Ergebnisse zum Suchbegriff „Hermannstadt 2017 August“
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Fotoausstellung in Hermannstadt: Porträts der Siebenbürger Sachsen
Die Fotografieausstellung „Sași. Porträts einer Minderheit“ des Hamburger Fotografen Thomas Duffé wird vom 15. Juli bis 6. August in der Galerie des Verbands Bildender Künstler (Großer Ring/Piața Mare 12) in Hermannstadt gezeigt. mehr...
750 Jahre Mediasch
In der Urkunde vom 3. Juni 1267 erwähnt Stephan V, Mitregent seines Vaters, Béla IV, dass „Jula, Medies, Mykazaza (Fägendorf), preadium Nicolai (Furkeschdorf) und Thobiasfalu (Tobsdorf)“ sich im Besitz des siebenbürgischen Woiwoden Nikolaus befunden hatten. Am Ufer der Großen Kokel gelegen, wird Mediasch hier erstmalig urkundlich erwähnt, damals noch ein kleines Dorf auf ungarischem Adelsboden. Das spätestens ab 1365 als „Zwei Stühle“ (Medisch und Schelk) bekannte Gebiet rund um die heutige Stadt erringt im 14. Jahrhundert den rechtlichen Anschluss an den Königsboden. Mehrere reiche Orte konkurrieren dort lange um die Vorherrschaft. 1552 obsiegt Mediasch vor Birthälm, Meschen und Reichesdorf und wird zum bleibenden Sitz des Königsrichteramts; es erhält das Statut einer „königlichen freien Stadt“. mehr...
Vorschau auf die Kulturwoche Haferland
Gleich nach dem großen Sachsentreffen in Hermannstadt steht die mittlerweile fünfte Kulturwoche Haferland vom 9. bis 14. August ins Haus. Längst gehört sie zur Tradition der Region, jährlich schließen sich den ursprünglichen Veranstaltern neue Gemeinden an. War es letztes Jahr die Stadt Reps, die sich wegen ihrer Größe und der trutzigen Burg besonders für kulturelle Aufführungen eignet, ist heuer Hamruden hinzugekommen. Auch die Besucherzahlen steigen: Um die 5000 Gäste werden in diesem Jahr in den zehn teilnehmenden Gemeinden Hamruden, Reps, Deutsch-Weißkirch, Bodendorf, Radeln, Meschendorf, Deutsch-Kreuz, Arkeden, Klosdorf und Keisd erwartet. mehr...
Sachsentreffen 2017 in Hermannstadt
Das 27. Sachsentreffen findet vom 4.-6. August in Hermannstadt nicht nur als Fest der Begegnung statt, sondern lockt mit einem reichhaltigen Programm und vielen Mitwirkenden ein hoffentlich zahlreiches Publikum an. Das hoffen die Veranstalter, das Siebenbürgenforum und der HOG-Verband, sowie die Mitveranstalter, die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien und der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit seiner Nachwuchsorganisation, der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD). Letztere ist mit ihrer zweiten „Internationalen Volkstanzveranstaltung“ beteiligt, präsentiert das Singspiel „Bäm Brännchen“ und organisiert die Abendkonzerte auf dem Großen Ring sowie die Tanzpartys. Der Verband steuert als Programmpunkte die Ausstellungen „Barockkolloquium“ von Michael Lassel und „Die Schulen der Siebenbürger Sachsen“ sowie das Konzert der „Lidertrun“ bei. mehr...
22. Carl-Filtsch-Wettbewerb-Festival in Hermannstadt
Mit einem Klavierrezital der jungen Pianistin Adela Liculescu, Preisträgerin in allen drei Kategorien dieses Wettbewerbes (2009, 2006 und 2002), startete am 3. Juli das diesjährige Carl-Filtsch-Wettbewerb-Festival. Es war ein gelungener Auftakt mit Mozarts Phantasie in d-moll, Beethovens „Waldstein-Sonate“, Chopins Ballade Nr. 1 in g-moll, op. 23, Liszts Rigoletto-Paraphrase und nicht zuletzt mit dem verinnerlicht vorgetragenem „Adieu“ von Carl Filtsch. Von den Zugaben, die der jungen Pianistin vom Publikum abverlangt wurden, entsprach Beethovens „Rondo vom verlorenen Groschen“ am meisten ihrer psychischen Struktur. mehr...
Reformationsprojekt: Krakau – Wittenberg – Marburg – Mediasch – Krupina
Was haben diese fünf Orte aus vier Ländern gemeinsam? Sind es Partnerstädte oder sind es Stationen einer Reisegruppe? Oder sind es gar Filialen eines europaweiten Konzerns? Nichts von alledem und doch etwas von allem. Tatsächlich hat ein weit verzweigter „Konzern“ in diesen Orten Vertretungen, und zwar die evangelisch-lutherische Kirche. Und in gewisser Weise geht es hier auch um Stationen einer Reisegruppe, allerdings nicht um eine einheitliche, konstante Gruppe, sondern es sind die Vertreter der Heimatkirche, des Verbandes und der Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen, die sich jeweils gezielt und immer wieder auf den Weg machen. Und letztlich geht es auch um eine Art Partnerstädte, denn all diese fünf Orte sind Partner in der siebenbürgischen Reformation. mehr...
Camera-obscura-Ausstellung in Kerz
Gegenüber der sehenswürdigen Zisterzienser Abteikirche von Kerz am Alt und deren Klosteranlage befindet sich im ehemaligen Lehrer- und Rektorhaus seit Sommer 2014 das Kerzer Museum. Neben fachlicher Dokumentation des Zisterzienserordens, einem „Videospaziergang“ durch den Kapitelsaal der Mönche, aufgenommen in einem frappierend echt wirkenden Modellbau des Kerzers Manfred Kirr, und einem Viktor Kästner gewidmeten Zimmer ist bis Ende September eine Fotoausstellung der besonderen Art zu sehen. mehr...
Förderer des Schul- und Kirchenwesens in Siebenbürgen
Dr. Georg Paul Binder hat sich als Schulmann und als Bischof der ev. Landeskirche A.B. in Siebenbürgen, durch seinen Einsatz für den Erhalt der konfessionellen Rechte und die kulturelle Entfaltung seines Volkes bleibende Verdienst erworben. Als Lehrer und Rektor des Schäßburger Gymnasiums war er maßgeblich an der Durchführung einer längst fälligen Schulreform an diesem Gymnasium und dessen Umwandlung in eine vorbildliche Lehranstalt beteiligt. Als Bischof der ev. Landeskirche hat er sich nicht nur für die Rechte und Belange der ihm untergebenen Landsleute eingesetzt, sondern war auch stets auf die vollkommene Gleichstellung von allen in Siebenbürgen gemeinsam lebenden Nationen bedacht. mehr...
Reformation unter dem Halbmond: Das Erbe und die Erben der siebenbürgisch-sächsischen Kirche
2017 steht im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums und es finden zahlreiche Veranstaltungen im In- und Ausland zu diesem Thema statt. Auch die Kreisgruppe Heilbronn hat dieses Jubiläum im Veranstaltungskalender 2017 berücksichtigt und an Christi Himmelfahrt zu dem Vortrag „Die Reformation der siebenbürgisch-sächsischen Kirche: das Erbe und die Erben“ eingeladen. Als Referent konnte der ehemalige Dechant des Schäßburger Kirchenbezirks und ehemalige Hamburger Pfarrer Dr. August Schuller gewonnen werden, der nicht nur die Reformation als historisches Ereignis betrachtete, sondern auch auf die geistliche Dimension dieses Ereignisses und das damit verbundene Erbe einging. Und die Heilbronner haben das Thema gut angenommen und den Vortrag mit zahlreicher Präsenz honoriert. mehr...
Heimattag der Reformation und des Wiederfindens
Rund 18.000 Besucher feierten den 67. Heimattag der Siebenbürger Sachsen vom 2. bis 5. Juni in der vertrauten mittelfränkischen Partnerstadt Dinkelsbühl. Das Motto „Verändern – Erneuern – Wiederfinden“ knüpfte an die Reformation vor 500 Jahren unter Martin Luther an und bot Anlass, sich mit der Geschichte und heutigen Verortung der Siebenbürger Sachsen in einer sich stets verändernden Welt zu befassen. So gestaltete die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien erstmals das große Pfingsttreffen mit niveauvollen Inhalten mit. Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen nahm den 60. Jahrestag der Patenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für den Verband der Siebenbürger Sachsen ihrerseits zum Anlass, sich als Mitausrichter zu engagieren. Der Heimattag war derart reich an siebenbürgisch-sächsischem Leben, an gesellschaftlichen und kulturellen Angeboten, dass man als Besucher eine große Portion daraus schöpfen und in den Alltag mitnehmen konnte. Den Organisatoren ist es bestens gelungen, den geeigneten Rahmen für das Pfingstfest zu schaffen, aber auch Freunde und Mitstreiter zu gewinnen, die unsere Anliegen verstehen und in politische Handlungen ummünzen, beispielsweise die Erhöhung der Renten für Spätaussiedler. Der künftige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet kündigte in einem schriftlichen Grußwort an, sein Land werde die seit 60 Jahren bestehenden Patenschaft für den Verband der Siebenbürger Sachsen neu beleben. mehr...








