Ergebnisse zum Suchbegriff „Hermannstadt Kirche“
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Entschädigungsgesetz für politisch Verfolgte wird umgesetzt
Auf Initiative des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der anderen rumäniendeutschen Landsmannschaften wurde das Entschädigungsdekret 118/1990 auf alle Betroffenen ausgeweitet, die nicht mehr im Besitz der rumänischen Staatsangehörigkeit sind. Das geschieht durch das Gesetz 211/2013, das seit der Veröffentlichung im Amtsblatt Rumäniens „Monitorul Oficial“ vom 2. Juli 2013 in Kraft ist. Die wichtigsten Anwendungsfälle für die Deutschen aus Rumänien sind die Zwangsdeportationen in die Sowjetunion und die Zwangsumsiedlungen (Bărăgan, Szeklerland etc.). Praktische Fragen zu diesem Gesetz beantwortet im Folgenden Rechtsanwalt Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbandes. mehr...
HOG-Vorstand strukturiert sich neu
Zu einer erweiterten Vorstandssitzung des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften (HOG) hatte der Vorsitzende Hans Gärtner außer dem geschäftsführenden Vorstand auch die Regionalgruppenleiter und deren Stellvertreter sowie Vertreter verschiedener siebenbürgisch-sächsischen Institutionen eingeladen. Zweck dieser Sitzung, die vom 8. bis 9. Februar im „Salzburger Hof“ in Gingen an der Brenz stattfand, war u. a. die Neudefinierung der Verbandsaufgaben, die Verbesserung der Kooperation mit anderen siebenbürgisch-sächsischen Institutionen sowie die Überprüfung und Anpassung der Organisationsstruktur des Verbandes. mehr...
Evangelische Kirche ruft "Jahr der Diakonie" aus
Hermannstadt - Ein „Jahr der Diakonie“ hat die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien (EKR) für 2014 ausgerufen. Unter diesem Motto wolle die EKR in diesem Jahr die mehr als 70 diakonischen Einrichtungen und Initiativen unter ihrem Dach bzw. in ihrem Umfeld in das Licht der Öffentlichkeit rücken, heißt es in einem Bericht der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien. mehr...
Ökumenischer Abend mit Buchvorstellung in Bad Windsheim
Die Katholische Pfarrgemeinde St. Bonifaz, die Deutsch-Rumänische Theologische Bibliothek und der Schiller-Verlag Hermannstadt/Bonn laden am Samstag, 15. Februar, zu einer ökumenischen Abendandacht mit Buchvorstellung in die Kirche St. Bonifaz in Bad Windsheim ein. Dazu werden der orthodoxe Erzbischof und Metropolit Serafim von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa aus Nürnberg und der Rektor der Diakonie Neuendettelsau, Professor Hermann Schoenauer, Bad Windsheim besuchen. mehr...
Pfarrer Ungar und der adlige Flüchtling
Kurz nach meinem Einstand als Pfarrer in Reußdörfchen im Januar 1968 erzählten meine Presbyter Georg Roth, Michael Roth und Johann Löw über eine Begebenheit, die sich gleich nach dem Eintreffen der Roten Armee im September 1944 abgespielt hatte. Pfarrer Hans Ungar, um den es sich gehandelt hatte, klärte mich daraufhin, während einer Pastoralkonferenz, über das Vorgefallene wie folgt auf. mehr...
Schweiz und Siebenbürgen – ein Zwillingspaar im Westen und Osten Europas
Als Journalist und Historiker aus der französischen Schweiz habe ich immer – noch bevor ich zu den Geheimnissen Siebenbürgens vorgedrungen bin – gedacht, es müsste eine gewisse Verwandtschaft zwischen der Schweiz und den Sieben Burgen geben. Oft geht einem die Wahrheit urplötzlich auf, eh man sich’s versieht. mehr...
DVD „Nachbarn im Krautwinkel“ ist eine wertvolle Filmproduktion
Wer Günter Czernetzkys langjährige Serie von Kurzfilmen über Orte aus einigen siebenbürgisch-sächsischen Kulturlandschaften verfolgt hat, zuletzt „In vino veritas“, dürfte bei der neuen Serie von zehn Kurzfilmen über zehn ehemalige sächsische Orte aus dem Raum Fogarasch und sechs Bonusfilmen unter dem Titel „Nachbarn im Krautwinkel“ („Varza, capra și vecinii“) leicht staunen: Jammern und Klagen ist zwar auch angesagt („Vai, die Sachsen sind leider weg“, „Die Orte verfallen“, „Bestimmte Menschen im Dorf sind unverbesserlich“), jedoch weht aufnahmemäßig, inhaltlich, konzeptionell, farblich ein neuer Wind: Irgendwie offener, lockerer, heiterer, mit mehr Lebendigkeit, mit sauberer Kameraführung, zum Teil mit viel Geduld werden Mensch und Tier, Pflanze und Architektur ins Bild gesetzt. mehr...
Thomas Gerlach, letzter Generalkonsul in Hermannstadt: "Unterstützung der deutschen Minderheit war Herzenssache"
Sieben Jahre als deutscher Generalkonsul in Hermannstadt haben „tiefe und bleibende Eindrücke“ bei ihm und seiner Frau hinterlassen, meint Thomas Gerlach, der sich am 5. Januar offiziell verabschiedete. Künftig wird er das deutsche Generalkonsulat in Izmir leiten. Mit seinem Weggang wird das Hermannstädter Generalkonsulat vom Auswärtigen Amt abgestuft zum Konsulat, das künftig von Judith Urban geleitet wird. Über seine Tätigkeit in Siebenbürgen sprach Gerlach mit SbZ-Korrespondent Holger Wermke (das Interview erschien in ähnlicher Form auch in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien). mehr...
Siebenbürger Sachsen wachsen zusammen: Evangelische Kirche in Brenndorf eingeweiht
Die evangelische Kirche in Brenndorf wurde in einem Festgottesdienst am 8. Dezember 2013 durch Bischof Reinhart Guib wieder eingeweiht. Es ist die 35. Einweihung, die in der Evangelischen Kirchen A.B. in Rumänien im letzten Jahr vorgenommen wurde. Zwei Bauetappen der Kirchenrenovierung haben die Brenndorfer von hüben und drüben 2013 erfolgreich abgeschlossen und wurden dabei erheblich von der Bundesregierung unterstützt. Das große Gemeinschaftswerk in Brenndorf steht damit stellvertretend für viele andere Siebenbürger Sachsen, die sich in grenzüberschreitender Verantwortung für ihre Kultur und Geschichte einsetzen. Sie wohnen zwar geographisch verstreut, wachsen aber durch ihr Wirken zusammen. mehr...
Keine Kollektivschuld, aber kollektive Verantwortung: Kirche in der kommunistischen Diktatur in Rumänien
Auslöser des Sammelbandes „Aus dem Schweigen der Vergangenheit. Erfahrungen und Berichte aus der siebenbürgischen Evangelischen Kirche A.B. in der Zeit des Kommunismus“ war nicht zuletzt eine öffentliche Äußerung der Nobelpreisträgerin Herta Müller, in der ein Versagen der Kirche während der kommunistischen Diktatur angedeutet wird. Im Februar 2011 hatte dann Hermann Schuller, Vorsitzender der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD e.V. (Hilfskomitee), sämtlichen Pfarrern, die diese Zeit erlebt haben, ein Rundschreiben zugeschickt. Darin fordert er sie auf, aus ihren „Erfahrungen und Einsichten“ (S. 11) zu erzählen. mehr...





