Ergebnisse zum Suchbegriff „Hermannstadt Buecher“
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Literaturpreis für Franz Hodjak
Klausenburg – Der aus Siebenbürgen stammende, heute in Usingen im Taunus lebende Schriftsteller und Dichter Franz Hodjak war vom 5.-11. Oktober Ehrengast auf der dritten Internationalen Siebenbürgischen Buchmesse in Klausenburg. Dabei wurde ihm der Literaturpreis des deutschen Flügels der dreisprachigen Klausenburger Kulturzeitschrift Echinox verliehen. Bei der Gelegenheit brachte der Klausenburger Verlag Școala Ardeleană einen zweisprachigen Gedichtband (rumänische Übersetzung von Cosmin Dragoste) heraus. mehr...
Treffen der Superlative: Hermannstädter in Dinkelsbühl
Durchweg positiv waren – sehr zur Freude der Organisatoren – die Rückmeldungen zum 17. Hermannstädter Treffen, das vom 25.-27. September in Dinkelsbühl unter dem Motto „Spuren suchen – Wege finden“ stattfand. „Das beste Hermannstädter Treffen“, so das Urteil des Ehrenvorsitzenden der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt (HDH), Jürgen Schus- ter, und wer ihn kennt, weiß, was das zu bedeuten hat. mehr...
Bedeutender Experte des deutschsprachigen Schulwesens: Nachruf auf Professor Dr. h.c. Walter König
Walter König, herausragender Pädagoge, Wissenschaftler und Kulturpolitiker, geboren am 25. Mai 1925 in Hermannstadt, ist am 9. September 2015 im Alter von 90 Jahren in Reutlingen gestorben. Bei der Trauerfeier am 14. September auf dem Friedhof Römerschanze in Reutlingen würdigte Dr. Ulrich A. Wien, Vorsitzender des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, Königs Verdienste um das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe und das deutschsprachige Schulwesen in Siebenbürgen. Der Nachruf wird in Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Im Banne des Unaufdringlichen: Zum Tod der Malerin Katharina Böhm
Am 30. Mai verstarb 87-jährig nach einem erfüllten Familien- und Malerleben in Hildesheim Katharina Böhm, geborene Schneider. Die Künstlerin mit siebenbürgischen Wurzeln hinterlässt ein Werk, dessen unverkennbar eigene Handschrift ihr über die Jahrzehnte hinweg in der niedersächsischen wie auch in der siebenbürgischen Heimat einen Platz im Bewusstsein der Kunstinteressierten und –freunde gesichert hat. mehr...
Heimattag der gelebten Identität: 65. Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen stark von der Jugend geprägt
Der 65. Heimattag der Siebenbürger Sachsen fand vom 22. bis 25. Mai 2015 unter dem Motto „Identität lohnt sich“ in Dinkelsbühl statt. Rund 26000 Besucher nahmen daran teil, so viele wie noch nie seit dem ersten Pfingsttreffen 1951. Rekordzahlen wurden auch beim Festumzug verzeichnet: 108 Gruppen mit weit über dreitausend siebenbürgisch-sächsischen Trachtenträgern. Wie der Bundesvorsitzende und BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius, MdB, Bayerns Landtagspräsidentin Dr. Barbara Stamm, der Forumsvorsitzende Dr. Paul Jürgen Porr und andere Redner feststellten, sei die siebenbürgisch-sächsische Identität Voraussetzung für eine sich voll entfaltende Persönlichkeit. Es war ein Heimattag der gelebten Identität und der Jugend, die voller Stolz und mit Leichtigkeit mitmachte. Besonders stark war diesmal der Begegnungscharakter des Heimattages mit vielen bewegenden Erlebnissen und Gesprächen. Ein attraktives, niveauvolles Kulturprogramm förderte das Geschichts- und Kulturbewusstsein, ein vielseitiges Angebot von Brauchtum, Tanz und Musik sprach die „sächsische Seele“ an, Reden und Diskussionen stellten Öffentlichkeit her, um Mitstreiter in der Politik zu gewinnen und die weltweite Vernetzung der Siebenbürger Sachsen zu festigen. mehr...
Zur Neuauflage von Karin Gündischs Buch „Das Paradies liegt in Amerika“
Karin Gündisch gehört zu den Autoren, die eine Welt, die zusehends vergessen wird, in Worten zu bewahren suchen, um die Welt begreifbar zu machen, in der wir leben. Ihre Romane schildern das Leben und Leiden der Nachfahren jener Deutschen, die vor Jahrhunderten in das Gebiet des heutigen Rumänien ausgewandert sind – und zum Teil erneut zu Umsiedlern wurden: zu Umsiedlern nach Deutschland. mehr...
Das Alphabet zum Heimattag 2015
Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen von A wie Anreise bis Z wie Zeltplatz mehr...
"Neue Heimat Siebenbürgen": Interview mit Jens Kielhorn
Auswanderer, Rückwanderer oder Nicht-Ausgewanderte – lange Zeit schien ein biografischer Bezug zu Siebenbürgen nur in diesen drei Kategorien und ihren Nuancen denkbar. Doch gibt es nicht wenige Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt nach Siebenbürgen verlegen und hier einen Neustart wagen. Was bedeutet die „neue Heimat Siebenbürgen“ für sie? Welches sind ihre Beweggründe? Wie baut man hierzulande eine neue Existenz auf? Diese und andere Fragen stellt unsere Zeitung den „Neusiedlern“ in einer Interview-Reihe, die in loser Folge erscheinen wird. Sie beginnt mit dem Bonner Jens Kielhorn (47), der Rumänien erstmals zur Jahreswende 1993-1994 besuchte. Heute lebt er gemeinsam mit seiner Frau und drei Kindern in Hermannstadt und betreibt in Siebenbürgen und dem Banat mehrere Buchhandlungen, in denen fünfzehn Mitarbeiter beschäftigt sind. mehr...
Leuchtende Schatten: Interview mit der Autorin Iris Wolff
Als Romanautorin debütierte Iris Wolff 2012. Ihr Erstling „Halber Stein“ erschien bald in zweiter Auflage und wurde in Dinkelsbühl beim Heimattag 2014 mit dem Ernst-Habermann-Preis ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman „Leuchtende Schatten“ erscheint im März zur Buchmesse. Der Otto Müller Verlag hat ihn bereits in seinem Frühjahrsheft für das laufende Jahr vorgestellt: „Poetisch und mit beeindruckender Leichtigkeit erzählt Iris Wolff in ihrem zweiten Roman von der Unantastbarkeit der Freiheit, von Freundschaft und Liebe in der Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein.“ Mit der Autorin sprach Siegfried Habicher. mehr...
Gedenkfeier in Bukarest erinnert an Russlanddeportation der Deutschen aus Rumänien vor 70 Jahren
Etwa 70000 Deutsche aus Rumänien – 112000 aus ganz Südosteuropa – wurden im Zuge des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit in russische Arbeitslager deportiert: Junge, arbeitsfähige Menschen – Männer zwischen 17 und 45 Jahren, Frauen von 18 bis 30 Jahren, Knaben und Mädchen, manchmal sogar mit ihren Vätern und Müttern zusammen – wurden in Viehwaggons verfrachtet und mitten im strengen Winter 1945 abtransportiert. Wochen oder gar Monate dauerte die Reise in ein unbekanntes Schicksal. Familien wurden auseinandergerissen, in verschiedene Arbeitslager gebracht. Mit den Lieben, die in der Heimat verblieben – den Kindern und Großeltern oder den Männern, die noch an den Fronten kämpften, denn zum Zeitpunkt der Deportation war der Krieg noch nicht zu Ende – riss jahrelang jeder Kontakt ab. Fünf Jahre lang, manche auch länger, kämpften die Deportierten gegen Kälte, Hunger und Tod in den Erz- und Kohleminen und -fabriken im Donbass oder im Ural, bis die meisten der Überlebenden 1948/49, einige erst 1950/51, zurück in die Heimat durften. Die anderen etwa 10000, die Krankheit, Arbeitsunfällen oder dem Hunger zum Opfer gefallen waren, schluckte die russische Erde: nackt, namenlos, würdelos. Kein Grabstein, keine Gedenktafel erinnert bis heute in der ehemaligen Sowjetunion an ihr Schicksal – an den Teil der Geschichte, den es überhaupt erst seit der Wende 1989 zu geben begann. mehr...






