sächsisches Haus in der Langgasse 85 in Neustadt bei Kronstadt. Das Logo und die Dekorationen an den Fenstern erinnern an die Motive der sächsischen Schreinermalerei, Zeichnungen aus dem Burzenland in sepiabraun hängen an den Wänden, hie und da grüßt ein gestickter Spruch aus alten Zeiten. mehr...
Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt
Die Jahre 1846-47 spielten nicht nur in der Biographie Franz Liszts (1811-1886) eine besondere Rolle. Auch in Siebenbürgen spürte man bereits, dass sich in der Gesellschaft die politische Situation zuspitzt, ohne aber die Folgen für diese Entwicklung ahnen zu können. Für Liszt wurde es die letzte und längste Konzertreise seiner Virtuosenlaufbahn. Er wollte diesmal aber nur in kleineren Orten der Provinz seiner ungarischen Heimat konzertieren, weit weg vom Lärm der Metropolen und den Salons und Sälen seiner aristokratischen Gönner. In Szekszárd feierte man am 22. Oktober 1846 seinen 35. Geburtstag, danach ging die Reise weiter über Temeswar, Lugosch, Arad, Hermannstadt, Straßburg am Mieresch (Aiud), Klausenburg, Bukarest, Jassy, Kiew, Czernowitz bis Konstantinopel. mehr...
Burzenländer haben an einem beeindruckenden Fest mitgewirkt
Der 61. Heimattag der Siebenbürger Sachsen hat nicht nur durch Qualität, sondern auch durch Quantität beeindruckt. Mit über 20.000 Besuchern war es (nach jenem von 1990) das am besten besuchte Pfingstfest in Dinkelsbühl. Mit fast 2.600 Teilnehmern am Trachtenumzug wurde ein neuer Rekord gebrochen, ein Viertel davon waren Burzenländer. Aus den vielen erfolgreichen Veranstaltungen des Heimattages seien im Folgenden beispielhaft nur einige hervorgehoben, an denen die Regionalgruppe Burzenland des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften und Burzenländer Persönlichkeiten mitgewirkt haben. mehr...
Bernd Fabritius in Dinkelsbühl: "Die junge Generation ist unsere Brücke in die Zukunft"
„Das Interesse an unserer Geschichte, an unseren Traditionen und an dem, was Heimat ausmacht, ist lebendig“!“ Dies stellte Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. und Präsident der Föderation der Siebenbürger Sachsen, auf der Festkundgebung des Heimattages der Siebenbürger Sachsen am 12. Juni 2011 in Dinkelsbühl fest. Die junge Generation sei „unsere Brücke in die Zukunft“. Die Aufnahme und Integration einiger Hunderttausend Siebenbürger Sachsen in Deutschland sei eine Herausforderung, die bestens bewältigt worden sei. Mit großer Begeisterung begrüßt wurden hochkarätige Ehrengäste wie der deutsche Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der rumänische Außenminister Teodor Baconschi, der Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, Reinhart Guib, und der bekannte Musiker Peter Maffay. Rund 20 000 Besucher feierten ein sehr gelungenes Pfingstfest in der Partnerstadt der Siebenbürger Sachsen. Die Begrüßungsansprache des Bundesvorsitzenden wird im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Nürnberger Aussiedlerkulturtage: „Aussiedlerintegration eine ausgesprochene Erfolgsgeschichte“
„Die Geschichte der Integration von Aussiedlern und Spätaussiedlern ist eine ausgesprochene Erfolgsgeschichte in diesem Land. Viele, um nicht zu sagen, die meisten haben hier Anschluss gefunden“, sagte Prof. Dr. Klaus Bade, einer der renommiertesten deutschen Migrations- und Integrationsforscher, in einem Interview am 20. Mai für die Teilnehmer der 25. Nürnberger Aussiedlerkulturtage. Diese Erfolgsgeschichte äußert sich auch in ihren öffentlichen Auftritten, die insbesondere den Bereich Kultur betreffen. mehr...
40-Jahr-Feier der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck mit vielseitigem Programm
Die Kreisgruppe Fürstenfeldbruck der Siebenbürger Sachsen leistet seit ihrer Gründung im Dezember 1970 wertvolle Arbeit innerhalb des Verbandes der Siebenbürger in Deutschland und ist ein fester Bestandteil des sozialen und kulturellen Lebens in Fürstenfeldbruck geworden. Das wurde am Ostersonntag, dem 24. April, mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm und einem Osterball im Bürgerhaus Gerlinden gebührend gefeiert. mehr...
Literatur und nationale Identität
Wer Annemarie Webers Publikation „Rumäniendeutsche? Diskurse zur Gruppenidentität einer Minderheit (1944-1971)“in die Hand nimmt, kann sie nicht nebenbei oder diagonal lesen. Sie erfordert vom Leser volle Konzentration und zeitliche Kontinuität. Bringt man Geduld und Ausdauer auf, so wird man mit hohem Erkenntnisgewinn belohnt. Die vorliegende Arbeit beansprucht im Wissenschaftssystem zu ressortieren. Wissenschaft codiert Wirklichkeit bekanntlich nach „wahr – unwahr“, während das politische Teilsystem dieselbe Wirklichkeit unter Machtkriterien wahrnimmt, also nach Machterhalt oder Machtgewinn fragt und entscheidet. Die kürzlich geführte, heftige Diskussion um Karl Theodor zu Guttenberg belegt das Gesagte. Eine Vermengung beider Teilsysteme bringt Ärger – für Wissenschaft und Politik. mehr...








