Ergebnisse zum Suchbegriff „Hindurch“
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Seiltanz in den dünnen Lüften Europas
Anlässlich des 100. Geburtstages des siebenbürgisch-sächsischen Schriftstellers Hans Bergel (1925-2022) lud das Haus des Deutschen Ostens in München am 4. September zu einer Gedenkveranstaltung ein. Die Initiatorin der Feier, Elke Raschdorf-Bergel, war selbstverständlich anwesend. Als Auftakt wurde eine Sequenz aus dem letzten Interview, das Hans Bergel 2020 anlässlich seiner 95. Geburtstagsfeier dem HDO gegeben hatte, eingespielt. Anschließend wurden in Form eines Dialoges zwischen Dr. Lilia Antipow und Josef Balazs die wichtigsten Aspekte des Bergelschen Œuvres erwähnt. Der Festvortrag „Über den Tanzboden der Literaturen. Hundert Jahre seit der Geburt des ruhelosen Europäers Hans Bergel (1925-2022)“, den Josef Balazs zu diesem Anlass geschrieben hatte und im HDO hielt, wird im Folgenden wiedergegeben. mehr...
Vor 80 Jahren Evakuierung aus Nordsiebenbürgen: Zwischenfazit von Thomas Frühm
Dr. Thomas Frühm (1884-1961) stammt aus Jaad und war der 102. und gleichzeitig letzte siebenbürgisch-sächsische Direktor des evangelischen Bistritzer Gymnasiums. Er war Sohn des Jaader Notars Thomas Frühm, studierte Theologie und Philologie in Leipzig, Heidelberg, Klausenburg, Bonn und habilitierte zum Dr. phil. in Tübingen. Seine Dissertation: „Vergleichende Flexionslehre der Jaader und Moselfränkischen Mundart“, 1907. mehr...
Jahrhundertfesttag in Bistritz: das frühere Bistritzer evangelische Gymnasium feierlich nach Renovierung eingeweiht
„So sei nun die ehemalige Knabenschule in Bistritz, heute Rebreanu-Kolleg, unter den Schutz und Segen Gottes gestellt. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Mit diesen Worten weihte Bischof Reinhart Guib während einer bewegenden festlichen ökumenischen Gebetshandlung am 12. April 2025, 114 Jahre nachdem sein Vorgänger Bischof Friedrich Teutsch das damalige Knabengymnasium der Evangelischen Kirche in Bistritz im Oktober 1911 eröffnete, zusammen mit kirchlichen Würdenträgern weiterer siebenbürgischer Konfessionen vor hunderten Zuhörern im Schulhof feierlich ein. Assistiert wurde er von Pfarrer Alexandru Vidican, Dekan der Rumänisch-Orthodoxen Kirche, Pfarrer Gered Peter, Dekan der Römisch-Katholischen Kirche, Pfarrer Cristian Goia, Dekan der Griechisch-Katholischen Kirche, Pfarrer Peter Andras, Reformierte Kirche, Pfarrer Zoltan Toth, Evangelische Ungarische Kirche, und Pastor Cornel Buhai, Pfingstkirche, die alle ihren Segen in rumänischer und ungarischer Sprache mit zum Ausdruck brachten. mehr...
Flauto Dolce feierte 25-jähriges Jubiläum in Nürnberg
Gibt es süße Flöten? Süße Flöten nicht, aber Flauto Dolce aus Klausenburg. Ein inzwischen renommiertes Renaissance-Barock-Ensemble, das heuer sein 25-jähriges Jubiläum erlebt. Ein gewichtiger Grund zum Feiern. Am besten auf einer Deutschlandtournee. Dabei durfte Nürnberg nicht fehlen. Am Sonntag, am 6. April, sollte die Feier steigen. Und sie stieg. mehr...
Bemerkenswerte Neuerscheinung: Anita-Andreea Széll: „Vom Abenteuer des Schreibens. Im Gespräch mit dem Schriftsteller Hans Bergel“
Im Verlag der Universität Babeș-Bolyai in Klausenburg ist rechtzeitig anlässlich des hundertjährigen Geburtstagsjubiläums des Schriftstellers Hans Bergel (1925-2022) ein außergewöhnliches, 240 Seiten starkes Buch erschienen: „Vom Abenteuer des Schreibens. Im Gespräch mit dem Schriftsteller Hans Bergel“. mehr...
Deportationsgedenken in Nürnberg: Vorträge, Lesungen, Film und Zeitzeugengespräch im Haus der Heimat
Unter dem Titel „Vor 80 Jahren: Deportation in die Sowjetunion“ trafen sich auf Einladung der HOG Bistritz-Nösen am Samstag, dem 25. Januar, von 10 bis 20 Uhr knapp 80 interessierte Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Haus der Heimat in Nürnberg zu einem Gedenksymposium mit mehreren Vorträgen, Lesungen, einer Filmvorführung und einem Zeitzeugengespräch. Informieren, Erinnern als Mahnung und Verpflichtung sowie Gedenken prägten den Tag. „Das war eine informative, ergreifende, eine gelungene, sowie auch recht fesselnde Veranstaltung. Am Ende war mir gar nicht bewusst, dass wir tatsächlich einige Stunden miteinander verbracht haben“, zog spontan eine Teilnehmerin nach zehn Stunden am Abend Bilanz. mehr...
Oberösterreich: 80 Jahre Siebenbürger Sachsen in Vorchdorf
Es war eine von vielen, heuer stattgefundenen Gedenkveranstaltungen, so auch am 10. November in Vorchdorf, an denen der bewegenden Ereignisse vor 80 Jahren gedacht wurde. Vorchdorf war Ankunftsort für so viele Heimatvertriebene, die nach zweimonatiger, über 1000 Kilometer langer, beschwerlicher Fahrt aus Siebenbürgen bei Sturm, Schnee, Ungewissheit, Kummer und Leid, am 16. November 1944 mit dem Treck der Siebenbürger Sachsen aus Tschippendorf hier in der kleinen Gemeinde Vorchdorf ankamen. mehr...
Goldarbeiten: Ausstellung „Tanz hindurch“ mit Gerhild Wächter in Pappenheim
„Aus sich stellen, stellen ins Aus …“ Es sind Wortspiele aus dem Text „Ausstellen“ von Gerhild Wächter, einer Künstlerin, die nicht nur mit der Kamera herrliche Momente einfängt und höchst interessante Scherenschnitte effektvoll ausstellt, sondern auch tiefsinnige Gedanken in Worte zu fassen vermag. mehr...
Europäisches Treffen aller Neustädter – ein Erfolg
Die AG „Neustadt in Europa“ umfasst insgesamt 37 Ortschaften mit dem Namen „Neustadt“ in ganz Europa, von Polen bis Österreich und von Holland bis Rumänien. Diese Ortschaften treffen sich seit 1975 jährlich in einer Arbeitsgemeinschaft, um soziale, kulturelle und touristische Ziele zu setzen. Neustadt im Burzenland (rumänisch Cristian) hatte bereits 2023 zum Treffen ins Burzenland eingeladen, 16 Ortschaften meldeten sich, um daran teilzunehmen. mehr...
30 Jahre Uwe-Johnson-Preis: Iris Wolff wird ausgezeichnet
Im Jahr des 90. Geburtstages von Uwe Johnson (1934-1984) erhält Iris Wolff für ihren Roman „Lichtungen“ den Uwe-Johnson-Preis. Die Jury wählte aus 90 Einreichungen aus den Bereichen Prosa und Essayistik die diesjährige Preisträgerin aus. Die feierliche Verleihung findet im Rahmen der Uwe-Johnson-Tage am 20. September in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin statt. Iris Wolffs Roman, erschienen im Frühjahr 2024 bei Klett Cotta, wird von der Jury als Spurensuche gewürdigt, der es wie bei Uwe Johnson darum geht, „erzählend ,eine Wirklichkeit, die vergangen ist, wiederherzustellen‘. Dabei wird offenbar, auf welche Weise die Zeitläufte in das Leben des einzelnen eingreifen und es zu Brüchen in der Biographie gekommen ist.“ Abschließend heißt es: „Wie Uwe Johnson verweigert sie sich der Mitlieferung einer Moral.“ mehr...









